Beiträge von quattrofever

    Hey Klasse, vielen herzlichen Dank für deine ausführliche Stellungnahme und die vielen Details dazu.

    Bezüglich Reifen werde ich beim nächsten Mal auf den Michelin gehen, das war am A4 getestet bisher der beste Reifen den ich hatte.

    Kann ich deinen ersten Absatz so interpretieren, dsas du davon ausgehst das die Bremslastverteilung von dem ABS automatisch so geregelt wird, dass die vordere Bremskraft voll ausgenutzt wird und wenn das System hinten mehr schafft, sich automatisch das Bremslastverhältnis ein wenig ändert und er hinten nur mehr mitbremst, vorne aber mindestens gleich viel, es also insgesamt vom Bresmweg nur besser werden kann (so lange nicht überbremst wird)?

    Das Bremsverhalten vom A3 kenne ich ja noch und war von deiner empfohlenen Variante auch absolut begeistert und vertrete die heute noch und empfehle sie.
    Beim TT habe ich jedoch dieses Bremsfehlverhalten nie wirklich gespürt, daher war/bin ich mir unsicher ob man da auch mit DSP Belägen hinten ruhig etwas mehr Bremsleistung herausholen sollte. Die Scheiben sehen rundherum super aus, klar mit einem Grad weil sie langsam an die Verschleißgrenze kommen, sonst aber top,..., ist aber auch "kein Kunstwerk" das so hin zu bekommen mit den gut aussehenden Scheiben, denn der Wagen wird nur längere Strecken von mindestens 20 km und dann meist über Land bewegt, kein Stadtverkehr und keine ganz kurzen Fahrten, Autobahn eher selten.

    Deine Aussage "bekanntermaßen zu leichtem Heck" beim TT bezog sich auf das generelle Fahrverhalten vom TT, weniger auf das Bremsverhalten, oder? Oder kann es sogar sein das bereits Audi beim TT hinten andere Bremsbeläge verbaut und damit dem Ganzen bereits von Haus aus entgegen wirkte, es also nachteilig wäre nun gleiche Beläge vo/hi zu fahren?

    Fahrstabil ist der TT auf jeden Fall, beschweren könnte ich mich nicht übers Fahr- und Bremsverhalten, trotzdem denkt man bei bald anstehendem Bremsenwechsel sicher auch mal über die eine oder andere Optimierung nach,..., daher diese Gedankengänge und weil sich eben der A4 mit rundherum DSP Belägen super fährt (inkl. ATE Scheiben und Stahlflex)

    Gute Idee, das mache ich mal, vielen Dank.

    Wenn von Werk aus hinten eine größere Bremse verbaut wird, dann passen sie garantiert auch die Bremsbalance an, mir geht es ja eher darum was das System wo die Bremsbalance nicht angepasst ist, dann macht. Der Uwe könnte das aber wissen, da frage ich mal nach.

    Diese Einzelfallbetrachtungen wie bei meinem TT sind sicher immer schwierig, vermutlich einfach ausprobieren und schauen wie es sich anfühlt und dann mal weitersehen. :D

    Ja gut, stimmt, da könntest du Recht haben, sind ja so gesehen vielleicht auch nur Nuancen die sich da ändern mit einem anderen Belag. Es fühlte sich im A3 nur so enorm viel besser an, dass man gefühlt von deutlich mehr ausgeht. Technisch betrachtet wäre diese Frage aber natürlich trotzdem interessant.
    Mal Dahingesponnen die hintere und vordere Bremse gedanklich zu tauschen oder nicht ganz so extrem, die hintere gleich aus zu legen wie vorne, wie würde sich das System da verhalten? Wie bei einer Handbremse die man zieht, dass es hinten überlastet und vorne so gut wie nichts passiert und wird der vorderen Bremse dann die Bremsleistung genommen die sie eigentlich könnte, da es hinten überbremst oder hilft hinten soviel mit wie es geht und wird einfach nur nicht ausgelastet, da dann vorne das macht was es kann, bis da nichts mehr geht und dann erst das System wegregeln wird?! Schon eine interessante Frage, auch mal so ganz allgemein.

