Beiträge von Paramedic_LU

    Ich hätte kein Problem 30 Euro der Liter zu zahlen für ein Öl Was der Werbung hinsichtlich Longlifefähigkeit, Motorerhaltung etc entspricht.
    Allerdings zeigt die Erfahrung dass es sowas nicht gibt.
    Also bring ich mein Öl selbst mit.
    Würden die Werkstätten ein paar Alternativen für Ihre Kunden anbieten, hätten Sie mit Sicherheit auch mehr Absatz an Werkstattöl für die Ölwechsel.

    Zurücksenden ist sowieso nicht einfach und billig, da "gebrauchtes" Motoröl als Gefahrgut gilt und als solches kenntlich gemacht werden muss, in speziellen der Gefahrgutverordnung unterliegenden, geprüften Verpackungen zu füllen ist, und einen Transporteur zu wählen ist, der für Gefahrguttransporte zugelassen ist. Wer das mit DHL etc. versendet kann sich im Schadensfall strafbar machen und muss mit empfindlichen Geldbußen rechnen.
    Grund ist der durch den Betrieb im PKW entstandene niedrige Flammpunkt als Folge des Spriteintrag. Frischöl gilt nicht als Gefahrgut.

    Quelle: ARD

    http://www.daserste.de/ratgeber/auto_…unf3qs42~cm.asp

    Video: http://mediathek.daserste.de/sendungen_a-z/…s-navi-weg-ist-

    Quelle: ARD

    Video:
    http://www.ardmediathek.de/hr-fernsehen/m…mentId=15261316

    Nach doch längeren Anlaufproblemen klappt das jetzt zum Glück wieder.

    @ matbold, unsere am Mittwoch bestellten Shirts und Jacken sind Mitte/Ende nächster Woche fertig. Somit hab ich fürs Audi Treffen in Kronach ein schönes neues Polo ^^

    Bei den Produktionsverzögerungen der letzten Zeit bitte ich um Entschuldigung, da lief einiges nicht so rund.
    Sie kamen aber ja dann doch an, wenn auch mit etwas Verzögerung. Ich hoffe das geht jetzt alles wieder schneller wie die ganze Zeit zuvor

    In der Theorie ja.
    In der Praxis hängts noch davon ab in welche Richtung ein Öl formuliert wird. Man kann 5w30er Öle auch so formulieren dass sie nah an der Grenze zu Null liegen.
    Bei den 0W Ölen ist dann noch zu beachten, dass sie etwas stärker verdünnt werden können im Betrieb, durch Sprit, Blowby, Wasser.
    Von den Anforderungen reicht ein 5 W-Öl dicke für unsere Winter hier. Ich hab das 5w40 ganzjährig drin. Ebenso kenn ich R32 Fahrer die das 5w50 ganzjährig drin haben.
    In meinem Motor zumindest hat das 0w40 Mobil etwas schlechter abgeschnitten bei den Verschleißwerten. Die waren doppelt so hoch als mit dem 5w40.
    Da waren dann wohl öfters Schmierfilmabrisse. Und beim Rauswerfen, bzw abzapfen fürs Labor war das 0w40 fast wie Wasser. Das 5w40 war noch gut viskos.
    Das berichtet übrigens auch geckogmbh hier

    Hier für uns reicht ein 5w30 oder 5w40 dicke aus. Natürlich sollte es von guter Qualität sein.
    Castrol fällt da eigentlich nicht so drunter. Aber es gibt genug andere Marken die gute Öle formulieren.
    Für den RS3 raten Motorenbauer die ich kenn, sogar zu extrem kurzen Intervallen im Rahmen bis zu 6 Monaten max. mit guten 5w30er Ölen der modernsten Formulierung.
    Ein 0w40 würde ich da nie reinmachen, hätte ich einen RS3. Der trägt in Serie viel zu viel Sprit ins Öl weil er extremst anfettet, in dem Bereich wo am meisten gefahren wird.

