Ich fand hier noch ein paar Bilder von der Saugbrücke im Schnitt. Man sieht gut die Einleitung
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Und den VR6 3.2 Motor im Schnitt. Dank hierfür an DSGFanatiker
Diashow VR6 Motor
Video vom Schnitt- VR6 Motor
Ich fand hier noch ein paar Bilder von der Saugbrücke im Schnitt. Man sieht gut die Einleitung
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Und den VR6 3.2 Motor im Schnitt. Dank hierfür an DSGFanatiker
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Video vom Schnitt- VR6 Motor
Man hat ja als erste größere Anzeichen der Steuerkettenlängung und Defekten beim Steuerkettentrieb meist diese typischen Geräusche. Einige bemerken es dennoch nicht da es ein schleichender Prozeß ist und die Geräusche langsam zunehmen und lauter werden. Ab und zu bemerken Fahrer erst die Warnlampe oder Leistungsverlust und Ruckeln.
Mir fielen zuerst die Geräusche auf. Und schon immer fragte ich mich, wie können die entstehen? Keiner konnte mir da was genaues sagen.
Es kommt halt von den kaputten Teilen wurde erzählt. Ja schon klar. Nur wie halt ???
Welche Geräusche sind es die auftreten?
Ich unterteile das gesamte Spektrum aller Geräusche für mich in 3 Teile:
Teil 1:
Zylinderkopfhaube mit Kurbelgehäuseentlüftungskasten (da wo der Öldeckel ist) bis auf Höhe der Hallgeber. Oft hat man so ein hartes, metallisches Klackern. Der aus dem Rasthaus TV-Beitrag vom TÜV sprach von nadelartigem Tackern.
Teil 2:
Der Bereich des Kettenkastens bis fast auf Getriebehöhe. Hier höre ich so ein leichtes Schleifen. Ähnlich wenn man mit Schmirgelpapier Holz glättet.
Teil 3:
Ein blechernes, schabendes Geräusch. Teils mahlend. Im untersten Bereich. Fast auf Höhe der Ölwanne. Gut hört man es wenn man die Lenkung komplett nach Links einschlägt und dann im Radkasten lauscht. In der Radhausverkleidung ist eine Öffnung zu sehn. Dort erkennt man einen Deckel, der vom Getriebe stammt. Handschaltgetriebe. Beim DSG sah ich noch nicht rein was man da für ein Teil sehen kann. Aus diesem Grund sagen die meisten unfähigen Werkstätten dass es vom Getriebe sei. Aber FALSCH. Das kommt vom Kettentrieb.
Alle 3 Bereiche erkennt man hier sehr gut
Lange dauerte es bis etwas Klarheit kam. Ich fragte auch diverse Kollegen in Bauteilakustiker-Kreisen.
In dem Fall kommt man ohne Anschauungsbilder nicht weiter.
Doch vorweg verrate ich hier schon mein nächstes Projekt wenn es wärmer wird draußen.
Da mein A3 repariert ist, benötige ich einen A3 dazu der rasselt. Was habe ich vor?
Ich möchte die Geräusche sichtbar machen. Dazu bediene ich mich einer einfachen aber effektiven Methode. Mittels Schallintensitätsmeß-Sonde und einem gewöhnlichen FFT-Analyser (Ono-Sokki) http://www.onosokki.co.jp/English/hp_e/p…ata/cf7200.html
Das Equipment bekomme ich für den Versuch ausgeliehen.
Dann werden Motorhochläufe durchgefahren, und zeitlich gleich die Schallemissionen an zuvor vorher definierten Punkten mit der Sonde gemessen. Man erhält eine Schallverteilung angeordnet über die Motordrehzahl.
Intressant sind hier bestimmt die Ergebnisse aus der Ersten und Zweiten Motorordnung anzusehen.
Ein spezielles Programm ermittelt hierzu aus allen Meßpunkten eine Falschfarben-Darstellung von der zuvor eingegebenen Geometrie des seitlichen Motorprofiles. Wie eine Wetterkarte quasi.
