Ich habs mal eingefügt. Das geht über die Registerkarte "ANHÄNGE" unten, da wo auch die Smileys eingefügt werden.
Bei dem Motor musst Du mal weiter beobachten, was mit dem Verschleiss weiter geschieht.
Gut möglich dass öfters mal ein Schmierfilmabriss vorgekommen ist.
Das kann an der Visko liegen.
Ein 10W60 hat in einem VR6, Typ BDB,BMJ, BUB eigentlich nichts verloren.
Das Problem liegt beim Kaltstart begraben, und dem darauffolgenden Aufbaui des hydrodynamischen Schmierfilmes. Hier kommt das 10W60 nicht schnell genug an die zu schmierenden Steller wie Lager etc.
Dann reibt halt Metall auf Metall.
Auch wenn der Tuner das vorgibt. Grund gäbs nur wenn er auch alle Lager und einige Schmierkanäle ändert. Was in der Regel nicht gemacht wird.
Für getunte VR6 nimmt man besser ein gutes 5w50 wie zum Beispiel das 5W50 Super Racing von Addinol, oder Mobil Peak Life 5w50.
Die wenigsten kennen bestimmt die Normgrundlagen der Viskositäten, daher schreib ich die hier mal.
Viskositätsvorschriften der Motorenhersteller basieren sowohl bei kaltem als auch bei heißem Motor auf der Außenlufttemperatur.
Das ist die entscheidende Kenngröße bei Kaltstart. Kaltstart - niedrige Viskosität ergibt:
geringeren Durchdrehwiderstand und damit hohe Anlassdrehzahl,
kurze Durchölungszeit und damit geringeren Verschleiß,
tiefe Grenzpumptemperatur und damit Schmiersicherheit
deutliche Kraftstoffersparnis
Mit der Grenzpumptemperatur werden die Einsatzgrenzen für das Durchölungsverhalten der Motoren nach dem Kaltstart beschrieben.
Bis zur Grenzpumptemperatur fließt dem Ölsieb/der Ölpumpe genügend Öl zu.
max. Grenzpumptemperaturen:
SAE 0W -40 °C
SAE 15W -25 °C
SAE 5W -35 °C
SAE 20W -20 °C
SAE 10W -30 °C
SAE 25W -15 °C
Ab Werk ist kein 10W60 freigegeben. Auch die UNITI-Schmierstoffliste gibt das nicht frei. Die Uniti-Schmierstoffliste enthält jahresbezogen zu jedem PKW Typ, die jeweils für jeden bestehenden Motor, freigegebenen Daten wie SAE-Visko, Freigabenorm, API, ACEA etc