    Ich kanns Dir derzeit noch nicht sagen an was es genau hängt. Wir sind da noch am recherchieren, vorallem bezüglich der verbauten Teile, deren Herkunft und Revisionen seit Einführung des TT-RS Motors. Eine Rolle spielt sicherlich das Öl. Wie schon geschrieben, der fettet extremst an, und trägt viel Sprit ins Öl. Die meisten laufen jetzt gut 1 Jahr. In Folge hast natürlich Schmierfilmabrisse zum einen, zum anderen eine ganz andere Viskosität des Öles. Das könnte natürlich mit eine Rolle spielen bei den beaufschlagungen der Teile ( Spanner, NWV etc.) . Ähnlich wenn Du im DSG ein Öl einfüllst was nicht der Spezifikation entspricht. Somit hast Du Probleme beim Schalten, weil der Kraftschluß nicht so optimal aufgebaut werden kann. Zum anderen müssen wir klären obs andere Teile gibt, bzw, die leicht geändert wurden. Auch muss man sehen, dass Audi mit dem RS3 überrannt wurde. Hatte ich ja öfter vor Erscheinen schon geschrieben, dass mehr gekauft werden als gedacht.
    Fakt ist, die lange Lieferzeit beruhte zum größtenteil auf Mangel an Motoren. Györ pfiff aus dem letzten Loch. Der Motor wird ja nicht vollautomatisch gebaut, sondern auf einer kleinen Linie abseits, zum überwiegenden Teil von Hand. Nicht auszuschliessen ist hier auch die Tatsache dass ein Zulieferer auf Grund der hohen geforderten Stückzahl Probleme im Prozess bekam oder aber bewusst die Taktzeit des Bauteiles hochfuhr um die Liefermenge zu erfüllen.

    Spielt jetzt hier keine Rolle, aber nur zur Verdeutlichung. Steht so in der Art auch im Kettenbericht zum VR6.
    Die Laufschienen sind aus PA66 meist. Diese werden spritzgegossen. Um ein optimales Bauteil zu bekommen sind viele Faktoren nötig. Guter Werkstoff, richtige Schmelztemperatur. Richtige Fördermenge und Zeit, richtige Einspritzzeit und Abkühlzeit , etc.
    Das braucht seine Zeit und ich bekomme pro Minute nur 3 Teile aus der Maschine.
    Erhöhe ich die Parameter bzw verkürze ich die Abkühlzeit, hat das Folgen auf die Nachreifung des Bauteils. Der letztliche Polymerisationsprozess ist nicht optimal. Die Spritzhaut wird nicht wie gewollt. Die Härte kann geringer ausfällen, der Verschleiss höher.

    Ich hoffe du verstehst auf was ich hin will.

    Das alles müßte man aber klären, indem man die Teile bekommt.
    Und die rückt Audi bestimmt nicht raus.
    Beim Software Update wär ich kritisch. Da nehmen die irgendwo Leistung weg damit irgendwo eine Leistungsspitze oder Resonanz gemindert wird oder verschwindet. In Summe schnürt es den Motor ein. ICH würde eine Leistungsmessung zur Sicherheit machen. Vorher und nachher.

    Beim 1.4 kann ich derzeit Erfolge verbuchen, nämlich dass es uns gelang, Teile zu bekommen die nicht zu VW gingen. Somit haben wir die Möglichkeit die ins Institut zur Analyse zu schicken. ....ich hoff wir finden wie vermutet keine Grate ;)
    Armes VW, da wird dann wohl einer in eine neue Abteilung versetzt werden :)


    Wie beim VR6 schon einige...


    Die Kettentriebe beim RS3 kommen soweit ich weiss von Borg Warner

    Wer den RS3 behalten will tut gut daran, das Software-Update zu verweigern, bzw. nur dann aufzuspielen, wenn sichergestellt ist, dass danach die Original-Software archiviert wird und bei Bedarf gezogen wird. Audi tut wie VW hier mal wieder nix anderes als schon beim GTI, einigen S3, 1.2 und 1.4 . Nämlich Bauliche Mängel ab Werk mit Softwareupdates zu retuschieren, indem man die Bauteile mit einer abgespeckten Leistung in den betreffenden Laststufen beaufschlagt. So verhindern sie "frühzeitige" Ausfälle. Innerhalb der Garantie ;)
    Mir sind einige Fälle bekannt wo die Wagen hinterher laufen wie ein Sack voller Nüsse.

    Kleiner Tip:
    Leistungsprüfstand vorher, und nach dem Software-Update.