Bsp:Was rot ist ist sehr laut, was blau ist ist weniger laut.
Übersicht:
http://www.sd-star.com/index.php?opti…e&id=7&Itemid=5
Hier ein Bild wie es sein könnte:
Hier die Software zur Erklärung
http://www.sd-star.com/index.php?opti…id=47&Itemid=21
Das nur als kurze Erwähnung. Aber zurück zum Thema.
Ein intakter Steuerkettentrieb läuft harmonisch und ruhig. Er hat lediglich die typischen Kettenlaufgeräusche, welche aber leise ausgeprägt sind.
Gehen wir nun davon aus, dass die Kette in sich geschwächt ist. Durch abrasiven Verschleiss von in Öl gelösten Verunreinigungen wie Ruß, Glasfasern etc. Dadurch wird sie auch seitlich viel Biegsamer. Das sah man in meinen Vergleichsaufnahmen Sachskette/neue Iwiskette. Sie hat also seitliches Spiel. 

Ein Motor hat sehr viele Schwingungen von sich aus. Hierzu zählen die unterschiedlichsten Motorordnungen sowie diverse Eigenfrequenzschwingungen der unterschiedlichsten Bestandteile und Anbauteilen. Immer Abhängig von der Drehzahl.
Was die Eigenfrequenz anrichten kann, sah man am bekanntesten Beispiel des Stahlzeitalters.
Der Tacoma Narrows Bridge
http://www.youtube.com/watch?v=j-zczJXSxnw
Fährt man ein Teil in seiner Eigenfrequenz, dauert es nicht lange bis zur Zerstörung. Bewegt man sich im Anregungsspektrum kurz vor oder hinter dieser kritischen Frequenz, so wird das Teil nicht direkt gleich zerstört, sondern vorgeschädigt. Nicht befestigte Teile schlagen beispielsweise die Aufnahmelöcher aus, schädigen Gewindegänge etc.
Hätte man den Kettenkasten aus Plexiglas, und würde der Motor laufen, so könnte man mittels einem Stroboskop, dessen Frequenz mit Poti frei wählbar ist, die verbauten Teile anleuchten, und so die Schwingung eines jeden Teiles sehen.
Ich vermute hier eine große Mitschuld beim Verschleiß. Die schwingende und geschwächte Kette wird angeregt und in ihrer Grundschwingung verstärkt, wodurch sie nicht mehr rund und sauber läuft. Eventuell relaxiert sie. Der Beweis wäre die Laufschiene von Zipfeklatscher.
Würde die Kette sauber in ihrer Spur laufen, hätte man nur 2 Spuren. Ähnlich dem Gleisstrang der Bundesbahn. Auf der ausgebauten Schiene sieht man aber viele Spuren, auch schräge. Daher vermute ich, dass die schwache Kette je nach Drehzahl und aktueller Eigenfrequenz gewisse Sprünge auf der Schiene macht. Eventuell schlägt sie sogar leicht.
Hier eine Skizze wie ich mir das vorstelle
Man kennt das vom Fahrrad fahren. Ist da ähnlich wenn man mal kräftig in die Pedale tritt.
Nun geht es weg von der Grundidee was passieren könnte zu den Bereichen
Teil 1.
Dieses harte Klackern. Eventuell liegt die Kette ab und zu leicht schräg, unter einem Winkel auf dem Ritzel des Nockenwellenverstellers. Der Lauf wäre nicht mehr frei und sauber, wenn die Ritzel in die Freiräume der Kette greifen. Sie würde verkantet über die Ritzel der Nockenwellenversteller laufen, teils etwas hochspringen, was zu Auswaschungen der Ritzelflanken führen könnte. Folge:
Harte Klackernde Geräusche.
Beim Radfahren ähnlich wenn ihr schaltet und die Kette schräg auf den Ritzeln liegt und ihr dann noch volle Pulle in die Pedale tretet.
