Meine schrecklichste Alptraumfahrt ist noch ziemlich aktuell. War bereits mit dem 3.2er im Juli.
Ich fuhr recht flott die Landstrasse Richtung Schifferstadt. An einer bestimmten Stelle muss man rechts abbiegen, das ganze Abbiegen geschieht rechts, und macht dann wieder ein Schlenker nach links um geradeaus weiterzulaufen. (Skizze häng ich heut Abend nach)
Im gesamten Bereich sind auf der rechten Seite Büsche und Bäume. Man hat da nur im Winter sehr gute Sicht nach rechts wenn die Blätter weg sind. Hier nun war Sommer. Blätter dran.
Gerade als ich um die Kurve fuhr, steht ca 25Meter vor mir ein Opa mit Rad am Randstreifen und fährt in Fahrbahn (An der Stelle ist kein Übergang oder Weg, nur Feld). Reflexartig geh ich auf Hupe, zeitgleich leite ich Notbremsung ein und ziehe automatisch nach Links um ihn zu umkurven. Auf seiner Höhe war ich dann mit 1/3 des Wagens links am Strassenrand ausserhalb der Fahrbahn, der Radler mittlerweile am Mittelstreifen, Da fehlten keine 20 cm zwischen Rad und rechter A3-Seite. Einige Meter hinter him stand ich nun auf der rechten Strasse, patschnass geschwitzt.
Soviel Glück auf einmal.
- Der Radler war extrem langsam
- Es kam kein Gegenverkehr
- Ich hatte instinktiv Gelerntes aus Fahrsicherheitstrainings abrufen können
- Es war trocken
- Der 3.2er hat bombastische Bremsen
Was lernte ich daraus, bzw wie verhalte ich mich seit dem Erlebnis???
- Ich fahr an der Stelle nimmer zu schnell
- Beim Einfahren in den Abbiegebereich geh ich schon mit Fuß auf Bremse für den Fall der Fälle
Wenn da nur 1 Umstand anders gewesen wäre, hätte ich den Radfahrer auf dem Gewissen und n geschrotteten A3 ![]()