    Ich seh dennoch in Kürze bald das große Jammern bei den RS3. Mittlerweile haben sich 9 Fahrer gemeldet deren Ketten "gelängt" sind.
    Inklusive einiger Elektronikfehler.
    Hier sind Bauteile schuld. Da der RS3 aber überstark das Gemisch anfettet, rate ich , wenn der Fahrer den Wagen länger Fahren will, zu 6 monatigen Wechseln mit guten 5W-30 Ölen
    Addinol Mega Light MV0539, Fuchs Titan GT1 Pro C-3 5W-30, Liqui Moly, Mobil ESP, (alphabetisch sortiert)

    Quelle: Audi Presseservice

    Győr, 11.05.2012
    Audi Hungaria feiert Richtfest des neuen Automobilwerks

    Ein wichtiger Meilenstein: Zehn Monate nach der Grundsteinlegung hat die AUDI HUNGARIA MOTOR Kft. heute das Richtfest für ihr neues Automobilwerk gefeiert. Neben György Matolcsy, Minister für nationale Wirtschaft Ungarns, und Győrs Oberbürgermeister Zsolt Borkai nahmen Frank Dreves, Audi-Produktionsvorstand und Vorsitzender der Aufsichtskommission der AUDI HUNGARIA MOTOR Kft., Axel Strotbek, Vorstand Finanz und Organisation der AUDI AG, sowie die Geschäftsführer der Audi Hungaria am Festakt teil.

    „Vor rund 20 Jahren hat alles mit einem Motorenwerk begonnen, nun entsteht hier eine Automobilfertigung mit kompletter Prozesskette und hochmodernen Technologien. Mit ihrem Streben nach höchster Qualität und Präzision hat sich Audi Hungaria längst zu einem starken Mitglied der Audi-Familie entwickelt und trägt enorm zu unserem Wachstum bei“, lobt Audi-Produktionsvorstand Dreves das breitgefächerte Engagement bei Audi Hungaria. Zudem betont er die ressourcenschonende Ausrichtung der neuen Produktionsstätte. So werde beispielsweise die Lackiererei die sauberste der Branche sein – ein großer Schritt auf dem Weg zur CO2-neutralen Fabrik.

    „Die Bauarbeiten gehen zügig voran. Wir sind zuversichtlich, das Automobilwerk termingerecht zu realisieren“, sagt Thomas Faustmann, Vorsitzender der Geschäftsleitung der Audi Hungaria. „Die Leidenschaft unserer Mitarbeiter und das Vertrauen der AUDI AG in die Leistungsstärke des Unternehmens bieten dafür eine hervorragende Basis.“

    Durch die Leistung aller beteiligten Firmen und Planer wurden die Gebäude bereits Ende 2011 „wetterdicht“ gemacht. Derzeit laufen in den Hallen der Anlagenaufbau sowie die Installation für die Haustechnik.

    Am Standort Győr entsteht eine Automobilfertigung mit vollständiger Prozesskette – von Presswerk, Karosseriebau und Lackiererei bis zur Montage. Das Unternehmen plant, insgesamt mehr als € 900 Mio. in die Werkserweiterung zu investieren. Von 2013 an sollen in Győr 125.000 Automobile pro Jahr vom Band rollen, das erste Modell wird ein A3-Derivat sein.

    Audi, laut Umfrage der Unternehmensberatung Aon Hewitt und der internationalen Studentenorganisation AIESEC attraktivster Arbeitgeber Ungarns, schafft mit dieser Investition in das neue Automobilwerk langfristig 2.100 neue Arbeitsplätze.

    „Die Rekrutierung und Qualifizierung unserer neuen Mitarbeiter ist in vollem Gange, mehr als 900 Beschäftigte sind bereits an Bord“, sagt Ulrich Minke, Geschäftsführer Produktion Fahrzeug der Audi Hungaria. „Wir werden noch in diesem Jahr die ersten Vorserienfahrzeuge produzieren.“

    Neben der Werkserweiterung entwickelt sich auch die Motorenproduktion mit rasantem Tempo: Audi schraubt das Produktionsvolumen nach oben und bringt neue Motorvarianten und komplett neue Motoren in Serie. Im ersten Quartal liefen 522.010 Motoren vom Band (plus 11 Prozent) sowie 11.253 Einheiten des Audi TT, des Audi A3 Cabriolet und des Audi RS 3 Sportback.

