Beiträge von Paramedic_LU

    Das Thema Öl ist echt eine Wissenschaft für sich.
    Früher nahm ich auch das hin, was da stand. Erfüllt ein Öl die Norm, hab ichs auch verwendet.
    Das änderte sich erst als ich mich auch in die Anwendungstechnik einarbeiten musste beim Ölshop. Seitens des Öl-Fabrikanten bekam man da sehr viel Literatur und auch Einblicke bei vielen Telefonaten. Erst hier erfuhr ich dass 2 Sachen zu gewichten sind. Die Norm/Freigabe für den PKW muss stimmen und die damit hinterlegte SAE-Klasse. Warum das nicht im Bordbuch steht, keine Ahnung. Ich persönlich gehe lieber auf Nummer sicher, und nehme beide Werte. Also für einen Einsatz muß SAE-Klasse stimmen, sowie die Freigabe/Norm.


    Dass im Addinol-Ölfinder nur 5W30er Öle stehen hat folgenden Hintergrund.
    ALLE Ölhersteller müßen ja Öle für alle Modelle bereitstellen. Oder zumindest für fast alle. Und auch die Literatur dazu.
    Dass das einen Haufen Arbeit ist, ist klar. Daher wurde irgendwann einmal eine Firma/Verband gegründet der das übernimmt.

    Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen e.V
    http://www.uniti.de/uniti-gruppe/uniti-e.v./portrait/

    http://www.uniti.de/publikationen/schmierstofftabellen/

    Er erstellt die Datenbank. Diese kann gekauft werden. Und fast jeder hat deren Tabellenwerte als Ölfinder auf seinen Seiten.
    Aral, Shell, Castrol, Liqui Moly, Addinol, Fuchs, etc.,etc.
    Hier werden leider nur die gängigsten und aktuellsten Öle gelistet. Das sind derzeit leider fast nur Longlife2 und Longlife3-Öle
    Ich gab das Addinol schon weiter und sie wollen die Festintervalle bei der nächsten Aktualisierung einpflegen. Dann taucht auch das MV0546 und andere Festintervall-ÖLe auf.

    Wenn man irgendwo einen Fehler sieht, zum Beispiel VR6 mit 185kw gelistet, findet man den meist auch in der Tabelle bei den anderen Öllieferanten. Der Beweis für die gekauften Datensätze.
    Ich hoffe ich konnte Deine Frage beantworten

    Sehe ich wie matbold. Wir beobachten das weiter, wie sich das entwickelt.
    Aber solange eine Anwendung noch Beta-Status hat werden wir nichts integrieren. Bisher läuft eigentlich alles super-stabil und sicher, und das wollt ich nicht riskieren. Im Woltlab-Forum kommt die Anfrage auch immer häufiger, ich denke es gibt eventuell sogar bald was von Woltlab.

    In Theorie mag es sein, dass man etwas konstruiert was größer ausgelegt ist und hält.
    In der Praxis aber beim Thema Steuerkette geht das einfach nicht.
    Man könnte die Kette auf den höchsten Härtegrad was bei Kohlenstoffstählen geht härten, die Laschen noch so dick machen etc. , sie würden verschleissen, weil eben die Umgebungsbedingungen dafür vorhanden sind. Trägermedium (Öl) und Verschleisspartikel (Ölkohle, etc.)

    Oder wie sagte der Erbauer der Titanic bei deren Untergang zum Chef der Reederei...... es ist eine Tatsache dass Stahl untergeht ^^

    Im Sand-Slurry-Test werden als Referenzproben GUR (HD-PE) Platten (meist von Simona) eingebaut, die sich drehen und von Sand-Wasser-Gemisch umgeben sind. GUR ist mit ein Werkstoff mit der geringesten Verschleißrate. Aber auch er verschleisst. Nimm den Sand raus, und schon hält die Probe. So ist es bei den Ketten. Wenn kein Dreck im Öl ist hält die auch. Schuld haben hier die Autokonzerne die den Ingenieuren das Longlifeintervall aufgedrückt hatten.

    Ein 0w30 würd ich nicht empfehlen, da es erstens Longlife2 Norm ist, einen abgesenkten HTHS-Wert besitzt und meines Wissens nach aus dem Kopf die SAE-Klasse für den genannten Diesel nicht von VW/Audi freigegeben ist. Ich schau hier aber noch mal heute Abend in der Schmierstofftabelle nach.
    5W30er reichen vollkommen. Die Lager erreichen eh innerhalb weniger Sekunden 80Grad

    EDIT: Ebenso mein ich, dass ow30er weder die 507.00 noch die 505.00 erfüllen, sondern eher folgende
    Spezifikation / Freigaben :
    ACEA A5/B5;
    VW 503 00/VW 506 00/VW 506 01/VW 506 01 SAE 0W-30

    Pumpe-Düse braucht glaub im FI die 505.01, aber hierzu müßte man über den Motorkennbuchstaben alles genau aus der Schmierstofftabelle herauslesen.

    Das ist ja mal Kacke :cursing:

    Beim Golf / A3 gabs das aber schon desöfteren zu lesen.
    Meist liegt die Ursache irgendwo im Bereich Wasserfangkasten im Motorraum, Innenraumpollenfilter, Windlaufgrill, oder schlecht verklebte Windschutzscheibe.