    Mehr als das vom A3 würde ich auch definitiv nicht machen, da wäre mir das Ausprobieren dann auch nicht wichtig genug, bin aber aktuell noch etwas hin- und hergerissen, habe aber ja noch Zeit zu überlegen wie ich es mache.
    Für mich generell interessant hier etwas zu optimieren ist auch eher weniger weil ich die Bremse durch zu lange Bremsungen oder aus zu hohen Geschwindigkeiten überlasten könnte, denn ich fahre zu 95% über Land mit dem Auto und selten schneller als 110. Dabei fahre ich gerne kurvige Straßen oder Serpentinen, bei denen man aus der einen Kurve voll rausbeschleunigt und in die nächste voll reinbremst. Da soviel wie möglich von "hinten Hilfe zu bekommen" wäre sicher auch der Kurvenperformance zuträglich, daher eben doch mal das Gedankenspiel es zu tun und nur hinten die DSP zu verwenden könnte doch ganz interessant sein. Grundsätzlich sind die normalen Beläge für vorne auch recht günstig, sollte es nicht passen, könnte man die auch gut mal noch einmal tauschen und es verbrennt nicht soviel Geld als andersherum.

    Klar, der TT fährt so schon deutlich besser und bremst besser und so gesehen was will man da über Nuancen diskutieren aber aktuell ist eh so wenig los im Forum, da sind es dann vielleicht die Kleinigkeiten die doch den Fortschritt bringen,... und wenn es nicht am Auto ist. :D Aber generell wie du auch sagst, was kann passieren, einfach machen wäre sicher auch eine Möglichkeit. :thumbup:

    Bremsenupgrade auf etwas Größeres oder mehr Kühlung oder so etwas würde ich sagen braucht es für mich gar nicht, jedenfalls nicht am TT, wenn jedoch jemand sich darüber mal Gedanken gemacht hat, gerne auch so etwas hier diskutieren.

    Mensch Klasse, super Erklärung, damit habe ich es nun absolut verstanden und bin eher schon geneigt doch hinten etwas mehr Bremsleistung raus zu holen. Richtig toll wie du das zusammengestellt und noch einmal erklärt hast, vielen herzlichen Dank dafür!

    Was vielleicht dagegen sprechen könnte mehr Bremslast beim TT hinten raus holen zu wollen ist das beim TT eh etwas "flatterige" Heck (nicht gefühlt von mir, eher aus den 8N Erfahrungen und Fortführungen von Audi).
    Probleme gab es damals (8N Zeiten) ja bei hohen Geschwindigkeiten mit einem zu leicht werdenden Heck und dann dem Ausbrechen dessen. Dies ist beim 8J auch weiterhin der Grund dafür, warum man hinten nicht nur den Spoiler verbaut hat (elektrisch oder mechanisch), sondern eben auch ein extrem niedriger Druck für vorgegeben ist, damit das Heck noch mehr Grip bekommt. Es könnte nun natürlich gut sein das dadurch mit mehr Bremslast, das Heck generell noch mehr stabilisiert wird aber könnte es nicht auch sein, das wenn Audi vielleicht genau aufgrund dieses Problems hinten eh schon mehr Bremskraft vorsieht, das sich das Heck überbremsen könnte (das ist aktuell so meine Befürchtung, da ich das Gefühl habe das der TT deutlich stabiler bremst als der A3)?
    Wie verhält sich das dann, wenn das Heck nicht mehr Bremsleistung auf die Straße bringen kann, geht dann automatisch erst wieder Bremslast nach vorne oder könnte das sogar zum Worst-Case führen, dass eben die vordere Bremse nicht voll ausgelastet ist aber das System bereits anfängt zu regeln und über das ABS auf zu machen und Bremskraft weg zu regeln um ein ausbrechendes Heck zu vermeiden (da eben hinten überbremst wurde)?

    In der Hinsicht bin ich mir etwas unsicher, ob nicht ein zu starkes Bremsen auf der Hinterachse eben genau den Effekt den du für vorne angedeutet hast, zu früh durch hinten entstehen könnte. Würde die zu hohe Bremsleistung hinten jedoch automatisch dazu führen, dass vorne mehr Last wirkt bis es eben da zuviel wird und erst dann weggeregelt wird, wäre man ja ideal unterwegs, diesbezüglich wäre ich mir aber nicht sicher ob das Bremssystem so intelligent ist, meine Vermutung wäre eher, das vorne nicht mehr voll ausgelastet wird (was aber ja wichtig wäre) und man damit dann Bremsleistung verliert.

