Beiträge von golfx

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    Ich habe mir nun 5L Mobil ESP 5W-30 LL Öl gekauft, um vorzeitig mal einen Wechsel durchzuführen.

    Wenn man den Lubrizol Ölvergleicher nimmt sieht man daß das 5W-30 50400/50700 Öl eigentlich ein sehr gutes Öl ist.
    Man kommt halt deutlich teurer bei jährlichem Wechsel. Also günstig einkaufen und selber wechseln.
    Aber dann kann man ein Mobil1 oder Addinol auch nehmen.

    Daß mit neuem Öl der Motor immer schöner läuft stelle ich auch immer fest. Ich habe beim Umfüllen des alten Ablaßöles oft den Eindruck daß es etwas flüssiger ist wie das neue Öl. Liegt aber vielleicht auch daran daß es noch ein wenig warm ist.

    Vielleicht ist auch etwas Psychologie dabei. Ihr wißt doch - das frisch gewaschene Auto läuft auch immer schöner ^^

    ( Was ist denn der "Thankomat"?)

    Da ist nichts verstopft.

    Das ist ein neuer ( 2 Jahre alter) Motor bei dem immer alle Jahre Ölwechsel gemacht wurde.

    Die Kurbelgehäusebelüftung ist ein alter Problempunkt bei den 1,4 bzw. 1,6 Liter-Motoren. Ich hatte beide und kann ein Lied davon singen ( Eismotor). Aus meiner Sicht ein ewiges Herumgebastel mit Schläuchen und Ventilatoren ...

    Das kommt daher weil man bei VW alles immer besonders kompliziert machen will. Ich hatte vorher bzw. gleichzeitig mehrere Renaults mit vergleichbaren Motoren. Da kannte ich solche Probleme wie "Ölsahne" am Deckel oder Einfrieren gar nicht.

    Laut den Erzählungen meines Schwiegervaters - der dabei war - sind sie ja mit Renault-Beutelastwägen bis kurz vor Moskau gewesen.
    Mit den Golfs hätten sie das nie und nimmer geschafft.
    So gesehen auch ein Beitrag zur Friedenssicherung :thumbup:

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    geh mal bei Audi in der Werkstatt fragen was mit der Kette und dem LL los ist. "Niee gehört sowas"

    Das ist mir klar!

    Aber ein 10W-40 Öl ist zumindest für die Kette gut und der jährliche Ölwechsel auch.

    Sie hat das Auto so lange wie ich meinen. Kettenschlagen beim Anlassen habe ich bei ihrem Motor noch nie gehört.
    Daß der Motor selbst kalt im Vergleich zu meinem wie ein Kätzchden schnurrt sei nur am Rande vermerkt.

    Gut - bis jetzt läuft der Motor bei mir tadellos. Liegt vermutlich an der guten Behandlung und dem Öl :)
    Aber nach dem was ich mittlerweile schon mitbekommen habe - von meinem DSG mal abgesehen - kommt kein rechtes Vertrauen in den Wagen auf.

    Daß man so etwas noch erleben muß auf seine alten Tage ... :S

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    Die Kette ist aber das schwächste Glied im Motor, und verschleisst am
    stärksten. Mit schwach mein ich nicht die Festigkeit , Werkstoff etc.

    Sondern sie trifft es halt am stärksten, durch Abrasionswirkung.

    Das kann ja alles sein wie es will.

    Aber ein Kettentrieb muß wenigstens genauso unter widrigsten Umständen so lange halten wie ein Zahnriementrieb.
    Tut er das nicht ist er schlecht konstruiert.

    Man kann einem Autofahrer nicht weismachen daß er zwar einen Kettentrieb hat ( wie hat man den Zahnriemen schlecht geredet) aber dafür muß er jetzt mit kürzerer Lebensdauer rechnen.

    Wenn das die Autobauer nicht hinbekommen ( oder dürfen) sollen sie es lassen.

    Langsam habe ich eh das Gefühl daß man kein Auto inländischer Marke kaufen sollte. Alle Exportländer haben bessere Bedingungen für den Kunden. Wir sind die Tester und dürfen den Spaß auch noch selbst zahlen.

    Wenn ich bedenke: Zweieinhalb Jahre habe ich den Golf. DSG defekt mit nicht ganz 40000 km. Glücklicherweise die Garantieverlängerung gehabt. Sonst hätte ich 2000 Euro für die Reparatur dazulegen dürfen.
    So eine Summe ( umgerechnet in Mark) habe ich die ganzen zurückliegenden über 40 Jahre nicht für alle Reparaturen zusammen für meine ganzen Autos die ich hatte gezahlt.

    Was sind denn das für Zustände.
    Mich wundert eh daß das Geschäft ( angeblich) so gut geht. Wie lange noch ...