    Einer von einigen Threads
    http://www.golfv.de/board31-sonsti…aum/#post932996

    http://www.golfv.de/board11-kaross…te/#post1136349

    Also gleich mal zum Händler.
    Öfters sind verstopfte Abläufe im Bereich Schiebedach die Ursache. Aber der Punkt fällt flach, da der RS3 ja keines hat.

    Ab und zu fehlt ne Gummitülle im Blech was Motorraum und Innenraum trennt
    http://www.golfv.de/board4-hifi-na…aum/#post976790

    http://www.autoextrem.de/showthread,t-89137.htm

    etc. , etc.

    Das war echt mal ein spannendes Rennen. Klasse wie die Benz zurückfielen, wenn die Audi beschleunigten. Denen fehlte echt Speed.


    Hier die offizielle Meldung.
    Quelle: Audi Pressebericht


    20.06.2011
    Audi triumphiert auch auf dem Lausitzring

    Mit seinem zweiten Sieg in Folge hat Martin Tomczyk (Audi Sport Team Phoenix) die Führung in der Gesamtwertung der DTM übernommen und für den ersten Audi-Erfolg auf dem Lausitzring seit dem Jahr 2005 gesorgt. Timo Scheider (Audi Sport Team Abt Sportsline) machte den großen Triumph des Audi A4 DTM mit Platz zwei perfekt.

    Sieg auf dem Lausitzring! Auf diese Schlagzeile musste Audi sechs Jahre lang warten. An diesem Sonntag war es endlich soweit: Vor 63.000 Zuschauern (am Wochenende) sorgten Martin Tomczyk und Timo Scheider sogar für einen Audi-Doppelsieg. "Das tut sehr gut", erklärte Audi-Motorsportchef Dr. Wolfgang Ullrich. "Wir sind hier auf dem Lausitzring sehr lange einem Sieg hinterhergelaufen. An diesem Wochenende haben wir von Anfang an gesehen, dass es klappen kann. Martin (Tomczyk) und Timo (Scheider) haben es im Rennen perfekt umgesetzt."

    Der von Platz vier gestartete Tomczyk verbesserte sich schon am Start um eine Position und machte sofort Druck auf die beiden zunächst führenden Mercedes-Piloten Bruno Spengler und Jamie Green. In Runde drei bremste er Jamie Green am Ende der Start-Ziel-Geraden aus. Mit einem späteren ersten Boxenstopp kam der Audi-Pilot in Runde 16 auch an Bruno Spengler vorbei. Von da an konnte er sich an der Spitze des Feldes mühelos absetzen und seinen Vorsprung zeitweise auf mehr als zehn Sekunden ausbauen.

    "Mein A4 war auch heute wieder fantastisch, unglaublich schnell und extrem leicht zu fahren", jubelte Tomzcyk nach seinem zweiten Sieg in Folge. "Ich liebe mein Auto, es macht unheimlich viel Spaß, es zu fahren - und das Team hat erneut einen perfekten Job gemacht. Es ist ein tolles Gefühl, die DTM mit einem Jahreswagen anzuführen." Mit 30 Punkten liegt Tomczyk nun einen Punkt vor Bruno Spengler an der Tabellenspitze.

    Auf den dritten Rang der Gesamtwertung verbesserte sich Timo Scheider. Vom neunten Startplatz aus gelang dem zweifachen DTM-Champion eine beeindruckende Aufholjagd, die ihn bis auf Platz zwei nach vorne brachte. Scheider absolvierte seine beiden Boxenstopps extrem spät und konnte dank dieser Strategie und einem extrem schnellen Auto die vor ihm gestarteten Mercedes-Piloten Bruno Spengler, Jamie Green und Gary Paffett hinter sich lassen.

    Mit Oliver Jarvis, Tom Kristensen und Filipe Albuquerque holten auf dem Lausitzring insgesamt fünf Audi-Piloten Punkte. Oliver Jarvis lieferte sich packende Duelle mit Jamie Green und Gary Paffett. Tom Kristensen holte bei seinem DTM-Comeback zwei Punkte. Filipe Albuquerque (Audi Sport Team Rosberg) war als Achter bester der DTM-Neulinge und erzielte den ersten Punkt seiner noch jungen DTM-Karriere.

    Enttäuschend verlief das Rennen für Mattias Ekström: Der Lausitzring-Sieger von 2005 fiel in der Anfangsphase mit Handling-Problemen weit zurück und musste sich am Ende mit dem elften Platz begnügen.

    Rahel Frey kam auch in ihrem vierten DTM-Rennen ins Ziel. Miguel Molina lag auf Platz sechs in den Punkterängen, als er wegen eines Defekts an der Kraftübertragung vorzeitig ausschied. Edoardo Mortara musste seinen A4 nach mehreren Feindberührungen mit einem Fahrwerksschaden abstellen.

    Schon in 14 Tagen steht das nächste DTM-Rennen auf dem Programm - und zwar auf dem Norisring in Nürnberg, wo Audi seit dem werksseitigen Comeback noch nie gewinnen konnte. Nach dem Triumph auf dem Lausitzring ist der Heimsieg das nächste große erklärte Ziel von Audi Sport.