Teil 2
Im Mittleren Bereich befinden sich eigentlich nur längere Lauf und Gleitschienen welche keine seitliche Führungen haben, die die Kette einengen und zu einem geraden Lauf zwingen. Nein, sie kann wieder angeregt durch Schwingungen hin und her gleiten auf der Schiene. Das könnte dieses Schleifen sein
Teil 3
Das blecherne schabende Geräusch. Könnte ein Mix sein vom laufen auf dem unteren Spanner mit kombinierter Laufschiene. Im Röntgenbild sieht man wie BILLIG das Teil aufgebaut ist. Hier vermute ich am stärksten den Einfluß der Resonanzen. Sie könnten die schwachen Metallfedern und Blechlaschen anregen. BLECH, jawoll...dann hätten wir das blecherne Geräusch schon. Eigenschwingverhalten plus pulsierenden Östrom im
Innern.



Am besten wird es sein mit einem DAT-Recorder oder einem Kunstkopf wie es ihn von HEAD-Acoustics gibt einen Motorhochlauf aufzunehmen. Dieses Soundfile könnte man in der Audiostation einlesen und die Frequenzbereiche einzeln analysieren. Das Gute bei der Bauteilakustik ist nämlich, dass man Rückschlüsse von Schwingungen auf Geräusche machen kann und umgekehrt. Ähnlich wie in der Tribologie wo man an Hand der Verteilung und Zuordnung der Verhältnisse wie Haft, Ruhe und Gleitreibzahl zueinander stehen, Sagen kann ob zwei Bauteile später knarzen, quietschen, knarren oder nur klicken.
So das wars vorerst mal. Jetzt hol ich mir nen Kaffee.
Warten wir besseres Wetter ab.
Zum Schluß,
Hier einige Beispiele von den Geräuschen.
Defekter Kettentrieb, Beispiel 1
Defekter Kettentrieb, Beispiel 2
Defekter Kettentrieb, Beispiel 3
Defekter Kettentrieb, Beispiel 4
Und den VR6 3.2 Motor im Schnitt. Dank hierfür an DSGFanatiker
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löl ![]()
lass gut sein, ins Kettengeschäft steig ich nicht ein. Zu unsicher wegen Regressansprüche ![]()
ABER:
Ein Adittivhersteller trat an mich heute heran ![]()
Man überlegt ob es sich wohl lohnt ein Additiv zu spezifizieren, welches vergütetes Material besser gegen H+ Infiltration schützt
Ob der mehr weiss? Weil nur für 3.2er-Fahrer lohnt sich nicht mal die Abfüllung in Kanister
In Bezug der Steuerkettenqualität erlangte ich soeben neue Erkenntnisse.
Es ist bekannt, dass hochfeste und vergütete Kohlenstoffstähle (aus dem u.a unsere Kette ist) sehr anfällig sind für Wasserstoffversprödung.
Schon die Lagerung in feuchter Raumluft genügt hier, dass Wasserstoff-Atome eindringen können. Verbinden sich entlang der Korngrenzen 2 H-Atome zu einem H2-Molekül, wächst Ihr Volumen. Sie erzeugen innere Spannungen und Risse. Das Gefüge wird spröde. Die Gesamtzugfestigkeit wird herabgesetzt.
Ändert nun AUDI oder der Kettenhersteller die Spezifikation, weil sie davon ausgehen, dass die Kette zu schwach war, so gibt es verschiedene Möglichkeiten. Man geht über den Werkstoff, über mehr Material oder über die Wärmebehandlung, indem man versucht das Teil noch fester und Härter zu produzieren.
Werden die neueren Ketten aus Material gefertigt was etwas hochfester und/oder vergütet ist, so kauft man sich diese Festigkeit auf Kosten der Lebensdauer und Haltbarkeit.
DENN:
Je hochfester und mehr vergütet ein Kohlenstoffstahl ist, desto mehr Wasserstoffatome dringen ein.
Könnte man bestätigen dass die neueren Ketten mehr vergütet und hochfester sind, so erklärt sich von selbst, warum NACH einem Kettenwechsel, die Ketten schneller längen als vorher und die Gradanzeigen in den Messwertblöcken 208 und 209 weglaufen.
SCHWACHSINN, wer das zu verantworten hat. Wenn dem so wäre.
