Beiträge von Paramedic_LU

    So Leute, Gestern war Jahresversammlung mit Neuwahlen gewesen.

    Der Alte Vorstand ist abgewählt.
    Wir haben nun mit Alex, Lars, Oliver und Udo einen tollen neuen Vorstand.
    Alle 4 sind Euch Teilnehmern ja seit Jahren bekannt.

    Von daher wird das diesjährige A3Q Treffen am Elkenkopf stattfinden. Ich schlage vor, dass Ihr mir dann bald Eure Zimmerwünsche zukommen lasst und ich bei Herrn Fischer das Hotel buche.

    So 1.8.20 wäre auch mein Favorit.

    Gestern, das war recht anstrengend. Ich war erst so kurz vor 1 in der Nacht zu Hause. Es war spiegelglatt gewesen, und brauchte mehr als die übliche Fahrzeit von 1 Std.

    Aber in Summe sehr gut gelaufen und es freut mich, dass der Elkenkopf bleiben kann

    Neulich war doch bei den Autodoks eine Folge mit Zündspule. Da hatten auch zig Werkstätten alles mögliche getauscht. Es wird immer schlimmer ;(
    Und das schlimmste....die Handy-Kids die sich dann KFZ-Mechatroniker nennen, sind schon in ihrer Ausbildung derma´ßen abgehoben und stellen sich hin, als seien sie schon 30 Jahre KFZ-Meister, haben aber von Tuten und Blasen keine Ahnung. Die tummeln sich dann auch gern mal in Foren, und wollen einem Was über Öl und Steuerketten sagen, wo ich da schon rummachte als die noch in der Kinderwiege lagen :rolleyes: :D :P

    Und da sind weitere Fehlerquellen. Die machen immer eine Frischölanalyse. Und dann nehmen sie den Wert X des Stoffes Z für fix. Dem aber so nicht ist. Das würd denen jeder Anwendungstechniker sagen. Du kannst ein Frischöl 10x testen, und hast für einen Additivstoff x 10 unterschiedliche Werte. Und die können durchaus groß schwanken. Was zu Fehlinterpretationen führen kann.

    Was mir noch euinfällt. es wird immer von der Spritqualität in den USA gesprochen.
    Hat überhaupt mal Jemand, gerade auch die in diesem gewissen Ölforum, sich Gedanken gemacht, dass der Sprit unterschiedlich additiviert ist?
    Und dass diese Additive auch chem. Elemente wie im Öl sind?

    Beispiel:
    Ein Bekannter hatte kurz vorm Ölwechsel im Frühjahr ne Ölanalyse gemacht. Darin ein total überhöhter Wert an Kalzium.
    Frage: Wo kommt das her? Im Öl war das nicht drin, schon gar nicht in der Höhe. Wie kommt nun Kalzium ins Öl?
    Erster Verdacht lag auf Streusalz. Genauer, die Salzlauge. Es ist bekannt, dass man Salzeintrag hat, das durch den Luftfilter geht.
    Aber da es ein Sommerwagen sah er kein Salz. Aber er war damit im Winter mal in der Schweiz. Da die dort nicht Salzen, fällt das auch weg. Weitere Recherchen führten zum Sprit. Und das war es dann. In der Schweiz wurde der hochoktanige Sprit zusätzlich additiviert, um die Leistungseinbuße die der alpinen Höhe geschuldet ist auszugleichen.
    Und genau in diesem Zusatzstoff steckte das Kalzium.
    Wurde dann aber vor wenigen Jahren verboten aus Umweltgründen.

    Also immer mal etwas querdenken, und sich nicht immer nur auf 1 Stoff einschiessen

    Hat es sich doch gelohnt.... der Deubel muss in den Bau :thumbup:

    Hochmut und Arroganz kommen vor dem Fall.

    Freut mich, dass er einzieht. Gerade auch weil er damals bestimmt mitgemischt hatte, dass der Staatsanwalt bei Herrn Hahne aufkreuzt.

    Hier ein guter Artikel dazu
    https://motor-kritik.de/node/1775

    Ich sage nur: Danke Herr Hahne, für Ihre Recherche, Aufklärung, Durchhaltevermögen. Schade dass Kurt Beck nicht mit geht... ;)

    Da heute Maria Lichtmess ist, bin ich gespannt ob der Frühling auch bald kommt :rolleyes:

    Zitat

    Dachs und Murmeltier zu Mariä Lichtmess

    Wenn der Dachs seinen Schatten an Lichtmess sehen kann, dann geht er noch einmal für sechs Wochen in seinen Bau. Was für einen verlängerten Winter spricht. Und ähnliches gilt auch für das Murmeltier, dass am Groundhog Day in Nordamerika beobachtet wird.

    Zitat

    Wenn's an Lichtmess stürmt und schneit,
    ist der Frühling nicht mehr weit;
    ist es aber klar und hell,
    kommt der Lenz wohl nicht so schnell."

