Beiträge von coolhard

    Als ich damit angefangen habe, Felgen in 1. Linie nach dem Gewicht zu kaufen, habe ich auch mit der Reifengeschichte angefangen. Ich war teilweise auch überrascht von den Gewichtsunterschieden.

    In der Autobild gibt es übrigens schon den Sommerreifen-Test 2012 in 225/45 R17. Hat den schon jemand und könnte den hier einstellen? Auf autobild.de gibt es vorerst leider nur Stückwerk, momentan etwa nur die Brems-Ergebnisse: http://www.autobild.de/artikel/sommer…-y-2874787.html. Im TV habe ich gehört, dass der Conti SportContact 5 gewonnen hat. Ist aber nicht weiter überraschend, testen nicht ohnehin die meisten Magazine auf dem CONTIdrom?

    Besonders interessant finde ich die Kandidaten der Autobild:
    - Goodyear Eagle F1 Asymmetric 2
    - Hankook Ventus S1 Evo 2
    - Dunlop Sport Maxx RT
    - Bridgestone Potenza S001

    Weshalb allerdings der Michelin Primacy 3 statt des Pilot Sport 3 getestet wurde, bleibt mir schleierhaft. Vor allem angesichts der aufgeführten Konkurrenz.

    Du hast den Pirelli P7 übersehen, war letztes Jahr schon der Beste und wird auch diesmal wieder in der Spitze sein. Brauchst Dir nur die Angaben der Bildergalerie durchlesen, bis auf bekannte leichte Schwäche bei Aqua Bremsen top :thumbup: Conti, Nokian auch noch zu bemerken. Les den 2011er Test und Du weist wo es in etwa enden wird ;)

    Dann das volle Programm:

    Anlernwerte Reset

    Hallo,

    nachdem die Frage wie Anlernwerte löschen mit VCDS immer wieder im Forum auftaucht, hab ich das mal hier hinterlegt.

    Bei Änderungen von Motorbauteilen (z.B. LMM, Luftfilter, Zündkerzen, Stabzündspulen etc. erneuern) kann das MSG zurückgesetzt werden, damit
    der alte temporär gehaltene Datenmüll gelöscht wird und sich das MSG neu anlernt. Die optimale Motorleistung wird wieder bereitgestellt.

    Dies kann auch prophylaktisch nach einigen tausend Km gemacht werden z.B. bei viel Stadtverkehr Betrieb, nach dem Winter Betrieb etc.. Einige
    R32 Fahrer klagen auch, dass der R nicht mehr so wie früher läuft, was auch so ist. Auch hier wirkt ab und an ausgeführt ein Reset wie eine
    Frischzellen-/ Leistungskur.

    Wer sich darauf verläßt, dass Werkstätten z.B. beim Austausch eines defekten LMM die Anlernwerte löschen, muss enttäuscht werden. Dies hat
    zur Folge, dass R Fahrer berichten keine Besserung zu vorher zu bemerken. Dass ändert sich schlagartig nach einem Anlernwerte Reset.

    Vorgehensweise
    1. MSG Fehlerspeicher auslesen
    2. Fehler prüfen/ ggf. löschen (Testfahrt, falls Fehler gelöscht wurden und erneut auf Fehler prüfen)
    3. Reset ausführen: VCDS/ MSG / Anlernwerte/Adaptions Button/
    Fenster geht auf mit Kanal 00 Angabe, die 00 stehen lassen/ lesen
    Button/ Speicher Button/ dann popt die Löschfrage auf, mit ok
    bestätigen, fertig.
    4. VCDS verlassen
    5. Zündung aus
    6. Zündung an, nicht starten und 45sek. warten bis sich die Drosselklappe kalibriert hat
    7. starten, Lenkung links/rechts bewegen und einige Meter bei niedriger Geschwindigkeit fahren (Lenkungskalibrierung)
    8. Fahrzeug in unterschiedlichen Fahrzuständen neu anlernen (der R32 mag es gerne auch brutal)

    Es kann sein, dass danach das ein oder anderen Warnsignal aufleuchtet, welches nach einigen Sekunden erlöschen sollten.