    Reifnitz/Ingolstadt, 11.05.2012
    Highend-Sportgerät – das Audi e-bike Wörthersee


    Audi stellt ab dem 16. Mai am Wörthersee in Kärnten ein außerordentlich emotionales Sportgerät vor. Das Audi e-bike Wörthersee vereint Elektroantrieb und Muskelkraft. Design-Chef Wolfgang Egger: „Als High-Performance E-Bike für Sport und Tricks bündelt es die Audi-Kernkompetenzen design, ultra, e-tron und connect.“ Bei der diesjährigen Wörthersee-Tour, dem 31. Treffen der Audi-, VW-, Seat- und Skoda-Fans, hat das E-Bike seine Weltpremiere: Trial-Biker Julien Dupont und Downhill-Spezialistin Petra Bernhard demonstrieren ihre Stunt- und Streetbike-Fähigkeiten.

    Bereits auf den ersten Blick ist die kompromisslose Dynamik des Zweirad-Prototypen erkennbar. „Bei der Entwicklung des Audi e-bike Wörthersee haben wir uns von den Gestaltungsprinzipien des Motorsports inspirieren lassen“, erklärt Hendrik Schaefers, Designer im Concept Studio in München. „Das E-Bike wirkt hochpräzise, hochemotional und strikt funktionell. Die Funktion des Sportgeräts stand im Mittelpunkt der Gestaltung. Alle Designelemente richten sich deshalb konsequent an technischen Features aus.“

    Die luftige Rahmenstruktur sorgt für einen niedrigen Schwerpunkt und ein kompaktes Gesamtvolumen. Dadurch ist das E-Bike in sportlichen Extremsituationen besonders agil. Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Rahmen untergebracht. Der Akku ist nach zweieinhalb Stunden vollgeladen. Für lange Trial-Touren lässt sich der Akku mit wenigen Handgriffen entnehmen und durch eine geladene Batterie ersetzen.

    Der Rahmen und die Schwinge, die das Hinterrad führt, sind aus Kohlenstofffaser-verstärktem Kunststoff (CFK) gefertigt. Die 26 Zoll großen Laufräder, ebenfalls aus Karbon, tragen ein neuartiges, Kraftfluss-optimiertes „Audi ultra blade“-Design mit breiten, flächigen Speichen. „Bei der Materialauswahl konnten wir zeigen, wie eng das Design und die ultra-Leichtbaukompetenz miteinander verknüpft sind“, so Hendrik Schaefers.

    Homogene LED-Lichtbänder schließen die Rahmenstrukturen ab und sind damit auf den ersten Blick als Audi-Lichtsignatur erkennbar. Für extreme Tricks und Stunts kann die Sitzbank in die Rahmenstruktur eingelassen werden. Auf Knopfdruck hebt sie sich stufenlos aus der Rahmenstruktur heraus und der Biker kann sich in angenehmer Position aufsetzen.

    Die Fahrmodi und zahlreiche weitere Funktionen sind über einen Touchscreen-Bordcomputer zu steuern. Das Smartphone des Fahrers ist per WLAN mit dem Bordcomputer verbunden – beim Starten wird so zum Beispiel die Wegfahrsperre deaktiviert. Videobilder von der Trial-Fahrt oder von einem Trick, die die Helmkamera aufzeichnet, gelangen über das Smartphone in Echtzeit ins Internet. Jeder erfolgreich durchgeführte Trick wird dabei mit Erfolgspunkten belohnt. Mit zunehmender Punktezahl erhält der Fahrer Auszeichnungen und das Anforderungslevel steigt. Über ein Gesamtranking im Internet ist es möglich, sich mit anderen Fahrern und Freunden zu messen. Deren Aufenthaltsort wiederum kennt der Fahrer über Facebook-Statusmeldungen, die auf dem Display des Audi e-bike Wörthersee angezeigt werden.

    Der Fahrer kann zwischen insgesamt fünf Fahrmodi wählen – nur mit Muskelkraft, rein elektrisch oder durch den E-Motor unterstützte Tretbewegungen. Im Modus „Pure“ kommt die Antriebsleistung allein vom Fahrer. In der Betriebsart „Pedelec“ unterstützt ihn der Elektromotor; hier sind bis zu 80 km/h Spitze und 50 bis 70 Kilometer Reichweite möglich. Im Programm „eGrip“ ist das Audi e-bike Wörthersee rein elektrisch unterwegs, mit bis zu 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrer regelt hier den Vortrieb über einen Drehgriff und kann die Leistung über den Bordcomputer frei konfigurieren.