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    Das Downsizing an sich ist eine gute Idee, nur sollten es nicht die
    Kunden testen. Hätte man nun Grauguss statt Alu genommen, würde die
    Warmlaufphase noch länger dauern und der Wärmeverzug wäre noch viel
    größer.

    Klaus, da bist Du aber nicht recht informiert.
    Der TSI ( 1,4 Liter) ist ein Graugußblock in "open deck" - Bauweise - wegen des geringeren Verzuges.

    Ob Addinol oder Mobil - das darf bei den beiden Spitzenölen keinen Unterschied in der Praxis machen.

    Grüß Dich Dieselschrauber,

    irgendwie kommst Du mir bekannt vor - sicher aus einem anderen Forum - kann das sein?

    Deine Schilderungen sind interessant und für mich erfreulich - ich mache dann anscheinend alles richtig mit meinem TSI.

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    Die Rußauscheidungen ..... Allein schon das Programm zur Kataufheizung kann viel versauern. ;)

    Dieses Thema bringt mich auf die Palme zumal ich nach Euro 4 versteuert werde aber diesen Euro5-Quatsch ertragen muß.

    Dann laß öfters mal von Dir was lesen

    Gruß golfx

    Ich bezweifle ob das Röntgen hier eine wirkliche Aussage bringt.

    Die Außenhülle aus Blech wirkt wie ein "Dämpfungsglied". D.h. Abriebeintrag der sich vermutlich nur in sehr kleinen Mengen im Filter ansammelt geht als Darstellung im wesentlich dichteren "Blechhüllenschatten"unter.

    Ich habe mal vorsichtig ein solches "Einlaufphasenfilter" aufgeschnitten und es mit der Lupe betrachtet. Ein einziger kleiner Span ( etwa 1mm lang, 0,3 mm breit ) war zu finden. Der könnte auch vom Aufschneiden her gerührt haben.
    Sonst war absolut nichts.

    Eine Leitwertmessung des Filtergewebes gegenüber einem Neufilter hätte u.U. noch eine Aussage gebracht.
    Oder ein Partikelzähler den ich nicht hatte.

    Was auch geht ist eine Isolationsmessung des Filtergewebes mit Hochspannung ( Durchschlagsprüfung). Diese Methode wird zum Testen des gebrauchten Turbinenöles angewendet. Die eingelagerten Metallpartikel verschlechtern das Isolierverhalten.

    Aber ich denke das lohnt den ganzen Aufwand nicht.

    Wenn es dumm läuft und es löst sich ein verklemmter zurückgebliebener Span in einem Ölkanal erst wenn der erste "Vorsichtsölwechsel" schon erfolgt ist hat das die selbe Wirkung als wäre kein Ölwechsel erfolgt.
    Allen Zufällen und Einflüssen kann man nicht aus dem Weg gehen.

    Ich würde mir doch da nicht einen großen Kopf machen.

    Stelle auf Festintervall um und gut ist`s.

    Es gibt etliche Autofirmen die machen kein LL.
    Das sagt doch alles ...

    Die Erstbefüllung kannst Du ja ein Jahr drin lassen. Der Filter ist so gut daß er nur Teilchen durchläßt die wesentlich kleiner sind wie die Lagerspalte. Diese Situation bleibt sowieso das ganze Motorleben lang.

    Das Wechseln nach 1000 km kommt aus der Zeit als die Motoren keine oder nur sehr schlechte Filter ( Schleuderfilter ) oder Magnetschrauben hatten.
    Da mußte man die zurückgebliebenen Späne "entsorgen". Das bleibt heute alles im Filter zuverlässig hängen.

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    In der Regel haben die Teile ein Rückschlagventil integriert, das muss
    man nicht mal beim Auseinanderbauen erkennen, wo das ist, kann ja auch
    motorseitig sitzen, dass Öl zurückhält nach dem Abstellen. Die Feder ist
    normalerweise so ausgelegt, dass sie genug Federkraft liefert, um die
    Kette auch dann noch zu spannen, wenn der Motor steht bzw. noch kein
    neues Öl da ist.

    Es ist ja nicht immer . Demnach funktioniert das Rückhalteventil nicht zuverlässig.

    Ich habe schon genau obacht gegeben: Das peitschende ratternde Geräusch kommt von der Kette - da bin ich mir sicher.Eine andrehende Kubelwellen hört sich anders an.

    Klar - die anderen kochen auch mit Wasser.

    Vielleicht ist ja die Feder doch zu schwach denn so viel Kraft kann eine relativ kleine Schraubenfeder nicht aufbringen - sage ich mal gefühlsmäßig.

    Ich will mich jetzt nicht argumentativ mit jemandem messen der sozusagen an der Quelle des Wissens sitzt.
    Ich muß das alles nur aus Bildern und eigenem Erfahren folgern.