    Das automatische Anlernen eines MSG durch unterschiedliche Fahrzyklen geht zwar auch, dauert aber etliche hundert Km. Es wird allerdings zu
    viel alter Datenmüll mit geschleppt und ist meiner Erfahrung nach nicht effektiv und Restmüll bleibt erhalten.


    Hardcore Reset:

    Hallo,

    auch VCDS oder Diagnose Systeme beim scheinen ihre Grenzen zu haben. Hat bei Problemen und Fehlersuchen trotz vermeintlicher Fehlerbehebung, Austausch aller erdenklichen Teilen sowohl Diagnose Systeme, als auch Werkstätten und Spezialisten resignieren müssen, bleibt meist nur noch ein Hilfsweg, das Hardcore Reset.

    Vereinfacht ausgedrückt, ein modernes Fahrzeug hat ein Netzwerk von unzähligen Steuergeräten, welche zusammenhänglich verbunden sind. Es
    kann vorkommen das sich unterschiedliche Steuergeräte "aufhängen" und selbst mit Diagnose Systemen etc. zurückgesetzt weiterhin Fehler
    ausgeben, obwohl diese verifizierbar instandgesetzt wurden. Das Steuergeräte Netzwerk muss dann neu innitialisiert werden. Im Grunde
    ein relativ einfacher Vorgang, man unterbricht alle Spannunngsverbindungen zu den Steuergeräten über einen sogenannten Batterie Reset.

    Wichtig hierbei ist, dass es geschützte Steuergeräte bzw. Bereiche gibt, wie z.B. das MSG. Die dort vorhandenen Grunddaten - auch Chipping -
    bleiben erhalten.

    Hardcore Reset:

    1. Batterie 24 Stunden komplett abklemmen
      (unbedingt beide Pole). Es wird dadurch auch automatisch ein
      Steuergeräte Reset durchgeführt. (siehe auch http://vw-r-club.de/showthread.php?6...886#post154886 )
    2. nach anklemmen, Zündung ca. 5 Min. anschalten nicht starten (Drosselklappe und andere Bauteile kalibrieren sich bzw. initialisieren sich)
    3. Lenkung kalibrieren nach Start siehe auch hier: Steuergeräte Reset http://vw-r-club.de/showthread.php?6...886#post154886
    4. Testfahrt, sollten Warnlampen leuchten warten, in der Regel gehen diese aus, dann auslesen ob ggf. noch Fehler, diese löschen und neue Testfahrt

    Diese Methode hat - mehrfach bestätigt - in krassen Fällen die Probleme gelöst, wo Werkstätten und Spezialisten durchgängig passen mussten. Im
    Grundsatz seit Jahren ein alter Trick.

    Um ein schnelles Reset (ca. 1 Stunde) zu ermöglichen, kann man die abgeklemmten Polkabel mit einem Starthilfe Kabel zusätzlich
    überbrücken.(schnelle Restspannungsentladung) Diese Methode ist etwas unsanfter und eher für Fälle gedacht, wenn die Zeitspanne von 24 Stunden
    nicht bereit steht. Diese Methode bürgt auch mehr Risiken, wobei meine Versuche an 3 unterschiedlichen BMW Typen problemlos funktionierten und
    zwar ohne Folgeschäden.

    LMM auf Defekt prüfen:

    Hallo,

    ob ein LMM Defekt vorliegt, ist meist nur über eine spezielle Diagnose beim zu prüfen, aber auch nicht immer wirklich verlässlich.

