Beiträge von quattrofever

    Chris, da hast du mich glaube ich falsch verstanden.

    Das wellenartige Beschleunigen sehe ich genauso wie du, das liegt an der Beeinflussung des LMM und um dies weg zu bekommen müsste der Anschluss direkt vor dem LMM idealerweise komplett geschlossen sein und ein SUV lediglich direkt hinter dem Kompi hängen. Ganz klar dieses Phänomen bekommt man mit 2 SUV nicht weg. Ich bin mir auch sicher das dieses wellenartige Beschleunigen sicherlich alle Kompiumbauten haben, nur manche mehr und manche weniger und viele fahren garantiert anders als ich, daher bemerken es einige sicherlich gar nicht erst.

    Das Verbauen der 2 SUV soll das wellenartige Beschleunigen aber gar nicht beseitigen. Das Verbauen der 2 SUV soll den Schlupf des Antriebsriemen minimieren. Denn unserer Meinung nach erhöht sich die Kraft die man benötigt um den Kompressor zu drehen, wenn die Drosselklappe zugeht und nicht genügend Luft abgeführt werden kann. Wenn diese zusätzliche Kraft zu hoch wird, dann beginnt Schlupf am Riemen und das eben genau wenn man bei hohen Drehzahlen vom Gas geht. Danach geht der LD auf 0 da zu viel Schlupf am Riemen anliegt, erst wenn man den Druck und die erhöhte Kraft am Kompi reduziert greift der Riemen wieder und man kann voll durchbeschleunigen.
    Als weiterer Punkt kommt zu meinem oben genannten Ausführungen ja auch noch hinzu, dass der Riemen sich beim vom Gas geben theoretisch entlastet, da die ausgeübte Kraft vom Motor aufhört, da man vom Gas geht, lediglich die Drehzahl liegt weiterhin an. Dies führt dazu, dass der Riemen noch weniger Kraft übertragen kann und somit noch schneller rutscht, dies im Zusammenhang mit dem schwerer gehenden Kompi und schon schlupft der Riemen.
    Das zweite SUV soll nun dazu sorgen, dass mehr Luft abtransportiert werden kann, wenn man vom Gas geht und damit die Kraft zum Drehen des Kompis in dieser Phase minimiert wird, dies ist der alleinige Grund dafür, hat also nichts mit dem wellenartigen Beschleunigen zu tun.

    Unsere Theorie wird dadurch noch untermauert, dass es bei Flo im Auto vorne extrem anfängt zu kreischen, wenn er schaltet also genau in dem von uns angedachten Procedere, dies lässt uns hoffen den Riemenschlupf damit reduzieren zu können.

    Turboumbauten mit gleicher Leistung denke ich sind nicht richtig vergleichbar. Der ganz gravierende Unterschied ist ja, dass ein Turbo selbst dafür sorgt, dass er keine Luft mehr transportiert und in den Motor drückt, das SUV ist lediglich dafür da den im Bruchteil der esten Sekunden vorhandenen Druck ab zu bauen, damit dies schneller geht. Bleibt man bei einem Turbomotor also vom Gas runter bei hohen Drehzahlen, dann wird auch vom Turbo keine Luft mehr nachgeschaufelt. Theoretisch könnte das SUV damit nur kurz auf und gleich wieder zugehen und trotzdem würde kein Druck mehr vorhanden sein.
    Im Gegensatz dazu fördert der Kompressor permanent die Luft in den Motor, der kann diese nicht auf anderen Wegen umleiten. Das heißt es wird ununterbrochen die Luft verdichtet und nachgefördert und das Drehzahlabhängig, nicht Lastabhängig wie beim Turbo. Somit fördert ein Kompressor bei einer bestimmten Drehzahl immer die gleiche Luftmasse und gerade <4000 Umdrehungen ist das nicht wenig und diese Luftmasse muss von einem SUV permanent abgeführt werden. Aus unserer Sicht ist das von der Strömungslehre eine viel höhere Anforderung an das SUV und somit müsste ein Kompiumbau unserer Meinung nach ein viel größeres SUV verbaut haben als ein Turboumbau bei gleichem Ladedruck oder gleicher geförderter Luftmasse.
    Gerne lasse ich mich durch weitere Argumente eines besseren belehren, im Moment klingt das für mich/uns aber sehr einleuchtend und stimmig.

    Schlussendlich werden wir es auch bald wissen, ggf. gehe ich sogar heute noch den ersten Teil des Umbaus an und dann sehen wir mal weiter,....

    Aber ich glaube in den -30% sind nur die "einfachen" Fahrwerke enthalten, nicht die Höherwertigen.

    Nach Einbau bin ich mal auf eine Probefahrt gespannt,..., aber selbst mit Alltagshöhe glaube ich nicht das du es zu einer Komforschaukel bekommst, meiner Meinung nach bleibt dies immer ein Sportfahrwerk und das wird man merken. Ich habe bisher noch kein Sportfahrwerk erfühlt, was sich so komfortabel wie ein Standardfahrwerk einstellen ließ.