    Im Wheelie-Modus wird der Fahrer durch eine elektronische Regelung bei Tricks und Fahraktionen auf dem Hinterrad unterstützt. Dabei lassen sich per Smartphone oder direkt am E-Bike unterschiedliche Betriebsarten anwählen – entweder der Modus „Power Wheelie“ mit einstellbarem Wheelie-Winkel für weniger geübte Fahrer oder der Modus „Balanced Wheelie“ für sportliche Herausforderungen. Beim „Balanced Wheelie“ hält die elektronische Regelung das Gleichgewicht, indem sie die Bewegungen des Fahrers nach vorne oder hinten über den E-Motor ausgleicht. Der Fahrer kann somit durch Gewichtsverlagerungen auf das Hinterrad die Geschwindigkeit beeinflussen: Lehnt er sich nach vorne, wird das Fahrrad schneller. Lehnt er sich nach hinten, wird es langsamer. Will der Fahrer mit konstanter Leistung in die Pedale treten, wählt er den Trainingsmodus.

    Die E-Maschine sitzt am tiefsten Punkt des Rahmens und wirkt direkt auf die Welle des Tretlagers. Das maximale Moment am Hinterrad liegt bei 250 Nm. Die E-Maschine gibt 2,3 kW Spitzenleistung ab – ein neuer Bestwert in der Welt der E-Bikes. Das komplette Fahrzeug wiegt ohne Elektrokomponenten elf Kilogramm, das Leistungsgewicht von neun Kilogramm pro kW (entspricht sieben Kilogramm pro PS) setzt eine weitere Rekordmarke.

    Quelle: Audi Presseservice

    Reifnitz/Ingolstadt, 11.05.2012
    Audi bei der Wörthersee Tour 2012

    Auf der Wörthersee Tour zeigt Audi Konzeptfahrzeuge für Lifestyle, Action und Sport. In der Q3-Familie setzen drei leistungsstarke Varianten Akzente, und mit dem Prototypen e-bike Wörthersee definiert Audi ein Zweirad-Technikkonzept, das die Grenze des technisch Möglichen anhand der Audi-Kernkompetenzen „design“, „ultra“, „connect“ und „e-tron“ aufzeigt. Das große Treffen der Audi-, VW-, Seat- und Skoda-Fans in Reifnitz am Wörthersee (Kärnten) geht vom 16. bis 19. Mai zum 31. Mal über die Bühne.

    Im Mittelpunkt der Wörthersee Tour stehen bei Audi drei Themenfahrzeuge auf Basis des Q3: der neue Audi Q3 red track, der Audi Q3 jinlong yufeng, „Goldener Drache im Wind“ und der Audi RS Q3 concept. Alle drei erweitern den Charakter des Kompakt-SUV um neue, jeweils ganz unterschiedliche Aspekte – mal freizeitorientiert, mal robust oder dynamisch. Die Leistung ihrer Fünfzylinder TFSI-Motoren liegt zwischen 228 kW (310 PS) und 265 kW (360 PS).

    Der Audi Q3 red track wendet sich an Freunde des Wintersports. Auf dem Dach trägt er zwei Paar Audi-Ski aus CFK. Im Gepäckraum sind zwei Taschenlampen samt Heizstrahlern sowie eine Thermoskanne untergebracht; sie werden induktiv mit Strom versorgt. In die Gepäckraum-Wendematte sind beheizbare Sitzkissen integriert.

    Das Concept-Car trägt eine Lackierung in Energierot, wobei spezieller Glanz durch goldene Perleffekt-Partikel entsteht. Die Anbauteile sind in mattgrauem Quarzlack gehalten, einige von ihnen werden demnächst ins Audi-Zubehörprogramm aufgenommen. Im Singleframe-Kühlergrill stehen die Aluminium-Streben aufrecht, rote Blenden decken die Lufteinlässe teilweise ab. Rund um die Fenster setzt das Glanzpaket Akzente. Zwei kompakte im Dachträger montierte LED-Scheinwerfer unterstützen bei Dunkelheit die Xenon-Scheinwerfer. Die Endrohre der zweiflutigen Abgasanlage sind in den Heckdiffusor integriert. In den Scheinwerfern sind die Zonen im unteren Bereich der Lichtleiter-Spangen, die das Tagfahrlicht generieren, in Wagenfarbe lackiert.