Audi schiebt ein Riegel für erneute Kulanz vor in der neusten Revision der TPL sagte mir neulich ein Händler. Es stehe drin:
IST EINE IWISKETTE SCHON VERBAUT, SO HANDELT ES SICH NICHT UM KETTENLÄNGUNG.
Nochmals Schwachsinn. Alle alten Ketten sind SACHS-Ketten. Alles was getauscht wird sind IWISKETTEN. Es kann nur IWIS längen weil IWIS reinkam.
Ich sähe das als Laien-Jurist als Betrug an. Die Sachlage lässt sich klären, wenn man die 2.te Kette die erneut gelängt ist metallografisch untersuchen lässt. Anhand der Wasserstoffversprödung lässt sich klar beweisen, dass es sich hier um Längung handelt. Egal ob IWIS, SACHS oder Paramedic auf der Kette steht.
Notfalls müsste man ein Gutachten machen und mittels Anwalt oder Gericht sein Recht durchsetzen. Denn auf eine in der Fachwerkstatt durchgeführte Reparatur hat man ein Recht zur Nachbesserung.
Das System wurde quasi nach der Reparatur verschlimmbessert. Auf Kürze ist Ruhe. Da das Blowby aber nicht eliminiert wurde und zusätzlich die Kette anfälliger wurde, ist in meinen Augen alles noch schlimmer geworden.
Doch das muss man beweisen.
Ich komme um eine Begutachtung der Sachskette + neuer IWIS-Kette hinsichtlich Werkstoff und Wärmebehandlung nicht herum.
Haben beide die gleichen geforderten Werte ist meine Ausführung hinfällig. Gibt es Abweichungen würde es sich bestätigen.
Ich kenne leider keine Auslieferungswerte. Es sei denn IWIS gibt auf seiner Seite Sollwerte für die Kette an. Und Sachs auch. Dann hätte man was worauf man aufbauen könnte.
Da die Sachs Erstausrüster war, sollten die hier vorhandenen Werte die Zulassungswerte sein. Leider ist die R32 Kette kaputt. Die Werte sind dann nicht der Ursprung. Nehme ich meine Sachskette hinzu hab ich auch keine Ur-werte. Leider. Man bräuchte eine neue Sachskette von damals. Und von jeder Revision eine Kette.
Hmmm, die Beweisführung hier.....wird Mangels Material nicht leicht.
Was noch aussteht ist die Aussage des Experten bezüglich der DRUCK-Wasserstoffversprödung.
Also wenn das System Kette-Ö-Blowby unter erhöhtem Druck läuft.
Meine Theorie derzeit ist:
Je höher der Druck, desto mehr H+ geht ins Gefüge.
Geht die Pumpe im Motor kaputt liefert sie viel mehr Druck. Es ginge mehr H+ ins Gefüge, die Versprödung findet schneller statt........Oh Mann was ein Kreislauf.....
EDIT:
Wasserstoffversprödung läßt sich auch an einer INTAKTEN Kette beweisen, mittels REM und Mikroschliff. Sie muss dazu nicht gebrochen sein
Ich geb auch noch mein Senf dazu, aber dann sollten wir wieder zu den Ketten kommen, zum Hauptthema.
Zum Meckern gibts diesen Bereich , da kann man sich austoben ![]()
Alle 3 habt ihr Recht.
Audianer, vasquez, Psychedelic.
Ich zähl mich auch zu den Fans, obwohl ich von Audi schlechter als schlecht behandelt wurde. Und da kommt der Kreislauf. Es ist denen egal, weil ja fast durch die Bank geleast wird. Ich wette hier gibts mehr Leaser als Barkäufer.
Dennoch, sollte es uns nicht egal sein. DENN:
Die Mehrheit der Käufer stellt die Schicht der Gebrauchtwagenkäufer da.
Die sind die Gelackmeierten, die es am härtesten trifft.
Keine Garantie, kaum Kulanz bis gar keine. Sie müssen das ausbaden was vorher zunichte gemacht wurde.