    Ich habe vorne 321 und hinten ca. 323-325 (müsste ich noch einmal messen, hinten habe ich schon lange nicht mehr nachgemessen).
    Ja, Gewinde nach oben ist noch vorhanden aber der von H&R vorgegebene Einstellungsbereich gibt für vorne einen maximalen Wert von 285mm zwischen Unterkante Feder/Oberkante Federteller und Mitte Bolzenschraube zur Befestigung des Dämpfers an und diesen maximalen Wert habe ich mit den im ersten Satz genannten Maßen bereits erreicht. Hinten hätte ich selbst für den von H&R vorgegebenen Bereich noch etwas Platz nach oben.
    Meins ist aber ein normales H&R, keine extra tiefe Variante (die eh auch keine ABE/TÜV Zulassung hätte), auch wenn sie momentan so tief ist wie eine extra tiefe Variante.
    Ein Entwickler von H&R und auch Bilstein sagt, dass man die Einstellungen auch nicht höher vornehmen soll, da der Dämpfer sonst nicht mehr in seinem vorgesehenen Bereich bewegt wird und damit dann Defekte erfolgen können und das Fahrwerk nicht mehr seinen Spezifikationen entspricht, somit auch kein ideales Fahrverhalten mehr garantiert werden kann.

    Die bekommen diese kleinen Motoren echt nicht in den Griff, demnach ist es dann ja egal ob man mit Kette oder Riemen nimmt, man hat also die Wahl zwischen Pest und Cholera.

    Vielleicht kannst du deiner Frau auch etwas Gutes tun und zu einem anderen Motor greifen, das Modell würde meinerseits als Empfehlung bleiben.

    Die Drosselklappe kann ich mir fast nicht vorstellen, dass diese so etwas verursacht, zudem müsste die dann eigentlich auch einen Fehler auswerfen. Auch die könntest du aber im kalten Zustand testen, wenn du jemanden aus der Nähe mit VCDS kontaktierst, dann kannst du die Öffnungswinkel genauer anschauen.

    Das H&R ist bei mir noch verbaut. Ich fahre 7,5 ET 54 in 18 Zoll und 7,5 ET 56 in 17 Zoll mit jeweils 10mm Spurplatten vorne und 15 mm Spurplatten hinten. Beachte aber bitte auch, dass ich ein 2004er Modell fahre, da ist es hier und da ein kleinwenig anders, vor allem hinten ist es bei mir enger. Vorne bin ich in der höchsten laut Gutachten vorgeschriebenen Einstellung bei 321 mm Radmitte/Kotflügelkante. Nach unten habe ich bei den vorderen Einstellungen Platz ohne Ende, nach oben geht es keinen Millimeter mehr. Hinten bin ich ca. auf 323-325 mm und habe nach oben und unten noch etwas Verstellmöglichkeit, allerdings mehr nach oben als nach unten (die hinteren Federn scheinen sich deutlich weniger zu setzen).

    Bei ganz extremen Kurvenfahrten, also in einen Kreisel voll einschlagen und so schnell fahren bis der Wagen über die Vorderräder schiebt, dann schleift es am Kotflügel. Vorher schliff es schon deutlich früher, dies lag an der besagten Schraube, die ich danach komplett entfernt habe, ohne dem ging es gar nicht mehr und schliff deutlich häufiger und nicht nur in diesen Extremsituationen.
    Das Problem bei diesen jetzigen zuvor genannten Kreiselfahrten ist, dass dann das Rad tatsächlich an der Unterkante des Kotflügels schrabbt. Hier besteht also extreme Deformationsgefahr des Kotflügels inklusive abschubbern des Lacks und zudem natürlich die Gefahr das der Reifen einen wegbekommt. Dies tritt aber nur in der von mir zuvor erwähnten Extremsituation auf. Im normalen Fahrbetrieb schleift nichts und passt alles, aber erst seitdem ich die Schraube komplett entfernt habe. Ich sag aber dazu, dass ich kein Kurvenräuber über Land bin und auch kein Rennfahrer auf der Nordschleife. Schnellfahren auf der AB ja, aber Rundkursambitionen habe ich nicht.

    EDIT: Ach so, als ich das Fahrwerk beim TÜV hab eintragen lassen, da musste ich es von 325mm sogar noch etwas hochstellen. Eingetragen wurden im Fahrzeugschein 330 mm. Grund dafür war, dass unterm Auto dieser kleine Plastikspoiler so tief runter kam, dass eine Zigarettenschachtel nicht mehr drunter passte (der TÜV Prüfer war anscheinend Raucher). Das ist ein für deutschland zu geringes Mindestmaß an Bodenfreiheit hat er mir gesagt und kann schon deshalb das Fahrwerk nicht eintragen. Als er dann damals die ersten Kreise mit mir drehte und es schleifte, meinte er hier wäre das zweite Problem. Somit musste ich auf 330 mm einstellen, die ich damals sogar auch noch gerade so erreichen konnte, damit ist jetzt auch essig und ich fahre eigentlich illegal herum. Aber egal was ich mache es ist und bleibt illegal, entweder es passt nicht zum Gutachten oder es passt nicht zu dem was der TÜV Prüfer haben möchte, somit stehe ich mit dem aktuellen Setup generell mit einem Fuß im Gefängnis (bildlich ausgedrückt) und ich kann machen was ich will, aus dem Teufelskreis komme ich nicht raus.