    Grundsätzlich ist ein LMM ein Verbrauchsteil und reagiert bereits auf kleinste Verunreinigungen negativ. Haltbarkeiten von lediglich 25tsd km
    sind nicht ungewöhnlich. Ein AT Teil mit Gehäuse kostet ca. 125€ beim und ist auch für weniger versierte einfach selbst zu ersetzen. Nach Austausch emphielt sich ein Steuergeräte Reset (Verweis: http://www.vw-r-club.de/showthread.p...886#post154886 )

    Folgende Möglichkeiten gibt es einen LMM auf Zustand zu prüfen:

    1. ohne VCDS oder sonstige Diagnose in betriebswarmen Zustand Tipp Psychedelic A3Q: Stecker LMM abziehen, einige Kilometer fahren. Normal
    sollte der Unterschied recht deutlich ausfallen. Das Fahrzeug, reagiert bei intakten LMM deutlich träger mit abgezogenen Stecker bei
    unterschiedlichen Beschleunigungen/ Lastzuständen. Ist der Unterschied kaum bis gar nicht spürbar, ist der LMM langsam am sterben. Sollten
    beim Test Warnlampen aufleuchten, sollten diese nach anstecken des LMM und Neustart erlöschen.

    2. VCDS MWB 02/03/122 Prüfung der Luftmassenwerte g/s. Voraussetzung zur Prüfung 3. Gang ab 1.400Upm bis Begrenzer bzw. Schaltpunkt
    durchbeschleunigen - bei DSG im Manuell Mode oder S(*). Das enspricht auch der Vorgehensweise der vereinfachten Leistungsmessung über VCDS.
    Die Werte sollten gleichmässig und ohne grosse Schwankungen sein (Serie Soll ca.185-190 g/s bei Volllast) Diese Prüfmethode ist allerdings
    meiner Meinung nach sehr vage und nicht sehr verlässlich und für den Laien nicht so einfach zu erkennen.
    3. mein Favorite: VCDS MWB 02/03/122 Prüfung der Motorlastwerte Angabe (%) = Motor Füllungsgrad. Voraussetzung zur Prüfung 3. Gang ab
    1.400Upm bis Begrenzer bzw. Schaltpunkt durchbeschleunigen - bei DSG im Manuell Mode oder S(*). Bei ca. 3.000 Umdrehungen sollte laut LOG
    Protokoll der Füllungsgrad Serie ca. 90% erzielen, bei optimierten z.B. NWT Sauger Version 95-96% oder auch höher (abhängig vom Chipping und
    AGAs bzw. 98/100 Oktan Anpassung)

    DSG S(*) halten des 3. Gang ohne das der Kick Down aktiviert wird, DSG Paddle beim hochschalten 1.2.-3. Gang Paddle halten.

    Leistungsmessung/ Berechnung VCDS:

    Hallo,

    edit[color=#ff0000]

    Hinweis: Leistungsermittlung über VCDS Daten gemäß nachstehender Beschreibung, hat mit K-Power, OBD DYNO, Easy Diag oder ähnlichem nichts
    gemein. Es handelt sich hierbei um ganz andere Messmethoden. [/color][color=#ff0000]VCDS gibt keine Leistungsdaten automatisch aus, sondern ist eine Kombination
    aus Motordaten Ermittlung über VCDS und manuelle Leistungs-Berechnung.[/color]

    Leistungmessung Messfahrt

    1. VCDS MWB 02/03/122 aktivieren und vor Messfahrt Start loggen anklicken
    2. Voraussetzung zur Prüfung 3. Gang ab 1.400Upm bis Begrenzer bzw. Schaltpunkt durchbeschleunigen - bei DSG im S Modus (*)
    3. Logdaten in Excel konvertieren


    Leistungsberechnung
    der Echtzeit Werte
    (Luftdruck, Ansaugluft, Temperatur etc. sind hierbei komplett berücksichtigt und müssen nicht mehr Korrektur gerechnet werden nach DIN
    oder EWG)

    • Werte Block 122 Drehzahl (nicht Drehzahl Block 02) x NM Block 122 multiplizieren
    • Formel gesamt: Drehzahl x NM = xxxxxxxx geteilt durch 9550 = xxxxx (KW) x 1,36 = xxx PS


    Am besten einfach die entsprechenden Excel Daten kopieren und als Formel in Excel anlegen. Beim R 32 würde ich die Werte ab einer Drehzahl von
    6000Upm listen bis max. Drehzahl. Wer mag kann auch alle Werte berechnen und sich ein Diagramm dazu erstellen.