    Im Innenraum des Audi Q3 red track dominieren die Farben Schwarz, Grau und Rot. Als Sitzbezug dient ein neuartiges Leder-Stoff-Material – schmale Lederstreifen, nur wenige Zehntelmillimeter breit, sind mit Garn verflochten. Kleinere Segmente der Bezüge bestehen aus Leder Velvet, einem robusten Material, das durch ein spezielles Behandlungsverfahren eine faszinierende Optik und Haptik bekommt. Bei den großen Dekoreinlagen ist ein dreidimensionales Edelstahlgewebe im Einsatz.

    Im Bug des Audi Q3 red track steckt ein kraftvoller Antrieb – der turboaufgeladene Fünfzylinder-TFSI schöpft aus 2,5 Liter Hubraum 250 kW (340 PS) und 450 Nm. Power und Drehmoment beschleunigen den Q3 red track in 5,4 Sekunden von null auf 100 km/h und weiter auf 263 km/h Spitze. Eine Siebengang S tronic und der permanente quattro-Antrieb reichen die Kraft an alle vier Räder weiter. Auf den 20 Zoll-Felgen sind Offroad-Reifen im Format 255/45 aufgezogen. Die Spur ist vorne wie hinten gegenüber der Serie um 40 Millimeter verbreitert, die Bodenfreiheit um 30 Millimeter erhöht.

    Erst vor wenigen Wochen erlebten der Audi Q3 jinlong yufeng, „Goldener Drache im Wind“ und der Audi RS Q3 concept ihr Debüt auf der Auto China in Peking. Der Audi Q3 jinlong yufeng, in leuchtendem Liuligelb lackiert und mit gelbem Interieur, schlägt die Brücke zum Kitesurfen. Sein 2.5 TFSI leistet 228 kW (310 PS).

    Bedeutend stärker noch ist der RS Q3 concept, denn sein 2.5 TFSI-Motor bringt es auf 265 kW (360 PS) – Höchstleistung für maximale Dynamik. Die an den Radläufen verbreiterte, blau lackierte Karosserie ist 25 Millimeter tiefer gelegt, die Anbauteile bestehen aus teilweise schwarzem, teilweise blau lasiertem CFK. Im Singleframe-Grill sind die einzelnen Gitter-Waben leicht zueinander versetzt. Der Innenraum ist in kühlem Schwarz gehalten. Die Sitze verbinden Sportsitzkissen und Lehnen mit integrierten Kopfstützen, die sonst den S-Sportsitzen vorbehalten sind.

    Ein Highlight am Audi-Stand ist das Audi Zweirad-Technikkonzept Audi e-bike Wörthersee – ein Sportgerät, das in keine der üblichen Schubladen passt, sich weder Pedelecs noch Fahrrädern zuordnen lässt. Es ist ein Highend-Pedelec made by Audi für Sport, Fun und Tricks. Das Audi e-bike Wörthersee bringt die großen Kompetenzen der Marke – design, ultra, connect und e-tron – zusammen und lotet damit die Grenzen des technisch Machbaren in den Feldern Gestaltung, Leichtbau, Vernetzung und Elektromobilität neu aus.

    Schon auf den ersten Blick wirkt das Showbike futuristisch, wie ein Bike von übermorgen. Alle Komponenten, bis hin zu den Pedalen, sind von Audi-Designern gezeichnet. Die 26 Zoll großen Laufräder aus CFK etwa, von denen jedes nur 600 Gramm wiegt, tragen ein neuartiges Blade-Design mit breiten, flächigen Speichen.

    Nur 1.600 Gramm wiegt der ultraleichte Karbon-Rahmen des Audi e-bike Wörthersee. Er folgt bionischen Prinzipien, die der Natur nachempfunden sind. In der Folge sind nur dort, wo tatsächlich Belastungen auftreten, Materialverstärkungen nötig. Die Schwinge, die das Hinterrad führt, besteht ebenfalls aus CFK. In Summe spiegelt das Audi e-bike Wörthersee die volle Bandbreite der ultra-Leichtbaukompetenz der Marke wider.

