Ich zitiere mal den einen Bericht:
Bricht beim VW Touran 2.0 TDI mit Sechsganggetriebe eine Feder im Zweimassenschwungrad, sägt sie das Getriebegehäuse auf. Ö tritt aus und kann sich entzünden. Betroffen sind die Modelljahre 2004/2005. Der Rückruf läuft.
Ich würd mich kaputtlachen wenn das bei mir nicht die Ketten und Spanner sind, sondern Sägegeräusche einer gebrochenen Feder
Ein weiterer Tiefschlag für die Fähigkeiten des Analysezentrums Mainthal die nichts hören :p
Da ruf ich mal gleich das Autohaus meines Vertrauens an
[H2]EDIT:[/H2]
Habe gerade mit meiner Werkstatt telefoniert. Möglich wäre es dass, das "schabende" Geräusch auch vom ZMS und der Kupplung kommt. Bei der Demontage und Umbau auf die neuen Ketten und Kettenspanner, Thread siehe hier Motorrasseln und hier Kettenlängung , muß das Getriebe ja abgeflanscht werden. Dann liegen die Kupplungscheibe und das ZMS frei. Man werde gezielt ein Blick darauf werfen. Bin gespannt.
[hr]
Info ZMS
Weil der in fast jedem Auto eingesetzte Hubkolbenmotor mit seinen Verbrennungs-Takten Schwingungen im Antriebsstrang erzeugt, rasselt normalerweise das Getriebe und die Karosserie dröhnt. Das wollen die Ingenieure nicht, und der Kunde will es aus Komfortgründen schon gleich gar nicht. Um die Drehschwingungen zu minimieren, kam LuK-Entwicklungsvorstand Wolfgang Reik 1985 auf die Idee mit dem ZMS: Die Masse des herkömmlichen Schwungrades wird geteilt. Ein Teil gehört weiterhin zum Motor, der andere zum Getriebe. Verbunden sind beide über ein Feder/Dämpfungssystem, eine Kupplungsscheibe zum Getriebe übernimmt Trennen und Verbinden. Dadurch werden die Schwingungen des Motors gedämpft, das Getriebe entlastet und sogar Kraftstoff gespart. Wegen dieser Vorteile bezeichnete Ex-BMW-Vorstand Wolfgang Reitzle in der frühen Entwicklungsphase das Zweimassenschwungrad als Penizillin für den Antriebsstrang. BMW war auch der erste Kunde: Die Eta-Diesel-Motoren wurden mit einem ZMS ausgerüstet. Heute verbauen alle großen Autohersteller Zweimassenschwungräder.