    (*) DSG S: halten des 3. Gang ohne das der Kick Down aktiviert wird, DSG Paddle beim hochschalten 1.2.-3. Gang Paddle halten.

    Hinweis: VCDS Messungen sind ausgesprochen genau, da diese die Motordaten direkt abgreifen und zwar im realen Fahrbetrieb mit allen Umgebungsvariablen. Korrekt ausgeführt, sind die Leistungsausgaben bzw. daraus resultierende Leistungsberechnungen sehr genau.


    [color=#ff0000][size=8]Die Ausführung erfolgt auf eigene Gefahr. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für ggf. auftretende Schäden.[/size][/color]


    EDIT von PARA:
    Ich hab den Beitrag mal hier noch reinkopiert, da er gut zum Thema passt.

    Dann das volle Programm:

    Anlernwerte Reset

    Hallo,

    nachdem die Frage wie Anlernwerte löschen mit VCDS immer wieder im Forum auftaucht, hab ich das mal hier hinterlegt.

    Bei Änderungen von Motorbauteilen (z.B. LMM, Luftfilter, Zündkerzen, Stabzündspulen etc. erneuern) kann das MSG zurückgesetzt werden, damit
    der alte temporär gehaltene Datenmüll gelöscht wird und sich das MSG neu anlernt. Die optimale Motorleistung wird wieder bereitgestellt.

    Dies kann auch prophylaktisch nach einigen tausend Km gemacht werden z.B. bei viel Stadtverkehr Betrieb, nach dem Winter Betrieb etc.. Einige
    R32 Fahrer klagen auch, dass der R nicht mehr so wie früher läuft, was auch so ist. Auch hier wirkt ab und an ausgeführt ein Reset wie eine
    Frischzellen-/ Leistungskur.

    Wer sich darauf verläßt, dass Werkstätten z.B. beim Austausch eines defekten LMM die Anlernwerte löschen, muss enttäuscht werden. Dies hat
    zur Folge, dass R Fahrer berichten keine Besserung zu vorher zu bemerken. Dass ändert sich schlagartig nach einem Anlernwerte Reset.

    Vorgehensweise
    1. MSG Fehlerspeicher auslesen
    2. Fehler prüfen/ ggf. löschen (Testfahrt, falls Fehler gelöscht wurden und erneut auf Fehler prüfen)
    3. Reset ausführen: VCDS/ MSG / Anlernwerte/Adaptions Button/
    Fenster geht auf mit Kanal 00 Angabe, die 00 stehen lassen/ lesen
    Button/ Speicher Button/ dann popt die Löschfrage auf, mit ok
    bestätigen, fertig.
    4. VCDS verlassen
    5. Zündung aus
    6. Zündung an, nicht starten und 45sek. warten bis sich die Drosselklappe kalibriert hat
    7. starten, Lenkung links/rechts bewegen und einige Meter bei niedriger Geschwindigkeit fahren (Lenkungskalibrierung)
    8. Fahrzeug in unterschiedlichen Fahrzuständen neu anlernen (der R32 mag es gerne auch brutal)

    Es kann sein, dass danach das ein oder anderen Warnsignal aufleuchtet, welches nach einigen Sekunden erlöschen sollten.

    Das automatische Anlernen eines MSG durch unterschiedliche Fahrzyklen geht zwar auch, dauert aber etliche hundert Km. Es wird allerdings zu
    viel alter Datenmüll mit geschleppt und ist meiner Erfahrung nach nicht effektiv und Restmüll bleibt erhalten.


    Hardcore Reset:

    Hallo,

    auch VCDS oder Diagnose Systeme beim scheinen ihre Grenzen zu haben. Hat bei Problemen und Fehlersuchen trotz vermeintlicher Fehlerbehebung, Austausch aller erdenklichen Teilen sowohl Diagnose Systeme, als auch Werkstätten und Spezialisten resignieren müssen, bleibt meist nur noch ein Hilfsweg, das Hardcore Reset.