    Grundsätzlich von der Vorgehensweise war es super und auch das Ergebnis ist gut, jedoch fehlen die Langzeitwerte. Da geht es um Anpassungswerte der Lambdaregelung wie sie als Langzeitwert hinterlegt wird. Diese Werte beeinflussen ob bereits beim Start eine Bank mehr als die andere abgemagert wird. In diesen Werten kann dann eine 2,3 oder -0,8 oder auch kleinwenig höhere/niedrigere Zahlen drin stehen, diese verändern sich über die Fahrt aber nur ab und an mal. Dies sind dann auch die Anpassungswerte mit wieviel % eben abgemagert oder angefettet wird.

    Der Wert 1 oder 0,98 oder auch weniger was da manchmal steht, ist dann eben der Sollwert der jedes Mal erreicht werden muss, dies ist also die Grundlage an der sich das STG ausrichtet und schafft es diesen Wert nicht mehr, kommt es zu einer Fehlermeldung,..., also wenn man von dem Wert zu weit weg ist. Der Sollwert stellt hier das dar was er erreichen soll, der IST Wert was er in dem Moment macht, das der IST wert dem Sollwert etwas hinterhereilt ist nicht ungewöhnlich.

    Schau bitte noch einmal ob du die Langzeitwerte noch einmal geloggt bekommst, gerne noch zu den hier gezeigten Werten dazu, dann hat man alles zusammen.

    :D :thumbup: Na ja, klar, so ein wenig vor zu haben ist ja auch nicht das Allerschlechteste. Wobei ich da auch schon wieder beim A4 an einer Kleinigkeit dran bin, dazu aber mehr wenn es da ist und dann in dem dafür vorhandenen Beitrag.

    Wie du aber sagst, der Schwerpunkt ist ein anderer, die Spurweite auch, weniger Wankneigung,..., ich denke da versuche ich es dann vermutlich mal mit der gleichen Kombination wie am A4, damit bin ich ja sehr zufrieden. Noch ist auch ein wenig Zeit bis dahin, erst einmal warte ich ab bis die Verschleißanzeige kommt.

    Die Verschleißanzeige der Beläge ist doch bei den Modellen im Belag integriert oder ist das wie beim A4 ein separater Sensor? ?(

    Ich bin aber trotzdem gespannt was hier vielleicht noch so diskutiert wird und ob noch ein anderer TT Fahrer andere/bessere Ideen hat. 8o

    Nun zur Rückmeldung zum anderen Anbauversuch der Räder -> Hat im Grunde auch nichts gebracht, die Vibrationen sind nicht besser/schlechter als vorher.

    Da dann als nächstes in einiger Zeit neue Bremsen anstehen werden, werde ich dies als Anlass nehmen auch die Naben mit zu prüfen. Meine Reifen sind wohl bald auch schon wieder abgefahren (schienen nicht sehr lange zu halten) und somit könnten diese zwei Dinge dann auch noch einmal ausgeschlossen werden. Vor/Nach Verbau neuer Scheiben werde ich mal den Seitenschlag prüfen, vielleicht gibt es damit ein Indiz auf etwas, was dieses Vibrieren verursachen könnte und eventuell wären neue Naben dann der Weg zur Besserung.

    Kennt ihr die Toleranzwerte in denen ein Seitenschlag/seitliches Pendeln maximal vorhanden sein darf, dann könnte ich das mal bewerten nach dem Messen.

    Bezüglich der Lambdawerte einfach die entsprechenden Kanäle aufrufen und mitloggen, die Langzeitlambdawerte sind auch recht stetig, da verändert sich nicht soviel.
    Diese Werte eine Warmfahrphase mal mit zu loggen dürfte nicht verkehrt sein, bin gespannt wie/wo die so liegen und wie die Werte zueinander links/rechts sind. Welche Kanalnummer das ist müsstest du bitte im VCDS schauen, ich gehe immer auf die erweiterten Messwerte, gebe oben Lambda im Suchfeld ein und kreuze dann die Kanäle an die ich unten angezeigt bekomme und loggen möchte, soviel ich weiß werden diese auch bei dem Modell noch so benannt.

