Was ich aufzeigen wollte:
Die dynamische Radlastverteilung bewirkt beim Bremsen aufgrund der Massenträgheit ein "Mehrgewicht" auf der Vorderachse;
die Regelsysteme registrieren im Extremfall/Notfall ein Überbremsen an der Vorderachse und mindern mit ihren Eingriffen evtl. die max. mögliche Verzögerung.
Die mögliche Bremsleistung der Hinterachse kann somit nicht genutzt werden.
Hier hatten sich coolhard und ich ausgetauscht:
http://www.a3quattro-forum.de/index.php?page…9522#post169522
Zitat:
Ich kenne nicht die Bremskraftverteilung vo/hi bei Fronttrieblern, nichts anderes sind unsere sogenannten Allradler beim Bremsen, lt. Coolhard 85/15; aber ein klassischer Hecktriebler von Porsche/BMW hat meines Wissens eher 60/40 als 70/30. Zugegebenermaßen bei besserer Gewichtsbalance vo/hi.
Und das ohne Regelsysteme, aber unter Berücksichtigung der dyn. Radlastverteilung.
Ich habe extra jetzt nachgeschaut,
1970er: Die 911er der 70er Jahre hatten hinten größere (290) Scheiben als vorne (282,5) bei identischer Materialstärke.
2015: Heckmotor 911 Targa (S) hat 330 v + h bei identischer Materialstärke.
2015: Mittelmotor Boxster vorne 330, hinten 299 , dabei vorne größere Materialstärke als hinten.
Das ist jetzt keine Aussage zum TT, nur grundsätzlich:
Je weiter vorne der Schwerpunkt des Fahrzeugs liegt, desto ungünstiger wirkt sich dies beim Bremsen (zusätzliches Mehrgewicht durch dyn. Radlastverteilung) aus.
Und beim Bremsen ist ein TT ein frontlastiger Fronttriebler.
Für mich heißt das:
Vordere Bremse Serie, hinten mehr Bremslast!