    Du schaust und suchst ja wirklich auch schon sehr intensiv aber sei dir sicher, genau das was du suchst gibt es nicht. Genau in den Verstellbereich, in den du möchtest wollte ich auch aber das ist eine Grenze die es nicht gibt mit Verstellmöglichkeit nach oben und unten.
    Entweder die Fahrwerke gehen bis knapp dahin aber nicht tiefer (AP kommt im TÜV konformen Bereich an der HA nicht weit genug runter oder du musst tiefer als das FW vorsieht und das dann als Einzelabnahme abnehmen lassen, dann ist aber die Frage ob die Dämpfer auf den Bereich ausgelegt sind) oder die Fahrwerke fangen dort an und gehen nur noch tiefer.
    H&R kommt deutlich tiefer mit den Problemen die du schon angesprochen hast, es ist dann wenn überhaupt maximal genau die Höhe die du möchtest möglich, eher ist dies etwas tiefer.

    Aber wenn du ein Fahrwerk haben möchtest das ziemlich genau auf 325 mm kommt und du dann noch in beide Richtungen verstellen können möchtest, dann gibt es das zu den von dir angegebenen Konditionen einfach nicht, jedenfalls nicht mit der Performance und Qualität. Am besten du schaust im höherpreisigen Segment (Individualanfertigung) oder belässt es einfach bei dem was du hast, kaufst dir ggf. neue Dämpfer und gut.

    OberpfalzS3 fährt ein B14 im S3, ihn könntest du ggf. noch einmal kontaktieren und wenn du Glück hast würde er das für dich mal auf die niedrigst mögliche Variante verstellen, ein paar Fotos davon machen und messen, vielleicht reicht es dann ja doch aus.

    Grüße,
    quattrofever

    Wenn du eine gute Kamera hast, würde ich mir ein speziell dafür vorhandenes Unterwassergehäuse holen. Das hatten wir damals für eine Canon von uns gemacht und das hat super funktioniert. Deutlich besser als die Universalgehäuse, die funktionieren nicht so recht.

    Eine günstige Kamera, die auch unter Wasser funktioiert haben wir unserer Tochter gekauft. Das funktioniert schon auch, das Problem ist nur, dass diese Kameras dann meist nicht so gute Bilder macht und oft ist es dann unscharf oder sie löst nicht schnell genug aus etc. Deshalb denke ich ist eine bereits vorhandene hochwertigere Kamera mit einem speziell dafür gemachten Unterwassergehäuse die beste Lösung.

    Wann und wo bist du denn auf Mallorca? Ich fliege nämlich am 5ten für 10 tage hin, vielleicht trifft man sich dort ja mal, so groß ist die Insel ja nicht. :)

    Ich würde zum Touran greifen, da es das ausgereifteste Modell ist und er für die Familie das idealste Auto ist. Den Golf Sportsvan mag ich gar nicht, das ist nichts Halbes und nichts Ganzes aus meiner Sicht und alles was du heute als "aktuell" kaufst ist morgen schon wieder veraltet, da lohnt es sich meiner Meinung nach überhaupt nicht auf das neueste zu steigen, zumal gerade da ja immer die Kinderkrankheiten drin stecken.

    Also aus Sicht der Zuverlässigkeit, Familientauglichkeit und optische Möglichkeiten würde ich den Touran für deine Frau empfehlen (vorausgesetzt du nimmst in jedem der Modelle den 1,2er TSI, von dem ich allerdings nicht so überzeugt bin).

    Aber ist es nicht so, dass der 1,2er auch auf Zahnriemen umgestellt wurde oder betrifft das nur die 4-Zylinder?

    Grüße,
    quattrofever

    Ich müsste jetzt lügen, da ich mir dabei nicht ganz sicher bin aber ist es nicht so das Zoran in seinem NWT die Öl- und Wassertemperatur mit berücksichtigt und die volle Leistung erst ab einer gewissen Temperatur freigibt?! Wie auch immer dies funktionieren kann.

    Eventuell ist es aber auch nur ein Temperatursensor, der keine plausiblen Werte ausspuckt und der Motor dann immer denkt, dass er mit falschen Randbedingen läuft, dann müsste aber auch ein Ruckeln oder so zu spüren sein.
    Bezüglich der Kettenwerte würde ich das hier im Forum vielseits angesprochene Lambda Oil Primer verwenden, um die NWV wieder auf "Normalstellung" zu bekommen, ggf. löst dies ja auch schon dein Problem.

    Grüße,
    quattrofever