    Im Werk wird Castrol abgefüllt. Nur in ganz wenigen Ausnahmen ein anderes Produkt,
    Das ist auch eine kaufmännische und logistische Entscheidung. Nur ein Riese wie Castrol, kann sicherstellen, dass täglich genug Öl in den Konzernwerken verfügbar ist. Und natürlich der Preis. Eine kleine Firma wie Liqui Moly kann das unmöglich schultern. Zudem macht Liqui Moly ja gar kein eigemnes Öl. Die lassen bei Mequin abfüllen und auf Liqui Moly labeln. Wie bei den meisten ihrer Produkte. So Top wie sie sich immer hinstellen sind die Öle nun auch nicht. Mittelmaß würd ich sagen.
    Den 3.2 mit seinem Problem mit den 1.2 und 1.4 zu vergleichen geht auch nicht. Ist ein ganz anderer Entwicklungsstand, auch zeitlich. Die 1.2er und 1.4er haben da noch ganz andere Einflüße, welche in Summe fast jedes Öl an die Grenzen bekommen. Daher ist bei den ein sehr vorzeitiges Wechseln vonnöten. Zudem sind sie Massenware, und werden oft in Fahrzeugflotten gefahren, oder von Ottonormalverbraucher die sich nicht mit Autos und der Betriebsweise gut auskennen. Die kleinen Motoren hitzen leicht, und kühlen beim Abstellen schnell ab. Durch die dünnen Wände und großen freien Metallflächen. Dahinter sind Blowbykanäle. Folge es kondensiert viel Blowby was ins Öl geht. Dadurch dass die Motoren gefühlt gut pushen werden die meist sehr stark getreten. Was hohe Temperaturen verursacht. Dann werden sie abgestellt ohne Nachlaufen. Das gibt Ölkohle. In meiner Jugend waren Turbomotoren die Ausnahme und meist Sportwagen vorbehalten. Dann gings langsam in GTI und Co. Und damals stand in der Betriebsanleitung klipp und klarr drin, dass nach längerer Fahrt, Autobahn etc., der Motor vorm Abstellen einige Minuten im Leerlauf laufen muss um Turboschäden zu vermeiden.

    Die Erfahrung aus den Jahren 2007 bis heute hatte gezeigt, dass teils 1 !!! schlechtes Longlifeintervall mit diesem Werksöl reichte, um ein Schaden zu verursachen. Es gab ja auch schon Kettenschäden mit knapp über 30000km Laufleistung.
    Dann muss man sehen, dass die 3.2er nahezu alle in den JJahren gebaut wurden, wo bereits erwähntes Castrol SLX II, Longlife II Öl ab Werk eingefüllt wurde, und erst ab dem 2.ten Intervall also im 3.ten oder 4. Lebensjahr Longlife III oder ein anderes Öl reinkam.
    Somit ist dein erwähntes Liqui Moly oder andere Marke zu 99% immer erst danach vom Besitzer oder Nachbesitzer reingekommen. Wo das Kind meist schon in den Brunnen gefallen war. Auf gut deutsch, Gebrauchtwagenkäufer eines 3.2 kauften in der den meisten Fällen einen schon verkokten und zugeschlammten Motor.
    Und wie schon erwähnt, am Longlifeintervall und der Betriebsweise lags seltenst allein, denn alle die welche Castrol durch anderes Longlifeöl ersetzten, an der Betriebsweise aber nichts änderten, hatten keine Probleme. Bestes Beispiel der user basse. Der füllte Fuchs Titan 5w30 ein. Ein Longlifeöl, und kaum Kilometerleistung und häufig Kurzstrecke. Der Motor ist wie geleckt und hatte keine Probleme. Aber auch kein Castrol drinnen.
    Heutige Longlifeöle sind natürlich besser als die vor fast 20 Jahren. Denn solange ist das nun schon her. Die ersten 3.2er kamen 09-2003 . Und da gabs das Longlife II in 0W30 schon 1-2 Jahre. Die Entwicklung macht ja nicht halt. Zum Glück. Dennoch ist ein gutes 5W40 dem 5W30 überlegen.

    [Allgemein] FAQ Motoröl

    Ich beschäftige mich jetzt mit dem Thema seit 2007, also schon 13 Jahre, der Bericht ist jetzt gut 11 Jahre her, da hab ich einiges erlebt und Erfahrung gesammelt.


    Um zu den Bildern zu kommen, da bin ich ganz bei Didi und den anderen. Da muss ein defekt am Ölnebelabscheider vorliegen. Dadurch wird über den Schlauch Öl in die Brücke gesaugt, das dann am Zylindereinlass ankockt wegen der dort herrschenden hohen Temperatur.

    BMW ist nicht anders. Such mal nach BMW+Oilsludge. Eher schlimmer als Audi. Dort gibts sogar interne Anweisungen bei bestimmten 6 Zylinder , im Rahmen des Service die ZKH abzunehmen und den Schmodder so gut es geht auszuräumen. Ohne dem Kunden was zu sagen.

    Guten Appetit: https://www.google.com/search?q=bmw+o…iw=1920&bih=926


    Wenn ich mir Dein erstes Bild anschau und mit meinen Erfahrungen vergleich, würd ich sagen, das schwarze ist schon lange drin im Zylinderkopf und vom ow30er damals.
    Ich hatte nämlich Motoren von Mitgliedern die zwischen 30000 und 50000km lagen. Und die ersten 2 Werksinspektionen waren ja damals noch 0w30, und 2x2 gibt 4 Jahre Laufzeit nach Auslieferung, und bei durchschnittlich 15000km im Jahr dann 60000km