Von daher sollte es die Pflicht der letzten Fans sein, in Foren aufzuklären.
Darum bleib ich auch am Ball.
Die Gebrauchtwagenkäufer sind die schwächsten Glieder in der Kette. Und meist die größten Fans.
Einen Vertreter juckt es nicht was er fährt, ob sein Herz dran hängt. Hauptsache Chef zahlt Sprit und Unkosten. Und zu Hause steht der Reihensechser
8-)
Und nun zurück zu den Ketten
Und das Bild zeigt die ZKH des 3.2FSI und 3.6 FSI VR6-Motor.
Also eine nach dem VR6 3.2 MPI produzierte Variante. Hier hätte man nachbessern können an der Stelle ![]()
Danke für die Details.
Bekräftigt mich weiter die Saugbrücke zu untersuchen. Sei es durch Zerstörung in Form eines Schnittes, oder durch Röntgen.
Dann sieht man schon wie der Schrott aufgebaut ist und wo Engpässe sind.
EDIT:
Ich bestell mir jetzt neue und bau die alten aus.
Mal sehen wie man die alten dann Werkstofftechnisch untersuchen kann.
Edit edit;
Gerade bestellt
Teilenummer: 022 103 202
Preis: 25,12.- Euro bei 19% MwSt
Hab jetzt kein Überblick mehr bei fast 60 Fällen von Kettenschäden
![]()
Wurde bei Dir repariert?
Falls ja, wurden BEIDE Nockenwellenversteller mitgetauscht?
Bei Klaschi wurde seinerzeit vergessen die zu tauschen, obwohl es in der Audi Vorgabe stand. Danach ruckelte der Motor immer. Erst als er es in der werkstatt bemängelte und die beiden NWV getauscht wurden lief der Motor wie er sollte.
Dann ich natürlich auch ![]()
- Motortyp und Motorkennbuchstabe ( VR6 3.2, 1.6FSI oder anderer ??? )
VR6 3.2 MPI
- Erstzulassung
15.9.2003
- Wann wurde zu welchem Kilometerstand gewechselt?Alle wechsel angeben
o km Werksfüllung AUDI Öl
ca. 29955km /Castrol SLX II LL
ca. 60442km /Castrol SLX III LL
ca. 81196km Umstellung auf Festintervall / Castrol
ca. 86614km Steuerkettenreparatur ,kein Ölwechsel
ca. 90384km / Mobil 1
ca. 99466km / Mobil 1
- Welches Öl wurde eingefüllt? Longlifeöl oder normales? Name/Typ des Öl?
siehe oben
- Fahrprofil (wie viel Kilometer pro einfacher Fahrt bis Abstellen des Motors / Kaltstarts / Langstrecke / Kurzstrecke etc. )
sehr oft Fahrt zwischen 14 bis 20km bis Motorabstellung bei Erster Fahrt, Anteil ca. 80% an allen Fahrten. Rest ca. alle 2 Wochen Dauerstrecke einfach 120km ,
- Wie schaut der Innenbereich des Kettenkastens aus wenn man den Öldeckel abschraubt und nach rechts an die Innenwand schaut? Zugeschlammt oder sauber? Ein Bild davon zu machen wäre sehr hilfreich.
so zur Zeit der Kettenreparatur
Aktuell etwas besser.
Bild reiche ich nach
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von Psychedelic
@Para
Mir brennt es auf den Fingern, so eine erstausfelieferte Sachskette mit einer aktuellen von IWIS untersuchen zu lassen, aus was für Materialien die bestehen und wieviel Wasserstoffatome enthalten sind (Qualität der abschließenden Wärmebehandlung bei der Produktion).Ja, auf das Ö wird es immer wieder zurückführen.
Grüße,
Psychedelic
Diese Konstellation ist machbar.
Ich hab derzeit die gerissene Sachskette vom R32 in der Untersuchung.
Das Baujahr wird Chris1985 noch nennen.