    earlgrey:
    Vielen Dank für dein schnelles Feedback und dafür das du meinst das dies eine gute Möglichkeit zum Ausprobieren wäre. Ich habe mir auch gestern noch einmal die Bremsen angeschaut und hinten sehen sie verhältnismäißg gut abgenutzt aus. Beim A3 waren sie hinten immer verrostet und mit Riefen, hier nun schön glatt, klar, mittlerweile mit einem kleinen Grat, die Beläge sind aber sicher noch bei 50%. Wenn vorne die Beläge runter sind (haben wohl aktuell noch so 25%) und die Verschleißanzeige kommt, werde ich dann komplett runherum wechseln. Die vorderen Bremsen liegen wohl aktuell noch bei 22,3 mm, 22 mm soll die Verschleißgrenze sein. Was ich natürlich nicht sicher weiß ist, welche Bremsbeläge hinten verwendet wurden, ich habe das Auto ja so gekauft, gehe aber davon aus das es eher "Standardbeläge" als welche der Kategorie DSP Beläge.

    OsCaR32:
    Bezüglich der Links die du geteilt hattest, da ging es bei dir damals auch um einen A3, nicht um einen TT, oder? Tut mir leid, bin mir jetzt gerade etwas unsicher da es doch schon eine Weile her war.
    Beim A3 ist es aus meiner Sicht unbestritten die absolut beste Kombination mit hinten DSP und vorne eher "normalen" Belägen wie z.B. die Premier Beläge.

    Beim TT bin ich mir da nun nicht ganz sicher, der hat ja nur 2 Sitze, etwas breitere Reifen und man sitzt würde ich sagen auch etwas weiter hinten. Gefühlt würde ich auch sagen hat er bereits hinten etwas mehr Bremskraft als ein A3, weshalb ich vielleicht auch nie ein leicht werdendes Heck gespürt hatte. Hinzukommen könnte auch das mit dem Heckspoiler, der verleiht sicher auch noch etwas mehr Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten. Man muss aber dazu sagen, dass ich mit den TT lange nicht so schnell fahre wie damals den A3, über 200 ist mit dem TT eher eine Ausnahme, wenn das 2-3 Mal auf einer längeren Strecke in Richtung Stuttgart mal vorkommt, ist das vermutlich viel, zu 90% nutze ich ihn über Land und beim A3 spürte man das Leichtwerden bei mir damals vor allem in schnell gefahrenen Kurven beim Anbremsen oder dann mal notwendigen, stärkerem Bremsen.

    Bin daher wirklich etwas hin und hergerissen ob ich vorne auch DSP Beläge nutze oder nicht. Am A4 muss ich sagen habe ich fast schon "die" perfekte Kombination für mich damit gefunden. Das Ansprechverhalten der Bremse ist sicher auch durch die vorderen DSP Beläge deutlich besser geworden und verleiht ein deutlich besseres Gefühl als vorher und auch bei einer stärkeren Bremsung fühlte es sich da gut an.

    Hallo TT Fahrer,

    in Anlehnung an den super Beitrag hier im Forum der sich hauptsächlich um den A3 3,2 dreht (Wie Bremsen verbessern?), würde ich gerne einen ähnlichen Beitrag für den TT 8J ins Leben rufen.
    Klar ist der TT von der Basis auch irgendwo ein A3 aber der TT ist von der Achsgeometrie ein wenig anders, er verwendet andere Räder und auch das Gewicht und die Gewichtsverteilung ist nicht gleich und da bei meinem mindestens mal vorne neue Bremsen anstehen, wollte ich mal fragen wie dazu so eure Meinungen sind.

    Meine Grundidee war zunächst die gleiche Kombination aus zu probieren wie ich sie am A3 hatte (ATE Scheiben, vorne Ferodo Premier Beläge, hinten Ferodo DSP Beläge, Stahlflexleitungen, gute Bremsflüssigkeit), dass heißt etwas mehr Bremsleistung nach hinten zu bekommen. Damals war ein leicht werdendes Heck und auch die schlecht abgenutzte, hintere Bremsscheibe der Grund für mich das zu tun und ich war vom Ergebnis begeistert.
    Nun habe ich beim TT aber bisher noch nie ein leichtes Heck feststellen können, zudem sehen die Bremsscheiben hinten auch immer gut genutzt aus und weiterhin fahre ich aktuell im A4 eine Kombination aus ATE Scheiben mit vorne und hinten Ferodo DSP Belägen, was ich als Kombination mit Stahlflexleitungen und guter Bremsflüssigkeit als sehr gut empfinde. Hinzu kommen dann noch die Gedanken der anderen Gewichtsverteilung und Achsgeometrie sowie Räder als beim A3 und dann stellt sich mir die Frage, was wäre denn die aus eurer Sicht bessere Umsetzung für den TT, in meinem Fall TT Roadster?

