Beiträge von quattrofever

    So, gestern nur kurz die Frage an Chris, heute dann noch ein kleiner Bericht zu der Fahrt gestern.

    Auf der Fahrt nach München konnte ich es nun einige Male ausprobieren voll durch zu beschleunigen. In dem ersten schnelleren Streckenabschnitt mit ein paar Durchbeschleunigungen war ein X5 (neues Modell) hinter mir der irgendwie drängeln wollte. Das verging ihm dann aber schnell, nachdem er bemerkte wie schnell er hinter mir zurückfiel. Ich beschleunigte ein paar Mal durch und provozierte es zum Schluss bei etwa 6400 U/min indem ich vom Gas gin,g kurz wartete und dann wieder voll durchbeschleunigte (selbst in dieser Phase schaffte es der X5 nicht an mir vorbei zu kommen auch wenn er sehr energisch dran war dies zu versuchen). Genau bei diesem provokanten Versuch das Phänomen "den auf 0 abfallenden LD" zu provozieren, klappte es tatsächlich. Natürlich war ich nicht glücklich darüber aber es war für die einigen Beschleunigungen die ich hatte mit dem einem Mal recht selten.

    Dann fuhr ich zunächst noch etwas verhaltener, bis dann ein Panamera S hinter mir auftauchte, den ich vorbei gelassen hatte und ich mich dranhängte. Mit ihm fuhr ich einige Kilometer mit, befand mich dabei in S und wir beschleunigten dabei immer und häufig voll durch. Bei ihm war dies daran zu sehen, dass er oft spät geschaltet haben muss, da immer ordentliche Wolken aus dem Auspuff schossen (bei mir anscheinend auch berichtete mir meine Frau später :)). Da ich in seinem Windschatten fuhr, kam ich immer leicht ran, musste daher ab und zu vom Gas, um ihm nicht hinten rein zu fahren. Ca. zweimal fuhr er zur Seite, hier musste ich kurz zuvor vom Gas und konnte dann wieder voll durchbeschleunigen. Ich kam dann immer etwas näher ran aber an überholen war nicht zu denken, dafür waren die Lücken viel zu klein und mein "Leistungsvorteil" viel zu gering. Somit ist ein Panamera S ein Auto das etwa in meiner Beschleunigungsklasse unterwegs ist. Oberhalb von 240 km/h bemerkte man das ihm allerdings die Puste ausging, da hätte ich geringe Vorteile gehabt, auf der zweispurigen Autobahn wollte ich es dann aber auch nicht zu sehr übertreiben. Mit etwas mehr Auslauf und freier dreispuriger Autobahn wäre ich dann sicherlich so um die 260-270 (Tacho) langsam an ihm vorbeigekommen,..., aber egal.
    Warum erläutere ich das in diesem Beitrag so genau. An diesem "Vergleich" sieht man das ich relativ häufig durchbeschleunigt habe und oft auch mal vom Gas gehen und wieder durchbeschleunigen musste/konnte. Dieses Verhalten hätte zuvor den auf 0 abfallenden LD recht stark hervorgerufen, daher war dies der perfekte Testkandidat. In dieser gesamten Zeit ist dann auch tatsächlich 1-2 Mal aufgetreten, dass der LD kurzzeitig auf 0 war. Die Drehzahl muss da auch immer ein Stück über 6000 U/min gewesen sein. Einmal war es auch so, dass der LD trotzdem ich auf dem Gas blieb, von alleine wieder zurück kam. Als hätte sich der "Knoten" von alleine gelöst.
    Hier vermute ich, dass der Ladedruck in den hohen Drehzahlen einfach noch zu viel für die zwei kleinen SUV ist, vor allem wenn eine Art Staudruck vor der DK entstanden ist. Die SUV's scheinen diesen schon weg zu bekommen aber anscheinend nur nicht schnell genug, was man daran sieht, dass der LD trotzdem ich voll auf dem Gas blieb, von alleine zurückgekommen ist. Ich denke das dort die SUV einen gewissen Staudruck/Überdruck erst abbauen mussten, bis sie sich dann schließen konnten.

    Mein Fazit ist also weiterhin, dass diese Änderung der 2 SUV auf jeden Fall etwas gebracht haben muss, da der auf 0 abfallende LD nur viel seltener nachstellbar war.
    Mit dem einzelnen 25er SUV vorne am Kompiausgang war es so häufig, dass man gar nicht auf der Autobahn mit der Leistung spielen konnte. -> Kompiumbau/Mehrleistung so gar nicht nutzbar
    Mit dem einzelnen 25er SUV hinten vor der DK war es so, dass man immer mal wieder den auf 0 abfallenden LD hatte, meist gerade in den Situationen wo man es gar nicht gebrauchen konnte. -> Kompiumbau/Mehrleistung so nur sehr eingeschränkt nutzbar
    Mit den zwei 25er SUV (eins vor DK und eins hinter dem Kompi) ist das Problem selten nachstellbar. -> Kompiumbau/Mehrleistung so zum ersten Mal für mich richtig nutzbar, leider aber noch nicht perfekt.

    Ich schätze, dass die SUV für den generellen Betrieb von der Öffnungsgröße sicherlich ausreichend wären, wenn man sich aber in sehr hohen Drehzahlen befindet scheint der dann zusätzlich vorhandene Staudruck noch zu viel zu sein um diesen schnell weg zu bekommen. Hier spielt sicherlich auch das Argument von Psychedelic eine große Rolle, dass sich beim Schließen der DK ein Druck direkt hinter der DK aufbaut, der sich zunächst mit weiterhin ankommender Luft erhöht und nach vorne in Richtung Kompi fortsetzt/aufbaut, wenn dieser Druck nicht schnellstmöglich an dieser entstehenden Stelle möglichst direkt vor der DK abgebaut wird. Daher denke ich ist es sicherlich auch sinnvoll ein SUV in der Nähe der DK zu verbauen (inklusive aller Nachteile mit Einfluss auf den LMM), um dort den entstehenden Staudruck schnellstmöglich weg zu bekommen und eins möglichst hinter dem Kompi, um dort direkt den entstehenden Druck vom Kompi möglichst effektiv ableiten zu können, so dass dieser nicht mehr in Richtung zweites SUV drücken kann. Natürlich verbessert dies die wellenartigen Beschleunigungen dann nicht optimal, da man den Einfluss des SUV auf den LMM noch hat und zusätzlich den Einfluss der DK auf den LMM aber ich denke wir gehen hier erst einmal ein Problem nach dem nächsten an, denn auch meine Frau meinte, dass mit jetzigen Stand das "wellenartige Beschleunigen" etwas besser geworden ist. Sie muss es wissen, sie fährt das Auto ja täglich genau in diesem Bereich.

    Wenn Chris das 25er Kolbenventil noch da hat, würde ich damit dann gerne den nächsten Versuch starten und dies an die Stelle vor die DK verbauen. Dieses Kolbenventil sollte etwas mehr Luft abtransportieren können und ich erhoffe mir damit das Problem mit dem auf 0 abfallenden LD gänzlich lösen zu können. Zudem möchte ich das SUV mit dem größeren Querschnitt durch den Kolbenaufbau kurz vor der DK verbauen um dort mehr Staudruck in kürzerer Zeit weg zu bekommen (es bleibt ein 25er SUV aber mit Kolbenaufbau, das mehr Fläche freigibt beim Öffnen). Idealerweise denke ich aktuell sogar, dass man die SUV eher so einstellen sollte, dass sie möglichst leicht/früh öffnen um schneller reagieren zu können. Damit ergibt sich zwar eher das Problem, dass sie durch anliegenden Durchflussdruck nicht mehr selbstständig so gut schließen können, damit erhoffe ich mir aber schneller die Luft abtransportieren zu können und dies ist ja der eigentliche Grund warum sie dann nicht wieder schließen. Man packt also das Problem eher beim Schopf. Hierbei könnte es natürlich notwendig sein, dass umso leichter sich ein Ventil öffnet, dass man dann eher zu größeren Querschnitten für den Luftabfluss greifen muss.

    Sollte das eine 25er Kolbenventil noch nicht ausreichen, würde ich als nächsten Schritt ein weiteres 25er Kolbenventil verbauen.

    Mein Fazit bleibt aber, dass ich meine das dieser Umbau etwas bring und genau in die richtig Richtung geht. Wenn dann noch zusätzlich ein Catch Tank verbaut ist und man die Luft des Catch Tanks ins freie führt und die Luft der SUV zurück vor den Kompi, erhoffe ich mir damit noch einmal einen weiteren Effekt, die Gegenkraft des Kompiantriebs zu reduzieren. Dies ist meiner Meinung nach auch eine unabdingbare Vorbereitung auf den Zahnriemen, um zu viel unnötige Verlustkräfte auf die einzelnen Bauteile zu vermeiden.

    tbc,....

    Bei Internetkäufen hast du ja eh 14 tägiges Rückgaberecht und ich sehe da überhaupt kein Problem, dass du das Geld zurückbekommst. Ich hatte mal bei KFZ Teile 24 auch etwas bestellt, dass ich dann nicht brauchte. Habe es nach 12 Tagen erst zurückschicken können, da ich dann erst merkte, dass ich es doch nicht benötige. Es hat zwar etwas ein kleinwenig gedauert bis ich das Geld zurückbekommen habe aber es hat soweit alles gut geklappt.
    Ich denke das wird schon mit der Rückgabe.

    Bezüglich Antworten kann ich dich voll verstehen. Wenn jemand viel verkaufen will, dann muss er guten Service leisten und auf Emails sowie Telefon kompetent antworten. Leider wird das immer weniger in der heutigen "Internetzeit" und wenn möglich versuche ich auch nur dort zu kaufen oder etwas ab zu schließen wo ich guten Service erhalte. Damit meine ich aber nicht, dass es guten Service immer nur bei Händlern vor Ort gibt, vor allem auch da ist es manchmal hundsmiserabel.
    Ich sehe es auch so, Service ist das A & O, wenn man keinen guten Service bietet hat man es nicht verdient Geld zu verdienen. Auf kurz oder lang wird sich das auch noch durchsetzen, nicht umsonst gibt es diese ganzen Shopbewertungen im Internet.
    Ich möchte damit jetzt auch nicht über K-Sport urteilen aber ich denke wenn es so ist wie Turbomanu schreibt, dann sollten die schleunigst schauen, dass sie mindestens einige Email- und Telefonbearbeiter einstellen, sonst wird das auf Dauer wohl nach hinten losgehen.

    OT: Hätte ich einigermaßen gute Alternativen was Internet/Telefon/TV Anschluss angeht, dann wäre ich auch nicht bei KabelDeutschland, vom Service her ist das eines der schlimmsten Buden die es überhaupt gibt,..., fast so schlimm als würde man etwas von Versicherungen benötigen.

    Grüße,
    quattrofever

    Du hast doch Fotos gemacht und das sicherlich gleich nach dem Auspacken. Das Auspacken wird sicherlich auch gleich nach dem Eintreffen der Sendung gewesen sein und so schnell ist keiner mit Fahrwerk ein- und wieder ausbauen.
    Zudem glaube ich juckt das den Internethändler gar nicht, der schickt dir ein neues wenn er dieses bekommen hat und fertig. Die sind auf Massengeschäft aus und jede Aktion die ihn mehr Aufwand kostet ist zu viel. Dieses Fahrwerk wird wieder verpackt und bekommt dann der nächste, irgendeiner wird es so bestimmt nehmen. :)

    Finde es aber auch ärgerlich so etwas.

    Coolhard meinte den Preis aber sicherlich aufs Fahrwerk selbst bezogen, nicht den Preis im Verhältnis zu dem Ärger mit dem "Gebrauchtzustand", sondern das du für den geringen Mehrpreis dich nicht generell für das K-Sport entschieden hast sondern für das H&R, wobei er 80 Euro gerechnet hatte. Da du die anderen Lager gewollt hättest wären es meiner Ansicht nach 180 Euro gewesen.

    Definitiv ist die Position vor der DK sehr unschön aufgrund der Einflüsse des DK selbst, die ja starke Verwirbelungen verursacht und zudem noch, da kurz vor dem LMM bei den "Standard" Kompressorumbauten noch der Abgang des SUV liegt. Der Abgang an sich verursacht zusätzliche Verwirbelungen (den im 45° Winkel an zu bringen würde bereits etwas dagegen bringen) und das Öffnungs- und Schließverhalten des SUV erzeugt eine Art "Pumpen" was zusätzlich noch Luftverwirbelungen erzeugt. Somit steht der LMM an einer wirklich ungeeigneten Stelle und wird von sehr verwirbelter Luft umströmt.
    Es kommt noch hinzu, dass die Querschnittsvergrößerung von 70mm Durchmesser nach dem LLK auf über 90 mm vom RS4 LMM (mit originalem LMM ist das nicht so extrem) auf zu geringem Weg passiert. Somit kann die Strömung der Luft gar nicht den vollen Querschnitt aufüllen auf dieser kurzen Strecke und damit wird die gemessene Luftmasse stark davon abhängig, wie der LMM-Sensor "im Wind" steht. Ist der LLK etwas seitlich auf den LMM gerichtet verursacht das komplett andere Ergebnisse als wenn er ihn zentral anströmt.
    Dies alles führt dazu, dass er LMM an dieser Stelle wirklich nicht optimal messen kann. Vor allem das ist ja auch mit der Grund warum Zoran so viel Arbeit mit den Abstimmungen hat. Jeder Umbau reagiert da etwas anders, jeder Kompressor verdichtet anders, jeder LMM wird anders angeströmt, da ist es mit Standardsoftware ganz schwierig das Optimum hin zu bekommen. Deshalb braucht er ja sicherlich auch immer den ganzen Tag für eine individuelle Abstimmung.

    Bezüglich der Luftmasse ganz vorne und ganz hinten, da gebe ich euch in der Theorie schon Recht. Wenn ihr dies aber ganzheitlich betrachten wollt, dann schaut euch mal Theorien der Strömungslehre an.
    Was meint ihr warum eine Pumpe nicht unendlich viel Luftmasse pumpen kann? Warum ist das was direkt hinter einer Pumpe herauskommt immer mehr als in einem großen Abstand davon? Ja genau und warum kommt mehr rein als aus dem System raus, und das obwohl nirgends ein Leck ist? Strömungslehre ist da nicht ganz trivial, es gibt Reibungsverluste, es gibt Strömungsverluste, es gibt entstehende Gegenströmungen, es gibt Bereiche in denen ein Anstau entsteht (ähnlich einer Staumauer), der sich aber aufgrund des Systemverhaltens (mal mehr Druck, mal weniger Druck, Gegenströmungen, Zirkulationen, Reibungsversluste,...) immer ausgleicht,....
    Viele dieser Punkte führen einfach dazu, dass in so einen Strömungskanal vorne mehr rein geht als hinten rauskommt, das ist einfach so. Im idealen Umfeld ist es natürlich so, dass genau das hinten rauskommt was vorne reingeht, aber dieses ideale Umfeld gibt es praktisch einfach nicht.

    Trotzdem bin ich der Meinung das ein guter Tuner auch den LMM vor dem Kompi irgendwie in den Griff bekommen könnte, da man ja nur mit "anderen" Druckverhältnissen/Luftmassen arbeiten muss, ggf. mit Korrekturfaktoren oder Korrekturfunktionen. Aber einige der zusätzlich zuvor genannten Gründe sprechen schon auch dafür, dass auch diese Position Nachteile hat, die man irgendwie anders ausgleichen muss.

    Aber ganz klar, die Position des LMM und die Einflüsse dort auf die Luftmasse ist ein sehr entscheidender Punkt. Deshalb bin ich für diese Diskussion ja auch sehr dankbar. Wir haben uns ja auch zuvor bereits Gedanken gemacht gehabt den LMM zu versetzen. Daraus schlussfolgernd kam ja auch die Idee, das SUV eher nach vorne zu bringen um den Einfluss des SUV auf den LMM zu reduzieren, daraus bemerkten wir dann aber, dass die Position vorne nicht ideal war. Das warf die Frage auf, warum ist das so,...., damit waren wir dann bei den Punkt, das die abgelassene Luft des SUV zu gering ist, somit der Gedanke zwei SUV zu verbauen.

    Nur durch das miteinander diskutieren und immer wieder hinterfragen, "Was könnte besser sein?", "Warum wird etwas schlechter/besser",..., kann man auf Optimierungspotentiale kommen. Deshalb bin ich ja auch so froh, dass sich mit diesem Beitrag eine richtig kleine zusätzliche Kompi-Community gebildet hat und ich bin über jeden kritisch hinterfragenden Beitrag froh, der wieder andere Gesichtspunkte mit in die Diskussion führt.

    Ach und Daniel, ich bin mir mittlerweile auch zu 99% sicher, dass die unschöne Position des LMM der Verursacher meiner wellenartigen Beschleunigung ist.

    Grüße,
    quattrofever

    Hi Daniel,

    schön das du hier mitmachst. :) Deine Idee finde ich grundsätzlich gut nur du hast die Nachteile selbst gleich schon mit aufgezeigt, welche auch der Grund sind warum ich denke, dass man es nicht macht.

    Misst man im Ansaugbereich des Kompressors hat dies folgende Nachteile:
    1. Die Luft ist kühler, hat also eine ganz andere Dichte und da der Sensor relativ "dumm" ist, würde er an dieser Stelle viel mehr Luftmasse messen als überhaupt ankommt. Durch Temperaturunterschiede misst der LMM deutlich unterschiedlich bei gleichem Luftstrom, daher ist das Messen nach dem Kompi inklusive LLK besser, da hier die Temperaturschwankungen des Luftstroms deutlich geringer sind.
    2. Die Luft vor dem Kompressor ist noch nicht verdichtet. Nach Ausgang des Kompressors hast du durch die Komprimierung den Druck und die höhere Dichte, somit eine deutlich höhere Luftmasse. Natürlich gilt die Regel, was der Kompressor rausdrückt, muss auch vorne angesaugt werden aber ich befürchte da, dass das einfache Messprinzip dafür einfach nicht geeignet ist und dieser Unterschied über die reine LMM Messung nicht richtig ausgewertet werden würde. Man bräuchte also eine komplett neue Software.
    3. Durch den gesamten Luftführungsbereich und vor allem dem LLK hat man schon deutliche Verluste, das heißt der LMM würde im Ansaugbereich zum Kompi mehr Luftmasse messen, als tatsächlich im Motor ankommt. Dies reduziert die Sicherheit, vor allem bei Schwankungen der Randbedingungen.
    4. Wie du auch schon angedeutet hast, würde über dem LMM vor dem SUV auch Luftmasse gemessen werden, die niemals im Motor ankommt. Dies könnte man meiner Meinung nach Softwaretechnisch nicht abfangen, selbst wenn man die Luft nur im Ansaugbereich zirkulieren lässt. Die Luft würde aber für den Motor als Kennwert angenommen werden und er würde damit rechnen. Man müsste dann die LMM Werte lastabhängig und ggf. noch von anderen Parametern abhängig ignorieren, was für einen Programmierer sicherlich extrem aufwändig wäre. Die Luft vom SUV nicht ab sondern in den Motor zu leiten geht aber auch nicht, da der Kompi ja permament Druck liefert, auch im Stand. Diese Luft muss weg, sonst würde der Motor im Stand Gasgeben wollen, da er ja viel zu viel Luft bekommt und das Gemisch stimmen muss, genauso im Teillastbetrieb. Dies würde nur gehen, wenn man über eine Kupplung den Kompi abkapselt oder die Luft wegleiten könnte, wie beim Turbo.
    5. Da wo der LMM im Moment sitzt ist es im Grunde die "Standardposition" und man hat deutlich weniger Aufwand beim Umbau.

    Aber wenn du das in einigen Punkten anders siehst, dann können wir das hier gerne mit allen Gesichtspunkten noch einmal diskutieren.

    Grüße,
    quattrofever

    Das könnte auch ein Wackler an deinem Notebook sein. Versuch mal eine andere USB Buchse, das hatte ich auch schon.

    Als zweites,..., alles Sicherungen sind bei dir heile, oder? Da könntest du ggf. auch noch einmal nachschauen, da du aber ein paar STG erreichst denke ich ist es eher etwas anderes.

    Hast du mal auf den Button "Anschlusstest" gedrückt, oben aus deinem verlinkten Bild? Wenn nein, mach das mal wenn es am Auto angeschlossen ist und poste die Meldung die danach kommt. Dann danach noch einmal auf "Speichern" drücken.

    Bezüglich VCDS geh mal über die Gatewayverbauliste, wenn er die nicht liest, dann stimmt was generelles nicht.

    Schlupfgefahr ist für diesen Riemen im Standard und vor allem da unten eher sekundär aber grundsätzlich hast du natürlich Recht.
    Das Problem ist aber die eingekreiste Stelle auf dem Bild oben. Dort befindet sich nämlich eine Schraube und an der schubbert der Riemen lang. Dies tat er bei mir auch, da beim Wechsel der Riemen falsch verlegt wurde. Auf Dauer könnte der Riemen dadurch Schaden nehmen und reißen, das ist nicht so gut.
    Verlegt man ihn untenrum, hat der Riemen genügend Platz und trotzdem noch ausreichend Grip.

    Ich muss es nun doch schon kurz berichten, auch wenn es sich erst um die ersten Indizien handelt.

    Ich habe gerade den Catch-Tank verbauen wollen und ein zweites SUV parallel zum bereits Vorhandenen. Beim ersten Einsetzen des Catch-Tank war klar, dass dieser zu groß ist und nicht reinpasst. Diesen muss ich also zurücksenden und schauen das ich den kleineren bekomme. Somit musste ich diesen Umbau erst einmal zurückstellen. So schlimm war dies allerdings nicht, da ich die notwendigen Schellen eh noch nicht bekommen habe, die kommen erst Dienstag an.

    Also machte ich mich an den Einbau des zweiten SUV, das nun wieder vor den LLK an die Stelle kommen sollte, wo ich vor kurzem das SUV schon probeweise verbaut hatte und dann mit dem auf 0 abfallenden LD zu kämpfen hatte. Warum ich nun auf 2 SUV umbauen wollte hatte ich ja oben bereits beschrieben.
    Da ich nun vor dem LLK den Anschluss schon zweimal ein- und ausgebaut hatte, ging dies nun recht schnell. Nachdem dort das T-Stück wieder verbaut war habe ich natürlich das SUV angeschlossen mit offenen Ausgang ins Freie nach unten. Danach hatte ich dem Anschluss des ersten SUV hinter dem LLK einen geraden statt gebogenen Anschluss gegönnt und dieses SUV ebenfalls wieder befestigt.
    Dann habe ich den Unterdruckschlauch mit einem T-Stück versehen und an das erste SUV sowie mit einem verlängerten Unterdruckschlauchstück an das zweite SUV angeschlossen. Den aktuellen Zustand der beiden verbauten SUV seht ihr im angefügten Bild.

    Danach ging es auf eine Testfahrt. Zunächst wurde der Motor warmgefahren und wenig beschleunigt, sowie oft versucht die Geschwindigkeit zu halten. Dabei habe ich festgestellt, dass das wellenartige Beschleunigen wieder etwas besser geworden ist. Dies könnte ggf. an dem geraden statt gebogenen Schlauchstück liegen, eventuell verursacht dies weniger Verwirbelungen vor dem LMM.
    Anschließend als der Motor warm war kamen dann die Vollastbeschleunigungen mit mehrmals vom Gas gehen und erneuten Vollgasbeschleunigungen. Dies wiederholte ich mehrmals und fuhr dabei schon recht wild in hohen Drehzahlen. Erst in S, dann in D, zum Schluss in M. Dabei habe ich alle Drehzahlen über 4000 U/min ausprobiert, bin dort immer vom Gas, habe dann wieder voll beschleunigt. Über 4000-5000 U/min, dann über 5000 Umdrehungen und zum Schluss auch über 6000 Umdrehungen, jedesmal mit vom Gas gehen und danach wieder vollem Beschleunigen. Manchmal ging ich auch länger vom Gas, manchmal nur kürzer, egal wie ich es versuchte, ich konnte auf den ca. 6 km den auf 0 bar abfallenden LD nicht reproduzieren und das obwohl ich es mit aller Macht versucht hatte zu reproduzieren.

    Somit glaube ich das die zuvor genannte Theorie von Flo ggf. passen wird und das eine SUV es einfach nicht schafft die gesamte Luftmasse ab zu transportieren, somit mehr Gegendruck entsteht, damit mehr Kraft die für den Kompi aufgebracht werden muss und damit entsteht Schlupf am Rippenriemen und der auf 0 abfallende LD. Mit 2 verbauten SUV scheint dieses Phänomen also wenigstens schon einmal seltener auf zu treten. Ob es nun wirklich ganz weg ist kann ich natürlich nicht sagen, werde es aber weiterhin beobachten.
    Nächsten Mittwoch gibt es eine Fahrt nach München, da werde ich noch einmal testen und so lange es funktionert werde ich erst einmal mit meinem Bi-SUV VR6 Kompiumbau weiterfahren.

    Der Begriff Bi-SUV Motor ist Didi's Idee gewesen, die ich dankend annehme und gleich mal weiter verwende! Top Bezeichnung und es hat ja auch nicht jeder,..., Biturbo kann ja jeder aber Bi-SUV beim Kompi hat nicht jeder,...., jedenfalls noch nicht (auch wenn die Biturbo natürlich auch Bi-SUV sind). :)

    Ich berichte dann weiterhin wie gut die Erfahrungen mit dem zweiten SUV sind und hoffe das eine Problem damit etwas eingrenzen und ggf. sogar eliminieren zu können.

    Nächster Schritt wird sein einen kleineren Catch-Tank zu verbauen und die SUV Ausgänge dann an den übrig gebliebenen Anschluss vor den Kompi ein zu leiten. Damit erhoffe ich mir noch einmal eine zusätzliche Entlastung des Kompis, durch die Luftzirkulation und dadurch das die heißen Gase der KGE nicht mehr vor dem Kompi eingeleitet werden.

    tbc,...

    Prima Erläuterung zu den einzelnen Bauteilen! Hab ich ja erst heute gesehen.

    Witzig ist, dass auch bei dem oben gezeigten Motor der Riemen über die untere Umspannrolle falsch verlegt wurde. Ich will nicht wissen bei wie vielen das beim ersten Wechsel falsch gemacht wird. Der Riemen hat Rippen, die Rolle ist glatt also denken alle,..., du gehörst obenrum. Daran sieht man wie die Mechaniker arbeiten, nach einem reinen Prinzip, weniger nach Anleitungen oder so, ist ja auch klar, das würde sonst alles viel zu lange dauern.

    Danke Didi!