Ich habe meine Sachskette noch die gelängt ist. BJ 08-2003
Und eine von mir neu gekaufte Kette aus September 2008
Wenn es Unterschiede gibt finde ich die mittels
- Spektralanalyse
- Härteprüfung
- metallografischem Gefüge-Mikroschliff
Das dürften die wichtigsten werte sein bei der Kette.
Eventuell noch die Tiefe der Härtung und die Art der Oberflächenvergütung, Nitrierung etc. oder was die damit taten. Die Metallografen bekommen das raus. Kostet mich zwar wieder nen kleines Vermögen
, aber was solls
Is ja fürs Forum ![]()
ZitatOriginal geschrieben von Pende
Meiner steht immernoch in der Werkstatt und wird Montag fertig.
Wenigstens haben die mir für das Wochenende ein kostenlosen Leihwagen gegeben.Momentan bin ich aber genauso entäuscht wie hq-hq.
Werde wohl auch zu BMW wechseln.
@ Pende was gibts bei Dir neues?
EDIT:
Hat sich grad erledigt. Kam zu spät
Echt ne Sauerei was die treiben. Wegen für AUDI/VW lächerliche Summe von 1500.- Euro versauen die sich einen Neuwagenkauf, plus negative Weitererzählung in Deinem Bekanntenkreis. Eventuell gibts mehr als 2 neue Audi weniger.
Lass das mal die runde machen, bei mehr Kettenschäden, da kommen schnell einige hundert nichtverkaufte Neuwägen zusammen. Dann gefällt einem ein BMW vielleicht vom Motor besser und man bleibt beim nächsten auch bei BMW. Und wenn unsere 1.6er Fahrer dies auch tun, gerade jetzt in der Krise etc. etc. etc.
Ich denke AUDI ist gerade am höchsten Punkt des Berges angekommen in Richtung Tal.
Die in der kulanzabteilung blicken Null was davon abhängt. Mein Ansprechpartner damals der Herr R**** wollte das auch nicht raffen.
Was gibts besseres als indirekt zu seinen Mängeln zu stehn?
Gut man hat Kettenlängung...da muss man durch. Gibt Audi nun großzügig Kulanz wie im TV angepriesen, ist der Kunde zufrieden.
Sucht keine Foren auf um den Frust runterzuschreiben. Nein, am stammtisch sagt er folgendes:
Ey Klaus diether
, der hatte ne gelängte Kette. Warum auch immer. Aber soll ich dir was sagen? Die haben das sofort gefunden, gaben mir Kulanz, dass nach 4 Jahren noch und er war rasch repariert. Das ist top-service. Nicht so wie bei Deiner Reiskocher-Schleuder....
Dieser klaus-Diether kauft vielleicht auch nach dem reiskocher ein Audi weil sein Bekannter zufrieden bedient wurde. Und der mit der Kettenlängung nimmt sich auch wieder ein Audi, weil er gut bedient wurde.
WARUM???? raffen die Kaufleute das einfachste system nicht?
Was sich KUNDENZUFRIEDENHEITnennt... ![]()
Den Motorenbauern kann man meine ich die wenigste Schuld zuweisen. Die müssen machen was Kaufleute, Controller und Marketing-Fuzzis vorgeben ![]()
ZitatAlles anzeigenOriginal geschrieben von hq-hq
die leute in den staaten haben die selben probleme, vielleicht könnte
man da auch noch ein wenig infos einholen
http://www.reesphotos.com/VW/
immerhin scheint dieser bursche recht fleissig beim ölwechsel
gewesen zu sein. hm auf der anderen seite scheint sich
bei ihm das zahnrad etwas arg geschält zu haben.
ursache lag wohl doch nicht an der kette:
"...in each case, the sprocket was NOT properly hardened at the factory..."
seeeehr intressanter Link.
Danke Dir !!!
Was heisst hier nur 1.6 ? ![]()
Man sieht ja dass auch er erhöhte Risikostufe hat.
Und der von Handballfreak hatte ja schon ne gelängte Kette.
In der werkstatt sagte ihm der Meister dass es beim 1.6FSI kein Einzelfall beim Golf ist.
Also ich trenne hier nicht in VW und Audi, und auch nicht in Hubraum.
