Beiträge von videoschrotti

    Das kann sehr gut sein, dass kleine Staubpartikel durch das Abspielen entfernt werden. Ich kenne den exakten Aufbau deiner Geräte nicht, aber in den professionellen Videorecordern war im Bandlauf eine Rubinklinge verbaut um Verschmutzungen zu entfernen. Was du auch machen kannst, ist die Bänder vor dem Kopieren einmal ganz vor- und zurückspulen.

    Das ist erfreulich. Da hast du offensichtlich einen Fachmann gefunden. Schön, dass sich noch jemand an die alten Geräte herantraut. Wir haben 2003 den Betrieb mit filebasiertem Workflow angefangen. Da hat Sony die ersten professionellen Kameras mit den XDCAM Disks auf den Markt gebracht. Ich weine der Tüftelei auf Micrometer mit den Bandlaufwerken nicht nach.

    Abhängig vom originalen Aufnahmeformat: wenn das alte Aufnahmen in Standardauflösung aus der SD Zeit sind:

    Technische Spezifikationen

    • Auflösung: 720x576 Pixel (576 sichtbare Zeilen).
    • Bildrate (Framerate): 25 Vollbilder pro Sekunde (fps) oder 50 Halbbilder (Interlaced, @50i).
    • Seitenverhältnis: Traditionell 4:3, digital oft als 16:9 anamorphe Übertragung (breitere Pixel).
    • Farbcodierung: PAL (Phase Alternating Line) für Farbkonsistenz.
    • Verbreitung: Europa, Teile Asiens, Afrika, Ozeanien.

    Wichtige Merkmale

    • 50 Hz: Kompatibel mit dem 50-Hz-Stromnetz, das in Europa vorherrscht.
    • "PAL Speed-up": Filme mit 24 Bildern pro Sekunde wurden bei der Umwandlung auf 25 fps beschleunigt, was zu einer leicht schnelleren Wiedergabe führte (ca. 4 % schneller).
    • Digitale Varianten: Im digitalen Bereich wird oft die Notation 576i50 verwendet, um die 576 sichtbaren Zeilen, das Interlaced-Verfahren (i) und die 50 Hz Bildwiederholfrequenz zu kennzeichnen.

    Das kann man nur in der Werkstatt mit allen Servicetools feststellen. Das Problem liegt heute, Jahrzehnte später, an den nichtmehr verfügbaren, geeichten Messbändern. Die sogenannten Alignementtapes waren nur begrenzt verwendbar und mussten nach 50 Durchläufen entsorgt werden. Damit hat man die Wiedergabe des Rekorders kalibriert, um dann die Aufnahmeeinstellungen durchführen zu können. Alle notwendigen Hilfsmittel wie Messbänder, Verlängerungskarten, Kabel, Messuhren und Messgeräte haben etetliche zehntausend Mark gekostet. Bei Sony dann auch noch Modell bzw. Baureihen abhängig Ergänzungen. Gibt es heute kaum noch. Meine Kollegen sind auch bereits im Ruhestand und die Firmen existieren großteils auch nicht mehr. Die jetzt noch erhältlichen Geräte werden mit eigenen Aufnahmen brauchbare Ergebnisse liefern, aber mit Fremdbändern gibt es Kompatibilitätsprobleme. Die ultimative Lösung wirst du kostengünstig nicht finden.

    Dann ist möglicherweise das Bandmaterial wirklich am Ende. Die Stärke der Magnetisierung bzw. das was davon noch übrig ist, ist entscheidend für die Wiedergabequalität. Um das beste Ergebnis zu erhalten ist es möglicherweise notwendig in die Kopfverstärkereinstellungen einzugreifen. Das ist aber bei den kompakten Konsumergeräten meistens während des Betrieb im zusammengebauten Zustand nicht möglich. Da braucht es entsprechende Reparaturhilfen wie Reparaturkablelsätze etc. Wird heutzutage schwierig. Aber versuche ein Gerät zu finden, dass mit deinen Bändern besser zurecht kommt.

    Diese Fahnen im Bild entstehen bei grober Missjustage oder Verschleiß der Videoköpfe. Auch die Verstärkerstufen des Kopfsignals sind offensichtlich nicht richtig eingestellt. Meine Meinung aus der Ferne: das Gerät ist eine "Gurke". Wenn du kannst gib es zurück. Bevor du ein anderes Gerät kaufst, teste es mit einer Kassette von dir. Professionelles Videorekorder Service (Sony Broadcast) war früher ein Hauptbestandteil meines Berufsleben

    PS: unser PAL System arbeitet mit 25 Bildern. 30 Bilder ist amerkanisches NTSC.

    Als erstes würde ich mal die Batterie Anschlüsse überprüfen. Also abnehmen, reinigen und wieder festziehen. Bei stehendem Motor dann Spannung an der Batterie messen und mit einer Messung im Motorraum an den Ladeanschüssen vergleichen. Wenn da eine größere Differenz als ca 0,3 V zu messen ist, auf die Suche nach dem schlechten Kontakt machen.

    Aber egal wie und wo, auf Dauer braucht man auch für Verbrenner kein Öl mehr, einzig und allein die Ölscheiche und Lobby hält daran fest, um denen den Geldhahn nicht zu zu drehen.

    Ist so nicht ganz richtig. Aramco ist stark in die Erforschung / Testbetrieb von Wasserstoffantrieben involviert. Gesehen und Berichte gehöhrt beim internationalen Motorsymposion in Wien und auch bei den OPEC Konferenzen wird das Thema immer präsenter. "Wir haben die Flächen, die Sonne und das Meer. Wir können das." Auch ist die Infrastruktur für den Schiffstransport vorhanden. Ich glaube der arabische Raum macht sich bereit.

    Ja, Spaß macht der Motor allemal! Ich bin froh auch diesen mal in meinem "Auto-Leben" erfahren zu haben. Aber... Im Vergleich zum letzten S3 merkt man schon den deutlich höheren Verbrauch. Meine Buchhaltung sagt mir, dass der Verbrauch fast gleich hoch ist wie damals mit dem 3,2er. Daher verstehe ich den Konzern wenn sie die "Altlast" als CO2 Schleuder los werden wollen.

    Es ist mir klar, dass die Teile teurer sind - aber jetzt bekommt man sie noch. Das ist eben das Risiko wenn man einen Oldie revitalisiert. Ab einem gewissen Punkt wird es dann ein Fass ohne Boden. Der Zeitpunkt an dem ich mich von meinem 3,2er verabschiedet habe, war auch eine finanzielle Entscheidung. Die jährlichen Leasingkosten für den neuen S3 waren damals um 50% geringer als die ständigen Reparaturen am 3,2er.