OK, Klasse Didi für die weitere Erklärung und das du uns an deinen Gedanken teilhaben lässt.
Das was du aufführst sind ja auch schon einige Dinge die dann wirklich "übel" ausgehen könnten. Eine Druckverlustmessung ist da sicher super, bin gespannt was dabei herauskommt.
Was mich eher auf die Ventile tippen lässt ist, das es von Anfang an war. Das der Vorgänger den Wagen vielleicht nicht ordnungsgemäß behandelt haben könnte und daher schon kleinere Risse oder andere Defekte am Motor sein könnten, hatte ich auch schon einmal gedacht. Was für mich aber gegen so etwas spricht ist, wie lange der Motor schon gut durchhält. Er hat ja auf dem Prüfstand ordentlich Leistung gebracht, ist über Jahre nun einige Kilometer gefahren und wurde ja auch ab und an mal gefordert, wäre eine Art vom Vorgänger verursachter Defekt am Motor, dann müsste doch das bereits in einem größeren Schaden geendet sein, oder?
Die Zündkerzen und schwache Spulen könnten ja im Grunde das beginnende Klopfen erklären, wären dann aber wiederum kein Hinweis auf den fehlenden Vmax Effekt. Kann auch gut sein das diese zwei Dinge gar nicht so Recht miteinander im Zusammenhang stehen. Jedoch wurden ja auch Zündkerzen schon häufiger mal gewechselt, das "Problem" wurde damit aber nie beseitigt. Auch Spulen dürfte Rainer sicher mal über den generellen Spulentausch mal neu bekommen haben, oder? Würde das nicht dagegen sprechen das es doch an diesen liegt?
Was mich nach der letzten gezeigten Analyse auf die Düsen tippen lässt ist, das es mit Einspritzdüsen im Internet generell bei einigen Modellen immer mal Probleme gab und das es egal ob im R32 oder im A3 immer mal Autos gibt die dieses Phänomen vorweisen. Ich glaube das mechanische Toleranzen am Motor heutzutage so gering sind das diese derartige Phänomene bei einem "Neuwagen" zum Kaufzeitpunkt sich nicht hätten auswirken dürfen. Elektronische Probleme oder eben auch zu große Toleranzen oder gar Einbaufehler könnten die Düsen beschädigen oder verstopfen. Bei so Düsen kommt es ja extrem darauf an wie gut sie zerstäuben, wie weit sie sprühen und auch wie deren Spritzbild ist, sind da minimale Toleranzen überschritten, könnte ich mir vorstellen wirkt sich das deutlich schlimmer aus. Das ist aber nur in meiner Vorstellung so, ob das praktisch tatsächlich auch so ist kann ich natürlich nicht belegen, das ist eher ein Gefühl.
Man stelle sich aber mal vor das vielleicht beim Einbau der Spritleitungen im Werk gar nicht ausreichend auf Sauberkeit geachtet wurde (oder bei der Produktion, sowie Versand einer der Teile in diesem Zusammenhang) und ein oder zwei Düsen daher verdreckt/leicht beschädigt sind (von Anfang an) und daher nie vmax möglich war. Mit der Zeit setzt sich so eine Düse immer weiter zu und es wird immer schlimmer, mit UM 102 wird dem entgegen gewirkt, diverse Reinigerkuren tun dies ebenfalls. Dies könnte doch sogar die schwankenden Leistungen erklären die auftraten. Ein mechanischer Defekt müsste doch eher dazu führen das es immer schlechter wird.
Dies sind einfach mal so meine Gedankengänge dazu, vielleicht hilft das ja an der einen oder anderen Ecke weiter.
Auf jeden Fall bin ich verdammt gespannt wie es in dieser Thematik weitergeht und was ihr noch herausbekommt und ob am Ende der Fehler doch gefunden wird. Das wäre ja der Hammer wenn man doch irgendwann nachweisen könnte was der Grund ist das so etwas bei manchen Autos eintritt.
Verfolgt ihr denn ein eventuelles Düsenproblem oder schließt ihr das erst einmal aus und schaut euch erst die anderen genannten Dinge an?
Das ist so spannend, da würde ich am liebsten gleich runterkommen und solange am Auto mitschrauben bis der Fehler gefunden ist. ![]()