Man sieht ja, der 3.2 und 1.6 haben beide die Neigung zu verschlammen.
Das muss geklärt werden , und vor allem für alle Fahrer eine Lösung gefunden werden wie wir gut aus der Geschichte kommen können, damit unsere Motoren lange leben.
Von den Konzernen wird bestimmt keine Lösung kommen.
Also, es gibt für uns viel zu tun, packen wirs an....
Edit:
Ich frage mal ob ich die Möglichkeit bekomme, von so einem Teil was du zerschneidest einen Mikroschliff zu bekommen. Da kann man schön den Zersetzungsprozess des Kunststoffes durch das Eindringen des Blowby erkennen und die Eindringtiefe bestimmen.
Ähnlich wurde es früher bei Permeationsversuchen von Kunststoffkraftstoffbehältern gemacht.
Diese sind vielschichtig aufgebaut.
Aussen eine dicke Lage aus Polyethylen, dann Haftvermittlerfolien, dann fluorierte Folien, wieder Haftvermittler dann die Innenschicht. Diese Tanks lagert man mit Sprit in 40c und misst erstens die Durchlässigkeit des kunststoffs gegenüber den Kraftstoffen. Und nach Beendigung macht man von Ausschnitten des Tanks Mikroschliffe um zu sehen in wie weit der Kunststoff geschädigt wurde und wie tief der Kraftstoff eindrang.
Was soll hier versaut werden? ![]()
ALLES sind wichtige Erkenntnisse. Und jeder kann sich einbringen. Umso intressanter wird es ![]()
Ist ja echt wahnsinnig wie das Teil ausschaut.
Dass Blowby sehr aggressiv ist, das ist bekannt. Das ist gut, das hier zu sehen, somit wird für die Mehrheit vielleicht klarer in welchem Medium die Teile im Motor gebadet bzw ausgesetzt werden.
Ich muss mal am Wochenende auch alle Schläuche etc kontrollieren.
Eventuell bestelle ich auch einige neu
Das wäre intressant. Gerade mit der Radiografie in der Röntgenkabine hat man da tolle Möglichkeiten. Da sieht man die Dickenverteilung der Verunreinigung schön über die Graustufenwerte des Bildes 8-)
Wo Du gerade Saugbrücke erwähnst.
Ich glaube mit unserem MPI Motor stehen wir noch sehr gut da. Kann doch das Zeug in der Saugbrücke sich sammeln.
Bei den FSI müßte der Dreck ja theoretisch am Eingang zum Brennraum bzw da irgendwo drin sein
Ventilschaft-, -Sitz etc... OHAA ![]()
Gaar nicht schlecht ![]()
Ne Art Destille....klingt gut...
Ich bin der Überzeugung
Blowby+LonglifeÖ+Longlife-Intervall
sind schuld.
Nicht die Ketten als solches.
Der 3.2FSI ist glaub im Passat.
Hm, ob Audi was macht oder nicht, keine Ahnung.
Mich intressiert nur EINES.
Ich will die Ursache wissen, um ein GEGENMITTEL zu suchen, dass künftige Käufer/Fahrer nicht ins Verderben rennen.
Was hätte ich Ideen wie man gemeinsam mit AUDI gut aus der Sache käme ......aber derzeit...tja.... ![]()
Würde AUDI saubere Kulanz geben (muss ja nicht 100% sein im 5.Jahr) , dann müßte man hier keine Klimmzüge veranstalten und deren Arbeit machen ![]()
Aber angemessen 70-80% wäre ja schon was
Hätten die bei mir damals die Reparaturzusage gegeben, dann wäre er repariert worden. Gezahlt hat meine Versicherung.
Dann hätte ich nicht 1 Jahr von Werkstatt zu Werkstatt rennen müssen, bis einer fähig war den Defekt zu erkennen.
Dann würde es DIESEN Thread hier wohl NICHT gegeben.
Allerdings wären viele ins finanzielle Desaster gerutscht. Und keiner hätte es bemerkt
Jeder hätte gedacht...Mist, ich hab ein Montagsauto...