    Nur eins verstehe ich dann nicht: Warum klappts offensichtlich bei vielen nicht wenn es doch so richtig gelöst sein soll?

    Zitat

    Der Kolben drückt gegen das Ende einer 20cm langen gebogenen Schiene
    (siehe Bilder Seite 56) an der die Kette vorbei läuft, durch die
    Hebelwirkung erhöht sich die Kraft des Spanners.

    Ich finde das ausreichend, mehr Einzelteile mehr Fehlerquellen.

    Das ist ja auch ok.

    Da aber dieser Kolben mangels Öldruck nach Abstellen des Motors ( und Auslaufen des Öles aus dem dazugehörigen Zylinder) beim Anlaßvorgang zurückgedrückt wird und die Kette für einen Moment ungespannt ist und damit - wenn es dumm läuft - über das Ritzel der Einlaßnockenwelle überschiebt ist keine Lösung die ok ist.
    Dieses "Überschieben" wird bei den Motoren vorkommen die auf Grund der Laufleistung schon eine etwas gelängte Kette haben.

    Man hört die Kette beim Anlaßvorgang manchmal regelrecht schlagen. Das ist der Murks - ein gefährlicher für den Motor noch dazu.
    Nicht umsonst haben sie bei dem im Kettenbericht gezeigten Spanner eine Sperrklinke vorgesehen damit der Kolben fixiert und die Kette gespannt bleibt.

    So etwas fehlt beim kleinen Motor. Darum gibt es den Ärger darum ...

    Zitat

    ... wenn ihr wollt probiere ich noch wie weit der Kolben fliegt wenn man den Sicherungsstift zieht ohne den Kolben festzuhalten.

    Wie ist das eigentlich?

    Wenn der Spanner eingebaut ist ( mit Kette) wird doch der Sicherungsstift entfernt.

    Habe in irgendeinem Forum gelesen daß die Freundlichen den Spanner eingebaut haben und den Stift stecken ließen.
    Man hat sich gewundert warum die Kette übergesprungen ist ...

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    Wenn die das Geräusch nicht weg bekommen oder weg diskutieren wollen,
    denke ich ernsthaft über einen Rücktritt vom Kaufvertrag nach.

    Mach Dir keine Illusionen. Das schaffst Du nicht wegen eines Geräusches so einfach wandeln zumal wenn es nicht einmal sicher reproduzierbar ist.

    Ich habe mal vor vielen Jahren mich mit dem Hersteller meines damaligen Wagens mit Rechtsanwalt angelegt weil er einen Mangel ähnlich wie hier hatte. ( Ruckeln welches ab und zu auftrat.).

    Als es dann richtig ernst wurde hat man mir von Seiten des Herstellers nochmal deutlich gemacht auf was ich mich da einlaße. Eigentlich war es fair - im Nachhinein betrachtet denn es hat mich vermutlich vor viel Geldausgaben bewahrt.

    Ich habe dann schnell erkannt daß ich die kürzeren Füße hatte ...

    Also habe ich mich abgefunden und mit dem empfundenen Mangel arrangiert.
    Groll habe ich deswegen keinen behalten ...

    ( Es stellte sich dann heraus daß dies Problem andere Hersteller auch hatten - sozusagen systembedingt).

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    Das Rasseln ist seit dem Austausch von NWV , Schienen, Kette, und
    Spanner komplett weg, egal ob er 20 Stunden steht, oder nur 2 Stunden.

    Das werden die eben nur machen wenn es extrem ist. Liegt ja im Ermessen der Werkstatt es zu beurteilen.
    Wenn das spezielle Bauzeiten betrifft bekommt das jeder früher oder später.

    Wohl dem der dann noch eine Versicherung hat ...

    Ich habe mir mal von "Wolffahrer" seinem Beitrag zum Steuerkettenwechsel im MT die sehr guten Detailaufnahmen angesehen. Der kleinen Form des Spanners nach ist da keine Feder vorhanden.
    Wenn das also wirklich ganz weg ist wurde der Spanner umkonstruiert. Aber ist dann auch nicht schlecht.

    Auch sonst ist nichts zu erkennen was vorspannen könnte. Die rechte Schiene ist ist fest - muß sie auch sein.


    Lediglich die erhöhte Drehzahl bei bestimmten Außentemp., die hat er noch, stört aber nicht wirklich.

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    Selbst dann, wenn er mit der erhöhten Drehzahl startet, rasselt nichts(mehrfach mit Motorstehtoskop überprüft!)

    Ein grausames Geräusch ist es für einen technisch sensiblen Menschen allemal zumal ich diesen Vorgang als ausgesprochen blödsinnig halte - selbst wenn es irgend ein Parameter vorgibt. Es kann ja nicht sein daß ein eiskalter Kat keine Vorwärmung benötigt und ein noch warmer Kat vorgewärmt werden muß.