    Vielleicht hat sich der eine oder andere beim TT ja schon einmal Gedanken darüber gemacht was bei dem ideal wäre oder hat ein paar Ideen oder Tipps in diese Richtung, gerne auch verwenden wir dies hier als generellen Gedankenaustausch rund um die Bremse am TT wer was warum bevorzugt.

    Aktuell hätte ich rein vom Gefühl im Plan wie beim A4 ebenfalls ATE Scheiben vo/hi mit DSP Belägen vo/hi, Stahlflexleitungen und guter Bremsflüssigkeit aus zu probieren. Alternativ könnte man vorne Beläge mit weniger Reibleistung verwenden oder auch auf die Auditeile (Scheiben/Beläge) gehen (Stahlflex ist für mich aber gesetzt, damit habe ich sehr gute Erfahrungen gemacht) oder gar etwas ganz anderes versuchen.

    Was ist denn eure Meinung zu dem Thema? Gerne dürfen sich natürlich auch nicht TT Fahrer an der Diskussion beteiligen, mir wäre nur lieb wenn es sich auf den Bremsenumbau am TT bezieht.

    Grüße,
    quattrofever

    Brinsen3.2:
    Das sind mal richtig gute Nachrichten und deckt sich auch mit meiner Meinung, die originale Abgasanlage ist halt doch auf den Motor optimiert und wer weiß was auch die Klappe noch für einen zusätzlichen Einfluss hatte. Wenn du schon gemerkt hast das er obenrum etwas besser geht, dann wird das auch so sein, ich denke deine Frau wird das bestätigen und damit wäre dieser Fehler auch gelöst.
    Eventuell könnte es noch ein kleinwenig bringen die Lernwerte zurück zu setzen, könnte sein dass er obenrum sich schon einiges falsch eingeprägt hat, das wird sich mit der Zeit zwar auch von selbst korrigieren, mit Rücksetzen der Lernwerte könnte man dies aber erzwingend.

    Zudem bin ich mal auf einen in Zukunft vielleicht kommenden Vmax Test von dir gespannt. :thumbup: :thumbup:

    Das klingt doch schon einmal richtig gut, prima.

    Bezüglich der Bremsbeläge kann es schon gut sein, dass dies einen starken Einfluss darauf hat. Der Spalt hat ja sicher einen Sinn und wenn der gefüllt ist, wird der Sinn sicher nicht mehr erfüllt und wenn es nur eine Kühlfläche ist, ich denke aber auch eher zum Abtransport des Staubes.
    Auch das mit den Abschirmblechen klingt gut, vielleicht kaufe ich mir doch mal die vom RS und versuche sie an zu passen.

    Bin gespannt ob du es noch ganz wegbekommst. :thumbup:

    Kratzer macht eher das was man vom Lack abträgt und dann über den Lack reibt, daher hat in der Theorie ein Mittel mit Mikrofasertuch keinen Vorteil gegenüber einer Knete. Sinn der Knete ist es ja, das sie sehr weich ist, den Schmutz aufnimmt und so gesehen kein Druck mehr auf die Schmutzpartikel zulässt, um diese weiter auf dem Lack zu verreiben, was Kratzer machen könnte. Ein Tuch in der Hand hat da eigentlich nur Nachteile auch wenn ich da deine Erfahrung nachvollziehen kann und es sich auch im ersten Moment mit Knete auf dem Lack komisch anfühlt. Knete muss man nur auch häufiger wechseln und es auch immer wieder Nassmachen das es schön gleitet.