    Vereinfacht ausgedrückt, ein modernes Fahrzeug hat ein Netzwerk von unzähligen Steuergeräten, welche zusammenhänglich verbunden sind. Es
    kann vorkommen das sich unterschiedliche Steuergeräte "aufhängen" und selbst mit Diagnose Systemen etc. zurückgesetzt weiterhin Fehler
    ausgeben, obwohl diese verifizierbar instandgesetzt wurden. Das Steuergeräte Netzwerk muss dann neu innitialisiert werden. Im Grunde
    ein relativ einfacher Vorgang, man unterbricht alle Spannunngsverbindungen zu den Steuergeräten über einen sogenannten Batterie Reset.

    Wichtig hierbei ist, dass es geschützte Steuergeräte bzw. Bereiche gibt, wie z.B. das MSG. Die dort vorhandenen Grunddaten - auch Chipping -
    bleiben erhalten.

    Hardcore Reset:

    1. Batterie 24 Stunden komplett abklemmen
      (unbedingt beide Pole). Es wird dadurch auch automatisch ein
      Steuergeräte Reset durchgeführt. (siehe auch http://vw-r-club.de/showthread.php?6...886#post154886 )
    2. nach anklemmen, Zündung ca. 5 Min. anschalten nicht starten (Drosselklappe und andere Bauteile kalibrieren sich bzw. initialisieren sich)
    3. Lenkung kalibrieren nach Start siehe auch hier: Steuergeräte Reset http://vw-r-club.de/showthread.php?6...886#post154886
    4. Testfahrt, sollten Warnlampen leuchten warten, in der Regel gehen diese aus, dann auslesen ob ggf. noch Fehler, diese löschen und neue Testfahrt

    Diese Methode hat - mehrfach bestätigt - in krassen Fällen die Probleme gelöst, wo Werkstätten und Spezialisten durchgängig passen mussten. Im
    Grundsatz seit Jahren ein alter Trick.

    Um ein schnelles Reset (ca. 1 Stunde) zu ermöglichen, kann man die abgeklemmten Polkabel mit einem Starthilfe Kabel zusätzlich
    überbrücken.(schnelle Restspannungsentladung) Diese Methode ist etwas unsanfter und eher für Fälle gedacht, wenn die Zeitspanne von 24 Stunden
    nicht bereit steht. Diese Methode bürgt auch mehr Risiken, wobei meine Versuche an 3 unterschiedlichen BMW Typen problemlos funktionierten und
    zwar ohne Folgeschäden.

    LMM auf Defekt prüfen:

    Hallo,

    ob ein LMM Defekt vorliegt, ist meist nur über eine spezielle Diagnose beim zu prüfen, aber auch nicht immer wirklich verlässlich.

    Grundsätzlich ist ein LMM ein Verbrauchsteil und reagiert bereits auf kleinste Verunreinigungen negativ. Haltbarkeiten von lediglich 25tsd km
    sind nicht ungewöhnlich. Ein AT Teil mit Gehäuse kostet ca. 125€ beim und ist auch für weniger versierte einfach selbst zu ersetzen. Nach Austausch emphielt sich ein Steuergeräte Reset (Verweis: http://www.vw-r-club.de/showthread.p...886#post154886 )

    Folgende Möglichkeiten gibt es einen LMM auf Zustand zu prüfen:

    1. ohne VCDS oder sonstige Diagnose in betriebswarmen Zustand Tipp Psychedelic A3Q: Stecker LMM abziehen, einige Kilometer fahren. Normal
    sollte der Unterschied recht deutlich ausfallen. Das Fahrzeug, reagiert bei intakten LMM deutlich träger mit abgezogenen Stecker bei
    unterschiedlichen Beschleunigungen/ Lastzuständen. Ist der Unterschied kaum bis gar nicht spürbar, ist der LMM langsam am sterben. Sollten
    beim Test Warnlampen aufleuchten, sollten diese nach anstecken des LMM und Neustart erlöschen.