    Eine Kette überträgt die Antriebskräfte ans Hinterrad. Als E-Maschine dient ein permanent erregter Synchronmotor, er sitzt am tiefsten Punkt des Rahmens und wirkt direkt auf die Welle des Tretlagers. Das maximale Moment am Hinterrad liegt bei 250 Nm. Die E-Maschine gibt 2,3 kW Spitzenleistung ab – ein neuer Bestwert in der Welt der e-bikes. Das komplette Fahrzeug wiegt ohne Batterie nur 21 Kilogramm, das Leistungsgewicht von 9 Kilogramm pro kW (entspricht 7 Kilogramm pro PS) setzt eine weitere Rekordmarke.

    Die Lithium-Ionen-Batterie ist im Rahmen untergebracht; sie bietet bei 48 Volt Spannung eine Kapazität von 530 Wh. Mit 230 Volt ist der etwa fünf Kilogramm schwere Akku nach zweieinhalb Stunden vollgeladen. Alternativ lässt er sich mit wenigen Handgriffen entnehmen und durch eine geladene Batterie ersetzen.

    Fünf Fahrprogramme stehen dem Fahrer des Audi e-bike Wörthersee zur Verfügung, die wahlweise die Tretbewegung unterstützen oder reinen E-Antrieb möglich machen.

    Im Modus „Pure“ kommt die Antriebsleistung allein vom Fahrer. In der Betriebsart „Pedelec“ unterstützt ihn der Elektromotor; hier sind bis zu 80 km/h Spitze und 50 bis 70 km Reichweite möglich. Im Programm „eGrip“ ist das Audi e-bike Wörthersee rein elektrisch unterwegs, mit bis zu 50 km/h Höchstgeschwindigkeit. Der Fahrer regelt hier den Vortrieb über einen Drehgriff und kann die Leistung über den Bordcomputer frei konfigurieren.

    Im Wheelie-Modus wird der Fahrer durch eine elektronische Regelung beim Fahren auf dem Hinterrad unterstützt. Dabei lassen sich per Smartphone oder direkt am e-bike unterschiedliche Betriebsarten anwählen – entweder der Modus „Power Wheelie“ mit einstellbarem Wheelie-Winkel für weniger geübte Fahrer oder der Modus „Balanced Wheelie“ für den erfahrenen Fahrer. Beim „Balanced Wheelie“ hält die elektronische Regelung das Gleichgewicht, indem sie die Bewegungen des Fahrers nach vorne oder hinten durch Antreiben oder Abbremsen über den E-Motor ausgleicht.

    Der Fahrer kann somit auf dem Hinterrad fahrend durch Gewichtsverlagerungen die Geschwindigkeit beeinflussen. Lehnt er sich nach vorne, wird das Fahrrad schneller. Lehnt er sich nach hinten, wird das Fahrrad langsamer. Will der Fahrer mit konstanter Leistung in die Pedale treten, wählt er den Trainingsmodus an. Bei Gegenwind oder Steigungen gleicht dann die E-Maschine die zusätzlich erforderliche Kraftanstrengung aus, so dass sich eine gleichbleibende Leistungsabgabe trainieren lässt.

    Das Audi e-bike Wörthersee ist vielseitig ausgestattet. Die Neungang-Schaltung wechselt die Gänge hydraulisch betätigt sequenziell und in kürzester Zeit, wie eine R tronic im Audi R8. Die beiden Scheibenbremsen arbeiten ebenfalls hydraulisch. Die Höhe der Sitzbank lässt sich vom Lenker aus stufenlos in der Höhe einstellen, auch während der Fahrt. Die Vorderradgabel, die dem aufwändigen Upside-down-Prinzip folgt, ist luftgefedert und bietet 130 Millimeter Federweg. LED sorgen für helles Licht; die vordere Einheit ist in den Lenker, die hintere in die Sitzbank integriert.

    Im Oberrohr des Rahmens ist der Bordcomputer untergebracht, der sich über einen Touchscreen bedienen lässt. Zu seinen Funktionen gehören der Wechsel der Fahrmodi, die Aufzeichnung von Tricksequenzen und die Einstellung der e-bike-Funktionen, etwa der elektrischen Unterstützung und der Beleuchtung. Auf dem Display werden die Geschwindigkeit, die zurückgelegte Distanz, der Ladezustand der Batterie, der Energieverbrauch und der aktuelle Neigungswinkel angezeigt.

