Beiträge von videoschrotti

    In großen Firmen ist es üblich, das mittels Usability Studie die Bedienbarkeit und Funktionalität von Softwareaplikationen überprüft wird. Entweder hat man im VAG Konzern wieder an der falschen Stelle gespart oder das beauftragte Unternehmen hat gepfuscht. Im Homeusebereich mag es ja noch angehen, dass ein Kleingerät Macken hat, aber ein mehrere zehntausend Euro teures Fahrzeug zum Alphatest auf die Strasse und zum zahlenden Kunden zu stellen, ist unverschämt. Ich bekomme Angst, wenn ich daran denke, dass die Bordelektronik auch aktiv in Fahrzustände eingreifen kann. Und zwischen dem Zustand "standard" , "eco" oder "dynamic" erwarte ich auch andere Reaktionen des Fahrzeugs. Was können die diversen Systeme noch alles nicht, auf das ich mich verlasse?

    Ergänzung:
    Der Mechaniker im Reifen- / Fahrwerksbetrieb, der die ap Dämpfer ausgetauscht hat, schrottete den Stecker der Bremsbelagverschleissanzeige auf der linken Seite. Das wurde beim 120.000km Service festgestellt.

    Bezüglich Setup, habe ich jetzt die neuen Dämpfer härter eingestellt als früher.
    Fahre jetzt vorne 3 / hinten 2,5 Umdrehungen zu. Also fast max hart.
    Scheint so, dass die neuen weicher sind.

    Bin noch ein paar Infos schuldig:
    Gesamtbetrag inkl. 1.415,-
    Zusatzkosten waren die Instandsetzung mit einem Reparaturkabelsatz + Stecker für die Bremsbelagverschleissanzeige / da könnte ich jetzt mit dem Betrieb der das Fahrwerk (neue Dämpfer von ap) repariert hat streiten....
    und eine neuerliche Vermessung des Fahrwerks mit Korrektur, damit der SB auch wieder geradeaus läuft...
    Kosten siehe oben - will mit den Jungs vom Reifen / Fahrwerksbetrieb jetzt nicht streiten - hab mir das aber für den nächsten Reifensatz im Frühjahr in Evidenz genommen...

    Aber eines muss deutlich gesagt werden:
    Man spürt, dass der 3,2er "frisch geölt" ist - er läuft super!

    Und fast vergessen:
    Natürlich nach erfolgtem Tausch von Zündis, Filtern und Ölen hab ich das MSG und DSG mit meinem VCDS resettet und neu angelernt.

    Die haben deinen Wagen wohl statt "medium/rare" - "well done" zubereitet in der Trockenkabine.
    Ich danke dir für deine akribische Arbeit - chapeau!
    Darauf wäre ich nie gekommen, dass man Scheinwerfer beim Lacktrocknen totbraten kann.

    So macht das Laune wenn man alles selbst in der Hand hat. Schon läufts...

    Es ist nur schade, dass man seinen Wagen kaum ruhigen Gewissens in die nächste Werkstatt stellen kann, ohne sich nachher mit den Reklamationen herumschlagen zu müssen.
    Auch bei anderen Marken wie zB Ford habe ich leidvoll erfahren dürfen, welch unsäglichen Pfuscher dort auf die Kundenfahrzeuge losgelassen werden.
    Durch Werkzeug zerkratzte Lederbezüge, ein "gut" geschmiertes Stoffverdeck wo handtellergroße Fettflecke außen sichtbar waren, ein nach dem Service nur mehr auf 3 Zylindern laufender Motor, weil man eine Kerze beim Einbau zerbrochen hatte, . . .

    Habe es bisher so erlebt, wie coolhard schreibt. Alle Tuner die an meinen Fahrzeugen gearbeitet haben, sicherten zuerst die originale Software.
    Bei meinem Passat haben wir sogar das MSG umgebaut und den Chip mit einem Sockel versehen. Die originale Software habe ich auf einem separaten Chip mitbekommen. Bei der Rückgabe des Wagens habe ich wieder den original Zustand hergestellt.

    Die Abgaswerte verändern sich nicht zum Schlechten. Bei den Tests besteht mein SB immer mit Bestwerten.
    Auch mein Versicherungsagent hat mit der Softwareoptimierung kein Problem. Der VR6 ist ja kein Turbomotor, wo durch simples Hochsetzen des Ladedrucks und der Einspritzmenge eine deutliche Leistungssteigerung möglich ist. Solange der Ansaug- und Abgasweg nicht verändert wird, ist hier nichts einzutragen, da nicht nachweisbar. Ich erinnere mich an die Zeit der "Reparaturversuche" bei Audi, wo man durch mehrmalige Änderung der DSG Software versucht hat, dem unvermeidlichen Austausch des Getriebes zu entkommen. Da hat auch niemand jedesmal eine Neuabnahme beim TÜV machen lassen.
    Wie von Earl schon geschrieben: Wer mit seinem Wagen im original Zustand zufrieden ist, soll es einfach dabei belassen.
    Und Wilde 13: Wo sind denn die ganzen TÜV ler und Exekutivbeamten, wenn der alte, gechipte Diesel mit einer riesen schwarzen Abgasfahne die Sonne verdunkelt? Da brauchts kein Messgerät und keinen Softwareingenieur....

    Die verschiedenen Lenkräder haben verschiedene Airbag Typen verbaut, die auch unterschiedliche Steuerungen haben. Eine Veränderung des Airbags führt automatisch zum Erlöschen der Betriebserlaubnis mit allen rechtlichen Folgen.

    Was das Quietschen betrifft, wirst du Ruhe haben.
    An meinem SB habe ich auch vor dem Sommerurlaub, mit geplanten 4500km Fahrtstrecke, die hinteren Bremsen überarbeiten lassen. Bremssättel waren OK und wurden nur gereinigt, Scheiben und Beläge kamen neu.
    Seither quietscht nichts mehr. Bremsleistung war für mich unverändert und auch am Prüfstand war kein Unterschied messbar.