    2. VCDS MWB 02/03/122 Prüfung der Luftmassenwerte g/s. Voraussetzung zur Prüfung 3. Gang ab 1.400Upm bis Begrenzer bzw. Schaltpunkt
    durchbeschleunigen - bei DSG im Manuell Mode oder S(*). Das enspricht auch der Vorgehensweise der vereinfachten Leistungsmessung über VCDS.
    Die Werte sollten gleichmässig und ohne grosse Schwankungen sein (Serie Soll ca.185-190 g/s bei Volllast) Diese Prüfmethode ist allerdings
    meiner Meinung nach sehr vage und nicht sehr verlässlich und für den Laien nicht so einfach zu erkennen.
    3. mein Favorite: VCDS MWB 02/03/122 Prüfung der Motorlastwerte Angabe (%) = Motor Füllungsgrad. Voraussetzung zur Prüfung 3. Gang ab
    1.400Upm bis Begrenzer bzw. Schaltpunkt durchbeschleunigen - bei DSG im Manuell Mode oder S(*). Bei ca. 3.000 Umdrehungen sollte laut LOG
    Protokoll der Füllungsgrad Serie ca. 90% erzielen, bei optimierten z.B. NWT Sauger Version 95-96% oder auch höher (abhängig vom Chipping und
    AGAs bzw. 98/100 Oktan Anpassung)

    DSG S(*) halten des 3. Gang ohne das der Kick Down aktiviert wird, DSG Paddle beim hochschalten 1.2.-3. Gang Paddle halten.

    Leistungsmessung/ Berechnung VCDS:

    Hallo,

    edit[color=#ff0000]

    Hinweis: Leistungsermittlung über VCDS Daten gemäß nachstehender Beschreibung, hat mit K-Power, OBD DYNO, Easy Diag oder ähnlichem nichts
    gemein. Es handelt sich hierbei um ganz andere Messmethoden. [/color][color=#ff0000]VCDS gibt keine Leistungsdaten automatisch aus, sondern ist eine Kombination
    aus Motordaten Ermittlung über VCDS und manuelle Leistungs-Berechnung.[/color]

    Leistungmessung Messfahrt

    1. VCDS MWB 02/03/122 aktivieren und vor Messfahrt Start loggen anklicken
    2. Voraussetzung zur Prüfung 3. Gang ab 1.400Upm bis Begrenzer bzw. Schaltpunkt durchbeschleunigen - bei DSG im S Modus (*)
    3. Logdaten in Excel konvertieren


    Leistungsberechnung
    der Echtzeit Werte
    (Luftdruck, Ansaugluft, Temperatur etc. sind hierbei komplett berücksichtigt und müssen nicht mehr Korrektur gerechnet werden nach DIN
    oder EWG)

    • Werte Block 122 Drehzahl (nicht Drehzahl Block 02) x NM Block 122 multiplizieren
    • Formel gesamt: Drehzahl x NM = xxxxxxxx geteilt durch 9550 = xxxxx (KW) x 1,36 = xxx PS


    Am besten einfach die entsprechenden Excel Daten kopieren und als Formel in Excel anlegen. Beim R 32 würde ich die Werte ab einer Drehzahl von
    6000Upm listen bis max. Drehzahl. Wer mag kann auch alle Werte berechnen und sich ein Diagramm dazu erstellen.

    (*) DSG S: halten des 3. Gang ohne das der Kick Down aktiviert wird, DSG Paddle beim hochschalten 1.2.-3. Gang Paddle halten.

    Hinweis: VCDS Messungen sind ausgesprochen genau, da diese die Motordaten direkt abgreifen und zwar im realen Fahrbetrieb mit allen Umgebungsvariablen. Korrekt ausgeführt, sind die Leistungsausgaben bzw. daraus resultierende Leistungsberechnungen sehr genau.


    [color=#ff0000][size=8]Die Ausführung erfolgt auf eigene Gefahr. Der Autor übernimmt keinerlei Haftung für ggf. auftretende Schäden.[/size][/color]

    Hi,

    erstmal würde ich vor neuer Messung ein Anlernwerte reset machen, dass der temporär gehaltene Müll aus den Steuergeräten verschwindet.