    Das Smartphone des Fahrers kommuniziert per WLAN mit dem Bordcomputer. Die Antenne ist hierbei in die Vorderrad-Bremsleitung integriert. Beim Starten wird die Wegfahrsperre über das Smartphone deaktiviert und die Fahrbereitschaft hergestellt. Über die Schnittstelle zwischen Bordcomputer und Smartphone lassen sich ferner Videobilder von der Fahrt und auch ganze Tricksequenzen ins Internet oder zum Trainer übermitteln. Jeder erfolgreich durchgeführte Trick wird hierbei mit Erfolgspunkten belohnt. Mit zunehmender Punktezahl erhält der Fahrer Auszeichnungen und das Anforderungslevel steigt an. Über ein Gesamtranking im Internet ist es möglich, sich mit anderen Fahrern und Freunden zu messen. Deren Aufenthaltsort wiederum kennt der Fahrer über Facebook-Statusmeldungen, die auf dem Display des Audi e-bike Wörthersee angezeigt werden.

    Der Audi-Stand am Wörthersee

    Auf dem Audi-Stand beim GTI-Treffen stehen neben dem Audi e-bike Wörthersee auch 16 Serien-Modelle aus der aktuellen Audi-Produktpalette. Die Marke mit den Vier Ringen stellt ihren Fans am Wörthersee unter anderem den neuen Audi A3 vor. Außerdem kann das Publikum den Audi S6 Daytonagrau Perleffekt und den A1 quattro in Gletscherweiß Metallic unter die Lupe nehmen. Ein weiteres Modell ist der neue Audi TTRS plus, der neben einem RS4 Avant in Sepangblau Perleffekt steht.

    Am Eingang des Audi-Stand am Wörthersee steht das Audi TT RS Light-Showcar, ein umgebautes Serienauto, das von fünf Auszubildenden der AUDI AG in drei Monaten modifiziert wurde. Ein rot beleuchteter Singleframe, eine Heckscheibe als Projektionsfläche für Bilder und Videos oder auch rote Tagfahrlichter, die die Bässe der Musik visualisieren, sind nur einige Sonderausstattungen dieses Autos.

    Die drei Q3-Konzeptfahrzeuge werden in einer Bühnenshow mit anschließendem Experten-Gespräch ab Mittwoch, 16. Mai, stündlich auf dem Audi-Stand vorgestellt.

    Nach der Q3-Show wird das Audi e-bike Wörthersee dynamisch vorgestellt. Trial-Biker Julien Dupont und Downhill-Spezialistin Petra Bernhard demonstrieren auf der Bühne ihre Stunt-Fähigkeiten. Mit dem Showbike, das keine Gangschaltung hat, sind kontrollierte Wheelies auf dem Hinterrad möglich. Beschleunigungssensoren erkennen die Lage des Bikes und des Körpergewichts in Relation zur Erdanziehungskraft, das Steuergerät regelt die Leistung der E-Maschine entsprechend. Die Stunts werden auf Facebook gezeigt und dort in einem Punktesystem bewertet.

    Neues Zubehör für Serienautos

    Seit Markteinführung des A1 bringt Audi Original Zubehör zweimal im Jahr neue Individualisierungs-Kits. Als Nachfolger des competition kit legends folgt nun das competition kit eleven und eleven plus.
    Das neue Kit besteht aus Foliensätzen für Dach, Heckklappe und Motorhaube, wo sich eine große „11“ als Designmerkmal hervorhebt. Im Innenraum setzen Dekorblenden an den Luftausströmern, der Mittelkonsole, den Türzuziehgriffen und dem Innenspiegel sowie Dekor-Textilfußmatten Akzente.
    Die namensgebende „11“ erinnert an die Motorsport-Erfolge im Jahr 2011. Ganze elf Mal fuhren Piloten mit den Vier Ringen auf ihren Overalls als erste durchs Ziel: ob bei der DTM oder beim 24-Stunden-Klassiker von Le Mans.
    Beim competition kit eleven plus wird die Fahrzeugseite zusätzlich mit einer passenden Folie beklebt.
    Ideale Ergänzung für das competition kit eleven (plus) ist der Dachflügel in der Kontrastfarbe Misanorot, die es exklusiv für dieses Kit gibt. Zur besonderen Differenzierung von Audi A1 und Audi A1 Sportback wurde der Dachflügel für das fünftürige Modell komplett neu gestaltet.