Ja da hast Du Recht. Für meine Nerven ist das auch nichts mehr, diese PC-Bastelei. Der muss heut nur noch laufen. Fertig. 
Wasserstoffversprödung.
Seltsamerweise scheinen die TwinCharger anfällig für Wasserstoffangriff zu sein.
Ich gehe davon aus daß Du, so wie Du hier schreibst, mit der Materie vertraut bist was Wasserstoffangriff angeht.
Zu Beginn meiner Recherchen, noch beim 3.2 , stiess ich da recht schnell darüber. Die ganze Atmosphäre im Motor ist geradezu ein Brutkasten dazu.
Hochfester Stahl, saures Medium, Wasser und Blowby im Öl. Beim TFSI leichte Druckatmosphäre.
Wie schon geschrieben, es ist sehr schwer an Teile zu kommen. Noch dazu Teile die man behalten darf.
In diesem Fall schrieb mich ein Fahrer aus dem Saarland an. Seine Kette war gerissen. Teile gingen an VW zurück. Also war nichts mit schicken per Post und REM-Analyse.
Aber hier spielte der Komissar Zufall+Glück mit. Ich fuhr zu ihm, und dann gemeinsam zur Werkstatt die Teile anschauen. Wasserstoffangriff hat zum Glück eine markante Bruchbildfläche, so dass es keine großen Auflösungen benötigt. Eine makroskopische Betrachtung reicht meist. Und hier war es eindeutig. Das war kein Bruch durch schwellende Belastung. Das war ein typischer Bruch durch Wasserstoff verursacht. Der Bruch geht hier von Innen nach Außen. Auch bleiben die Körner überwiegend ganz, und werden nicht verletzt. Teils werden ganze Körner aus dem Gefüge gesprengt.
Sieht man schön im Kettenbericht im Kapitel 6.11 / Seite 85 und der Anlage: Seite 122-125 beschrieben. Intressant der Artikel von Dr. Sommer & Dr. -Ing. Schwarz.
Die Kette des Fahrers riss im übrigen bei ca. 30000 Kilometern.
Eigentlich keine Seltenheit dieser Stand. Peugeot hat ähnliche Probleme.
Der Meister, der meine Kettenreparatur betreut hat einen Peogeot in der Familie, mit mittlerweile 2 neuen Steuerkettensätzen. Und auch bei ca. 30000 Km.
Also auch die Mitbewerber haben Probleme. Aufgrund der Besucher-IP sah ich neulich sogar Zugriffe vom PSA-Konzern/Frankreich.
Zum Thema Zink:
Eine Ölanalyse von Mobil 1 aus meinem Motor ergab einen Zinkanteil von grob 1000mg Rest. Genau weiss ich das jetzt nicht mehr. Leider hab ich keine Castrol-Werte.
Auf alle Fälle lief mein Motor 73000km im Kurzstreckenbetrieb bei Castrol SLX II + SLX III. Also nur 2 Wechsel in 4 Jahren !!!!
Fuchs-Öle:
Fuchs Schmierstoffe gehören zu den besten auf dem Markt.
Würde mich nicht wundern wenn sie es zum Erstausrüster im gesamten VW-Konzern schaffen würden.
Sportwagen und Longlife:
Im Fitnesstudio trainiert ein guter Bekannter, der Nissan-Autohausbesitzer ist und selbst Tuner & Gasumrüster ist.
Er schüttelt nur den Kopf was hier bei VW&Audi, gerade beim R8, geschieht. Nissan hatte früh schon Longlife und Direkteinspritzung bei Otto-Motoren.
Man ging davon ab, weil man sah , dass es nicht in den Griff zu bekommen ist. Er würde seine Nissan nie mit Longlifeöl im Longlifeintervall betreiben.
Fazit:
Ich bin auch kein Freund mehr der Longlifegeschichten. Ich wechsel alle 6 Monate das Öl. Fertig. Inklusive Filter. Das ist es mir Wert,
Früher, zu meiner Fahranfängerzeit hatte man im übrigen immer 2 Ölwechsel im Jahr. Denn im Spätjahr wechselte man auf Leichtlauföl für den Winter. Und im Frühjahr warf man das raus.
Auch bei der Haldex max ich Kurzintervall. Statt 60000km, jetzt alle 30000km. Auch die Zündkerzen. 30000km jetzt.
Das Kühlmittel wird demnächst komplett getauscht, ich hoffe so erhalte ich ihn lange bei bester Gesundheit.