    Vorgehensweise
    1. MSG Fehlerspeicher auslesen
    2. Fehler prüfen/ ggf. löschen (Testfahrt, falls Fehler gelöscht wurden und erneut auf Fehler prüfen)
    3. Reset ausführen: VCDS/ MSG / Anlernwerte/Adaptions Button/
    Fenster geht auf mit Kanal 00 Angabe, die 00 stehen lassen/ lesen
    Button/ Speicher Button/ dann popt die Löschfrage auf, mit ok
    bestätigen, fertig.
    4. VCDS verlassen
    5. Zündung aus
    6. Zündung an, nicht starten und 45sek. warten bis sich die Drosselklappe kalibriert hat
    7. starten, Lenkung links/rechts bewegen und einige Meter bei niedriger Geschwindigkeit fahren (Lenkungskalibrierung)
    8. Fahrzeug in unterschiedlichen Fahrzuständen neu anlernen (der R32 mag es gerne auch brutal)

    Es kann sein, dass danach das ein oder anderen Warnsignal aufleuchtet, welches nach einigen Sekunden erlöschen sollten.

    Leistungsberechnung:
    NM werden ja direkt im Messswertblock ausgewiesen.
    Also Log MWB 02/03/122 ab 1400upm im 3. Gang bis Begrenzer durchbeschleunigen.

    Dann nimmst Du den File und konvertierst den in Excel. Dann rechnest Du mit den Werten ab 6200Upm:
    Block 122: Drehzahl x den NM = Ergebnis, geteilt durch 9550 = Ergebnis in KW, x 1,36 = Ergebnis in Echtzeit PS.(nicht mehr korrigieren nach DIN oder EWG)
    (am Besten mit Excel geht schnell und einfach und Du siehst, bei welcher Drehzahl er die tatsächlich höchste Leistung hat)

    LMM Prüfung:
    Bei der Angabe MWB 02 siehst Du den Wert Motorlast in %. Bei einem intakten LMM sollte der Wert bei 3000upm ca. 90% sein. (Serien Fahrzeuge)
    Wenn nicht kannst Du davon ausgehen, dass der LMM nicht mehr wirklich taugt (Verschleiß meist bereits bei 25Tsd km) und ersetzt werden sollte.

    Wir hatten bei den NWT Tagen oder Dynodays dieses Problem in der Vergangenheit nie richtig beachtet. Erst mein schlechtes Ergebnis beim Dynoday bestätigte mein Empfinden, der läuft nach 17tsd. Km nicht mehr wie früher nach NWT. So sensibilisiert habe ich mich an die Prüfung gemacht und mit Zoran Rücksprache gehalten und die Lösung war der neue LMM/Luftfilter (der K&N war total dicht, vermutlich endgültiger Auslöser für den Defekt) und nun iss wieder gut :thumbup:
    Die Leistungseinbrüche sind teils gravierend durch einen defekten LMM. Dumm nur man merkt es nicht wirklich (schleichend). Selbst ein alter Luftfilter vernichtet mal locker 11NM und einige PS.

    die ATE Serie als auch ATE Ceramic sind nicht zu beanstanden. Die Ferodo sind zwar nochmal etwas besser, allerdings ist der Verschleiss der Scheiben auch etwas höher. Also bei der Bremsanlage hat VAG bei diesen Modellen nichts wirklich verkehrt gemacht.

    hy,

    habe mir auch die Domibox EVO für meinen S3 Sporty bei Dominik bestellt. Sollte heute ankommen.
    Einbau am Wochenende.

    Werde dann erstmal mittels VCDS die Lernwerte löschen, oder?

    Danke und Gruss
    Sascha

    Vorher würde ich aber noch eine Log MWB 03/04/122 fahren und nach Umbau und Löschung der Lernwerte nochmal eine neue, als vorher nachher Vergleich. Wäre mal interessant was da bei Dir heraus kommt.
    Wundert mich, das Du noch eine Evo bekommen kannst.