    Aber generell ist Aufbereitung des Lacks eine Wissenschaft für sich und ich finde es super wenn jeder seinen eigenen Weg dafür findet und wenn dann das Ergebnis noch so super aussieht wie hier, dann kann nur alles richtig sein, vor allem wenn man selbst absolut mit dem Ergebnis zufrieden ist,..., was will man mehr. :thumbup: :thumbup:

    Den Beitrag bei zu behalten fänd ich schon gut, es gibt ja noch ein paar die diese Probleme haben/hatten und einfach heraus zu finden woran es nun wirklich liegt, halte ich für wahnsinnig interessant. Aber dich Rainer kann ich total verstehen, irgendwo ist einfach eine Grenze und wenn der Wagen dafür nicht einmal genutzt werden soll, wozu dann dort weiterforschen,..., somit vollstes Verständnis meinerseits. :thumbup:

    Für mich bleibt es aber spannend wie es in dem Thema, vielleicht an einem anderen Objekt, irgendwann mal weitergeht. Einige Erkenntnisse hat man ja schon erreicht und genau dieses technische Herantasten an ein Problem löst ja auch nicht nur das Problem selbst, sondern lehrt Vorgehensweisen an so etwas heran zu gehen,....,welches auch der Grund ist, dass ich sehr gerne die Autodoktoren schaue.

    coolhard:
    Na du quälst mich überhaupt nicht damit, solange die anderen Mitleser nicht genervt von uns beiden sind ist alles gut. :D
    Klar sollte ein 4Motion oder quattro wenig Schlupf haben, nur Null Schlupf gibt es ja gar nicht bei Reifen und ein Mindestgrad an Schlupf ist sogar notwendig um das maximal schnelle Vorankommen gewährleisten zu können. Was ich zudem aber meine ist was man eben auch in unterschiedlichen Reifentests sehen kann. Da ist der Bremsweg des einen Reifens viel länger als der des anderen, genauso würde es sich andersherum verhalten, die Beschleunigung wird mit dem einen Reifen besser sein als mit dem anderen, das liegt rein daran das eben mehr/weniger Schlupf auftritt (auch wenn der wie du sagst eigentlich Null sein sollte). Genauso wird dies durch schmalere/breitere Reifen beeinflusst aber noch viel mehr durch die Fahrbahnoberfläche/Beschaffenheit und Temperatur und deutlich ausschlaggebender ist eben dieser Schlupf bei viel Kraft mit wenig Drehzahl, also eher bei 0-100 als bei 100-200, was eben genau dort die Werte stärker beeinflusst. (was definitiv nicht deine Argumente entkräftet das es nie eine solange gerade Strecke, topfeben gibt, um es für 100-200 absolut perfekt vergleichen zu können)
    Teste dein Auto auf einer topfebenen Fläche auf einer Betonfahrbahn und auf einem Opa (offenporiger Asphalt der dort zu erkennen ist wo wenig Gischt bei Regen auftritt) und ich bin mir absolut sicher das du zwei unterschiedliche Ergebnisse in den 0-100 Werten haben wirst.

    EDIT:
    Sorry, hatte noch etwas vergessen.

    VMax-Versprechen:
    Seitdem ich gefühlt habe wie sanft der S6 in den Begrenzer fährt, bin ich mir fast sicher das man es beim A3 gar nicht fühlen würde ob er wirklich durch eine technische Grenze in den Daten bewusst "abgeregelt" werden würde oder ob es eher an etwas anderem liegt.

    Da fällt mir doch gerade auf das ich noch ein kleines Detail unterschlagen habe, dass schon seit der Abholung besteht, auch wenn nur wenig:
    - abgebrochener Halter des Spannseils im Kofferraum
    - manchmal zickig verhaltender Fensterheber
    - ganz leicht wackelnder Fahrersitz
    - Windgeräusche ab Tacho 250-267 an der Fahrertür (hängt vielleicht auch mit dem Fensterheberproblem zusammen)
    - Einmaliger Ausfall der Headunit (ausklappbare Anzeige, stellte alles krisselig dar), was nach einem Neustart beseitigt war
    - neu: leichtes Knarzen des Schiebedachs

    Ach so, ok, hatte das somit aus dem falschen Blickwinkel verstanden, jetzt dank deiner Erklärung ist es angekommen. Vielen Dank. Ja, extra einen Leihwagen bezahlen zu müssen wäre Blödsinn, wobei ich das selbst auch häufiger mal mache, zum Einen weil man sie sehr günstig bekommt und zum Anderen um das Hin- und Herfahren zu vermeiden, auch die Zeit die dabei für mindestens 2 Personen zweimal draufgeht.

    Genau, ich hoffe dann ist der A3 wieder tiptop in Ordnung. :thumbup: