Beiträge von quattrofever

    Didi, der sich hier diesbezüglich am besten auskennt, meldet sich bestimmt noch, mein Vermutung ist, dass die Werte außerhalb des logischen Bereichs liegen und daher nichts mehr angezeigt wird. Das würde für mich auf ein Vertauschen der Anschlussstecker oder falschen Verbau hindeuten aber mal schauen was Didi sagt.

    Octan Booster ist ein gängiges Mittel um die Oktanzahl des Sprits an zu heben, wenn das eigene Fahrzeug auf etwas "Besseres" abgestimmt wurde. Somit kann man die gut für so etwas verwenden. Je niederoktaniger der Grundsprit ist, desto besser wirkt so ein Booster. Ich selbst würde es aber nur als Ausnahme verwenden und Drehzahlorgien damit vermeiden.

    Ich bin da absolut bei Andreas, jede Situation auf der Autobahn muss man für sich entscheiden ob man sie eingeht oder nicht. Ist man zu ängstlich, sollte man grundsätzlich nie mit anderen schnellfahren oder nur wenn es ganz leer ist und selbst dann kann hinter einer Kurve etwas sein oder mal etwas im Gebüsch rüberfliegen. Somit ja, wenn man Bedenken hat in solchen Situationen, dann nie schnell fahren aber ob die Familie dabei ist oder nicht, hat darauf aus meiner Sicht keinen Einfluss, denn als Familienoberhaupt trage ich eh die Verantwortung und ein Argument so etwas alleine zu machen und nur ohne Familie nicht, ist irgendwie nicht gerechtfertigt da ich ja auch für die Familie da sein muss und da bleiben muss.

    Somit sollte man allgemein so fahren wie man denkt dass es sinnvoll und machbar ist, dass da jeder eine andere Vorstellung hat und auch jüngere Menschen eher Risiken eingehen als Ältere (was ich an mir über die Jahre auch merke, dass es sich verändert) kommt ebenfalls hinzu.

    Daher sehe ich es absolut wie zuvor geschrieben, weit vorausschauend fahren und das Reinziehen erwarten ist sicher eine gute Grundlage fürs Schnellfahren und wird man zu ängstlich dass etwas passieren kann, denn das kann es immer, dann am besten nie schnell fahren. Das wir hier alle der Verkehrsituation angepasst fahren ist denke ich immer Voraussetzung.

    Wenn der Lüfter läuft, könnte es ein Hinweis darauf sein was Didi schrieb. Soviel ich weiß läuft der, wenn der Druck auf der "Gasseite" zu hoch wird und mehr kondensiert werden soll um den Druck raus zu bringen. Könnte daher sein, dass der Klimakondensator einen defekt aufweist.

    Schau aber erst einmal ob der Kompressor überhaupt läuft und angesteuert wird.

    Abblendlicht sollte aber angehen auf Stellung "Auto". Man kann mit VCDS aber auch die Einschaltschwelle beeinflussen, also wie früh oder spät sich das Licht einschaltet.

    Lichthupe ernte ich eher, wenn ich Fernlicht anhabe und vergesse es aus zu schalten oder die Einstellungen des Lichts nicht passen, dass sich jemand wegen fehlendem Tagfahrlicht beschwert hatte ich bisher noch nie oder kommst du nicht aus D Pilatus?

    EDIT: Sehe gerade, du bist aus der Schweiz, somit ziehe ich meine Frage zurück und damit ist klar, warum sie dir Lichthupe wegen des Tagfahrlichts geben.

    Hallo zusammen,

    ich habe ja versprochen mich noch einmal mit meinem aktuellen Projekt zu melden, wenn es wieder etwas zu berichten gibt. Nun ist es soweit, dass ein Stand erreicht ist, bei dem man mal etwas berichten kann. Wie Didi zuvor schon vermutet hatte, geht es um einen Klimakühler, der das Wasser des WLLK Kreislaufes kühlt, um idealerweise die Ansauglufttemperatur bei stärkerer Belastung und häufigen Runs bei hohen Temperaturen runter zu bringen. Im Folgenden werde ich diesen Klimakühler Chiller nennen, da die typischen käuflich zu erwerbenden Bauarten Inter-Chiller oder Killer-Chiller genannt werden. Bei mir werkelt aber eine Eigenkonstruktion, vor allem aufgrund des Platzbedarfes und der Möglichkeiten die sich ergaben, ob oder wie daher Rückschlüsse auf die anderen Chiller zu ziehen sind ist fraglich.

    Vorab möchte ich mich schon dafür entschuldigen, dass ich euch keine Bilder vom Verbau oder auch der Einbausituation geben kann, dies hat aber zwei Gründe, zum Einen möchte ich demjenigen der dies konstruiert nicht sein "Patent" öffentlich stellen aber zum Anderen ist mir gerade erst meine SD Karte im Handy kaputtgegangen und leider hatte ich kein aktuelles Backup und alle Daten sind verloren. :(

    Hier gleich am Anfang sei noch gesagt, dass es am Ende ein Vergleichsdiagramm aller Schritte gibt mit einer Referenzmessung. Dieses Diagramm wurde so angepasst, dass die Endwerte der Logfahrten übereinander gelegt wurden, um die Kurven schön miteinander vergleichbar zu haben. Dazwischen wurden Festwerte der zuvor vorhandenen Temperaturen aufgefüllt, daher bitte alle Plateauwerte in diesem Diagrammen ignorieren. Insgesamt wurden jeweils 3 Logfahrten durchgeführt (in 3 Hügeln dargestellt).

    1. Schritt:
    Ein empfohlenes Zusatzmittel für den Wasserkreislauf namens Motul Mogul wurde ins Wasser des WLLK Kreislauftes eingefüllt und der Effekt auf die Ansauglufttemperatur gemessen. Da dies der erste Schritt war, wurde meine Referenzmessung als "vor Motul" bezeichnet und die mit dem Mittel Motul Mogul mit "nach Motul". Schaut man sich das Diagramm der absoluten Werte für die Ladelufttemperatur an, so wirkt es erst einmal als sei ein negativer Effekt eingetreten und die Ansauglufttemperatur hochgegangen. Aus unserer Sicht ist dies aber einer höheren Außenlufttemperatur geschuldet, weshalb ich ein zweites Diagramm mit um die Differenz der Außentemperatur vorhandenen Werten erstellt habe. Dabei habe ich die zum Log jeweils aktuelle Umgebungstemperatur von der Umgebungstemperatur des ersten Logs abgezogen und diese Differenz von der jeweils gemessenen Ansauglufttemperatur abgezogen (ob das technisch so richtig ist kann ich nicht sagen, uns kam es am logischsten vor, auch was die darauffolgenden Werte zeigten).
    Das korrigierte Diagramm zeigt, dass die Ansauglufttemperatur dadurch minimalst drunter ist, was eine Tendenz zu minimalst kleinerer Ansauglufttemperatur zeigen könnte, jedoch in einem Bereich ist, den man sicher vernachlässigen oder als Messtolerant ansehen kann. Da das Mittel aber nicht viel kostet, und es anscheinend keinen negativen Einfluss hat, kann es sicher auch getrost mal ausprobiert oder verwendet werden, in anderen Modellen soll es deutlicher etwas bringen. Das Gemisch meines Wasserladeluftkreislaufwassers ist eine 50:50 Mischung aus "destilliertem Wasser" (was man so für 5€ zu kaufen bekommt und teilweise so genannt wird) und Frostschutz (im ersten Lauf), jetzt mit zusätzlich 250 ml Motul Mogul.

    2. Schritt:
    Dies war der aufwendigere Schritt. Es wurde vorne links unter der Stoßstange bei der elektrischen Wasserpumpe ein Chillfer verbaut durch den das Wasser des WLLK Kreislaufes von der Pumpe kommend in den Kühler gepumpt wird, von dem es dann direkt weiter in die zwei Ladeluftkühler des Kompressors geht. Gefühlt ist das Wasser trotz sehr warmer Außentemperaturen und einen sehr aufgeheizten Motorraum "schön kühl". Es ist nicht so eiskalt, dass sich Eiskristalle daran bilden würden, auch nicht so sehr, dass Kondenswasser am Behälter entsteht aber doch deutlich kalt (wenn man den Zusatzwasserbehälter oder die Metallrohre vor LLK anfasst, welche zuvor gerne auch mal sehr warm bis heiß wurden).
    Aus zuvor beschriebenem Effekt betrachten wir wieder die korrigierten Werte und man sieht vor allem im zweiten und dritten Lauf einen Effekt der Ansauglufttemperatur. Hintenraus sind dies in der Spitze 3-4 Grad die es kühler geworden ist. Ob der Aufwand hierbei im Verhältnis zum Ergebnis steht ist die Frage, da aber jedes Grad mehr den Motor belastet, denke ich ist das schon einmal ein "netter" Effekt auch wenn es nicht ganz das brachte, was ich erhofft hatte. Was aber sehr schön zu sehen ist, die jeweils erste Messung liegt sehr nah beieinander, die späteren Messungen steigen deutlich langsamer und die Temperaturdifferenz wird mit jedem Lauf größer. Die Vermutung liegt also nahe, dass diese Art der Kühlung vor allem den Maximaleffekt bei sehr heißen Temperaturen kappt und das Gesamtniveau von erster zu letzter Messung stark aneinander angleicht (was gedanklich auch logisch ist, da einem Aufheizen des Wassers durch die zusätzliche Kühlung entgegen gewirkt wird). Somit ist der Effekt die Temperatur zu halten in mehreren Läufen größer als das Gesamttemperaturniveau zu verrinngern, das aber auch leicht gesunken ist.
    Da im Endeffekt genau diese Maximaltemperaturen gekappt werden sollten, stellt sich damit ein gewünschter Effekt ein. Wo zuvor die Differenz der maximalen Temperaturen von Lauf 1 zu Lauf 3 bei knapp über 5 Grad lagen, sind es nun nur noch um die 2 Grad Differenz zwischem ersten und drittem Lauf.

    3. Schritt:
    Da durch die höheren Anforderungen des bereits verbauten Revo Kühersets mit eigenem Wasserbehälter und nun noch zusätzlich verbauten Chiller die Pumpleistung der original verbauten CWA50 nachließ, wurde nach Absprache mit einem Mitarbeiter von Tecomotive (wir waren im regen Austausch, an dieser Stelle noch einmal vielen Dank. an Hr. M.) eine CWA 100-3 verbaut, die dort inklusive für Audi passendem Adapterkabel verkauft werden. Pumpe inklusive dieses Kabels konnten wunderbar verbaut werden und die Pumpe lief auch gleich mit deutlich mehr Durchfluss als die vorherige CWA50. Einziges Manko, im MSG ist ein Fehler abgelegt, da der "Rückgabewert" der Pumpe anscheinend nicht dem entspricht, was das MSG erwartet. Durch einen Test konnten wir aber herausfinden, dass die Pumpe trotzdem auf "Volllast" läuft. Ob dieser Fehler auf längere Sicht einen negativen Einfluss hat oder er "rausprogrammierbar" ist, wird sich zeigen.
    Schauen wir wieder auf das Log mit korrigierten Werten, so sieht man einen erneuten, zusätzlichen Kühleffekt der Ansauglufttemperatur. Die höhere Pumpenleistung führt noch einmal zu grob 2-4 Grad kühlerer Ansauglufttemperatur durch ein insgesamt reduziertes Temperaturniveau. Die Differenz der Maximaltemperaturen der drei Läufe liegt bei etwas unter 2,5 Grad ein Tick höher als nur mit Chiller, dafür in Summe um ein paar Grad im Gesamtniveau niedriger und weiterhin mit dem Effekt des Kappens der hohen Temperaturen in den späteren Läufen.

    Fazit:
    Im Endeffekt bringen diese Umbaumaßnahmen genau das was sie sollen, ob der Effekt im Verhältnis zum Aufwand steht ist natürlich fraglich, das muss sicher jeder für sich selbst entscheiden. Für mich positiv ist, dass vor allem die höheren Temperaturen in späteren und mehrfachen Läufen gut weggekappt werden und schaut man sich die Absoluttemperaturen ohne Korrektur an, genau dieser Effekt noch einmal maßgeblicher zu erkennen ist. Diese Kombination hält die Ansauglufttemperatur auf einem guten Niveau, ohne es bei hööheren Außentemperaturen und mehreren Läufen nach oben hinausschießen zu lassen (was bisher ein sehr auffällig negativer Effekt bei den Abstimmungen war).
    In Summe wird damit das Temperaturniveau der Ansauglufttemperatur leicht gesenkt und gerade die "Hitzefahrten" in die normalen Bereiche verschoben, das stellt für mich ausreichend Ergebnis dar, um auch den einen oder anderen weiteren Schritt gehen zu können.

    Wie geht es nun weiter:
    Andreas hat bei seinem was den WLLK Kreislauf angeht originalen 3,0 TFSI etwas vorbereitet, um die Wassertemperaturen des WLLK Kreislaufes zu messen (eventuell nur indirekt, mal schauen). Hier würde ich gerne auch mal meine Temperaturen gegenmessen, um zu sehen wie der Unterschied zu einem originalen Setup ist und was schlussendlich an vermeintlich kühlerer Wassertemperatur ausschlaggebend ist für den oben genannten Effekt.
    Weiterhin möchte ich noch ein Spritthema angehen, weshalb ich dann wohl auch noch bei unserem Lieblingsabstimmer vor Ort sein werde,..., bzw. mein Auto.

    Es bleibt also spannend und sicher gibt es in nächster Zeit mal wieder etwas zu berichten und ich hoffe dies kann euch bei ähnlichen Entscheidungen eurer Autos weiterhelfen.

    Im gewissen Rahmen kann man diese schon einstellen. Den Fangarm kannst du nach Lösen etwas nach unten oder oben korrigieren.

    Generell ist es aber nicht selten, dass sich diese Gummileiste im hinteren Bereich löst, nicht dass es nur daran liegt und die Tür bereits hoch genug sitzt.